Gedanken zu Psalm 23.

Bibelstellen: Psalm 23.cropped-shepherd-with-flock-610x351.jpg

Dieser Psalm von David ist einer der bekanntesten Abschnitte aus Gottes Wort. Unzählige Menschen haben darin Trost und Erquickung gefunden. Viele haben sich in Nöten und Schwierigkeiten an die Worte dieses Psalms geklammert. Obwohl recht kurz, enthält dieser Psalm doch eine Fülle von Gedanken:

„Der Herr ist mein Hirte”
Das ist Beziehung!

„Mir wird nichts mangeln”
Das ist Fürsorge!

„Er lagert mich auf grünen Auen”
Das ist Ruhe!

„Er führt mich zu stillen Wassern”
Das ist Erfrischung!

„Er erquickt meine Seele”
Das ist Wiederherstellung und Heilung!

„Er leitet mich in Pfaden der Gerechtigkeit”
Das ist Leitung!

„Um seines Namens willen”
Das ist Vorsatz!

„Auch wenn ich wanderte im Tal des Todesschattens”
Das ist Erprobung!

„Fürchte ich nichts Übles”
Das ist Schutz!

„Denn du bist bei mir”
Das ist Treue!

„Dein Stecken und dein Stab, sie trösten mich”
Das ist Erziehung!

„Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde”
Das ist Gemeinschaft!

„Du hast mein Haupt mit Öl gesalbt”
Das ist Weihung!

„Mein Becher fließt über”
Das ist Fülle!

„Nur Güte und Huld werden mir folgen alle Tage meines Lebens”
Das ist Segen!

„Und ich werde wohnen im Haus des Herrn”
Das ist Hoffnung!

„Auf immerdar”
Das ist Ewigkeit!

Genau in der Mitte des Psalms finden wir die Aussage: „Denn du bist bei mir”. Das Wertvollste ist nicht, was wir haben, sondern wen wir haben: Der gute Hirte ist bei uns!

(In Anlehnung an einen Artikel aus dem Englischen mit unbekanntem Autor)

Daniel Melui.

http://www.bibelstudium.de

„Feurige Pfeile.”

„FEURIGE PFEILE.”von Hamilton Smith.

Epheser 6,16: „… indem ihr über das alles ergriffen habt den Schild des Glaubens, mit dem ihr imstande sein werdet, alle feurigen Pfeile des Bösen auszulöschen”.
So wichtig und nötig es ist, die Gedanken und Zuneigungen durch den Gürtel der Wahrheit in Ordnung zu halten, unser Verhalten durch den Brustharnisch in Gerechtigkeit zu bewahren und in Frieden durch diese Welt zu gehen (Verse 14.15), so wird doch noch etwas anderes für den christlichen Kampf gebraucht. Wir benötigen „über das alles” den Schild des Glaubens, um uns vor den feurigen Pfeilen des Feindes zu schützen.
Hier bedeutet der Glaube nicht die Annahme des Zeugnisses Gottes über Christus, wodurch wir gerettet sind. Es geht hier um den täglichen Glauben und das Vertrauen in Gott, die uns die Zusicherung geben, daß Gott für uns ist. Unter dem Druck der vielfältigen Prüfungen, die über uns kommen, sei es durch die Umstände, durch Krankheit, durch Trauer oder in Verbindung mit den vielen Schwierigkeiten, die ständig unter den Kindern Gottes aufkommen, mag der Feind versuchen, unsere Seelen durch die schreckliche Vorstellung zu verdunkeln, daß Gott letztlich doch gleichgültig und nicht für uns sei.
In jener dunklen Nacht, als die Jünger auf dem See mit dem Sturm zu kämpfen hatten und die Wellen in das Schiff schlugen, war der Herr Jesus bei ihnen, doch Er schlief wie einer, dem ihre Gefahr gleichgültig ist. Das war eine Prüfung für den Glauben. Leider waren sie nicht geschützt durch den Schild des Glaubens, so daß ein feuriger Pfeil ihre Rüstung durchdrang und der schreckliche Gedanke aufkam, der Herr würde sich nach allem doch nicht um sie kümmern. So weckten sie Ihn auf und sagten: „Liegt dir nichts daran, daß wir umkommen?” (Mk. 4,37.38).
Ein feuriger Pfeil ist nicht ein plötzlicher Wunsch, eine Lust zu befriedigen, die aus unserem Fleisch, also von innen, kommt. Es ist vielmehr eine teuflische Einflüsterung von außen, die Zweifel an der Güte Gottes aufkommen lassen will. Satan schoß einen feurigen Pfeil auf Hiob ab, als seine Frau ihm in seiner furchtbaren Prüfung vorschlug: „Sage dich los von Gott und stirb!” Hiob löschte diesen Pfeil mit dem Schild des Glaubens aus, denn er sagt: „Wir sollten das Gute von Gott annehmen, und das Böse sollten wir nicht auch annehmen?” (Hiob 2,9.10). Der Feind benutzt in seinen Bemühungen, unser Vertrauen in Gott zu erschüttern und uns von Ihm abzuziehen, immer noch die schwierigen Umstände des Lebens. Der Glaube benutzt die gleichen Umstände, um sich näher an Gott zu halten und so über den Teufel zu triumphieren. Weiter mag Satan versuchen, gewisse abscheuliche Gedanken in unseren Sinn einzuflößen, gewisse Eingebungen des Unglaubens, die sich in die Seele brennen und den Geist verdunkeln. Solche Gedanken werden nicht durch menschliche Beweisführungen ausgelöscht oder indem wir zurückfallen in „Gefühle” oder „Erfahrungen”, sondern durch den einfachen Glauben an Gott und sein Wort.

Gott trägt uns.

2013-05-22 11.21.28

29 Dezember 2015.

„Ich bin es,ja,bis in euer Alter und bis ihr grau werdet,will Ich euch tragen:Ich habe gemacht,und Ich will heben;ja,Ich will tragen und euch erretten.” JESAIA 46;4.

Das Jahr ist sehr alt, und hier ist eine Verheißung für unsre greisen Freunde; ja, und für uns alle, die das Alter überschleicht. Wenn wir lange genug leben, so werden wir alle graue Haare haben; deshalb mögen wir uns wohl in dem Vorausblick des Glaubens an dieser Verheißung erfreuen.
Wenn wir alt werden, wird unser Gott stets noch der „Ich bin” sein, der immerdar derselbe bleibt. Graue Haare erzählen von unsrer Abnahme; aber Gott nimmt nicht ab. Wenn wir keine Bürde tragen können und kaum uns selber zu tragen vermögen, so will der Herr uns tragen. Eben wie Er in unsren jungen Tagen uns wie Lämmer in seinem Busen trug, so wird Er es in den Jahren unsrer Gebrechlichkeit thun.
Er machte uns, und Er wird für uns sorgen. Wenn wir unsren Freunden eine Last werden und uns selber eine Last, so will der Herr uns nicht abschütteln, sondern uns vielmehr aufheben und tragen und erretten, völliger denn je. Sehr oft gibt der Herr seinen Knechten einen langen und stillen Abend. Sie haben den ganzen Tag schwer gearbeitet und sind in ihres Meisters Dienst alt und schwach geworden, und deshalb spricht Er zu ihnen: „Nun ruhet im Vorgefühl des ewigen Sabbats, den ich euch bereitet habe.” Laßt uns das Alter nicht fürchten. Laßt uns mit Grazie alt werden, da der Herr selber in der Fülle seiner gratia (Gnade) bei uns ist.

C.H.SPURGEON.

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GEDANKEN für 2016 an alle Leser des Blogs”CETATEA DE SCAPARE”.

Wenn wir zurückblicken auf den vergangene Jahr 2015,sehen wir dass es gab Probleme,Provokation,Frust,Enttäuschungen,sogar Herzbrechenden Kummer und Katastrophen. Vielleicht waren deprimiert,von Gefühlen übermannt und haben den Kopf verloren.Wir haben nicht geglaubt an Wort Gottes und nicht Seine Kraft in Anspruch angenommen,suchten vielleicht nach menschlichen Lösungen,welche ungewiss sind.Die bewirken oft nur begrenzte Lösungen.Dem Gegenüber steht aber Gottes Aufforderung:Stütze dich auf Mich!Siehe auch:Sprüche 3;5-6.

Bei Ihm gibt es keine hoffnungslose Situation.

Wachstum im Glauben erfordert Zeiten der Prüfung,damit wir zunehmen im Aufnehmen biblischer Lehre,um die geistliche Reife zu erlangen,die uns befähigt,ständig mit Gottes Handeln zu rechnen.

Jemand sagte:“dass die größten predigten kommen nicht vom Kanzel,sondern vom Krankenbett. Es kommen von solche welche den Seminar des Leidens durchlaufen und die Tiefgründigkeit der Wege Gottes selbst erfahren haben.Die größten und tiefsten Wahrheiten des Worte Gottes,werden von denen gepredigt welche demütig,geduldig in der Schule des Leidens lernen.“

Alle Informationen,die wir brauchen,um Prüfungen zu bestehen,sind im Wort Gottes enthalten.2 Timotheus 3;16-17.

Er,Gott,hat uns kostbaren und größten Verheißungen geschenkt,damit wir durch sie Teilhaber der göttlichen Natur werden.Lernen wir sie!Danach können wir glaubend die Wahrheiten,die wir erlernt haben,anwenden.Glauben wir den Verheißungen Gottes,so können wir innerlich erstarken durch die Kraft Gottes.

Wie wertvoll die Verwirklichung Seines Wortes im täglichen Leben ist.Nun,da unsere Zukunft ewiglich in Geborgenheit Gottes sicher ist,können wir uns auf die Verheißungen konzentrieren,die für unsere Probleme auf die Erde relevant sind,um auch Anwendung zu finden in der Anfechtung-heute ,morgen und an jedem Tag.

Hier ein Gedicht was mir in schwere Not viel Trost gespendet hat:

Der Herr ist treu.(Verfasser unbekannt )

Alles ,war dir begegnet,geht erst an Gott vorbei,damit du gesegnet seist,wie schwer der Weg auch sei.

Gott schützt vor Sonnengluten,bleibt dir in Trübsal nah.

Und steigen hoch die Fluten,du weiß:Mein Gott ist da!

Ob lang die Trübsal währet,der Mut dir oft entfällt;dein Herz sehnlich begehret,dass dein Pfad erhellt,

So halte fest am Glauben,dass Gott ja alles weiß,und nimmer wird erlauben,dass je dein Pfad zu heiß.

Drum,was dich trifft an Schmerzen ,geht erst an Gott vorbei,an Seinem Vaterherzen,der misst wie schwer es sei.

Zu jeder Bürde fügt Er den Beistand Seiner Macht,so dass du voller Würde Ihn lobst in dunkler Nacht.

Weil Gott allmächtig ist,ist Er auch fähig auszuführen was Er versprochen hat.Entweder Er hilft uns heraus oder trägt uns durch die Prüfung,indem Er uns befähigt zu ertragen.

ALLES VERMAG ICH IN DEM,DER MICH KRÄFTIGT.“PHILIPPER 4;13.

Gott der Gnade möge Sie auch in das Jahr 2016 reichlich segnen.

Eure „CETATEA DE SCAPARE“.(STADT DER ZUFLUCHT auf Deutsch.)

-M.W.M-