[VIDEO] VORTRAG: CHARISMATIK (ALEXANDER SEIBEL) / [ZEUGNIS] ICH WAR EIN CHARISMATISCHER “KORINTHER” (SIEGFRIED SCHAD)

Anunțuri

Zeugnis von Rudolf Ebertshäuser.

Ein persönliches Zeugnis

 

Rudolf Ebertshäuser.

Im Alter von 30 Jahren fand ich durch Gottes große Gnade zum Glauben an den Herrn Jesus Christus. Bevor ich zur Erkenntnis der Wahrheit und zur Errettung gekommen war, hatte ich mich lange Jahre als marxistischer politischer Aktivist betätigt. Nachdem ich den Betrug der marxistischen Selbsterlösung durchschaut hatte, begann eine Suche nach dem Sinn des Lebens, die mich jedoch zunächst in den Irrgarten fernöstlicher »Weisheits«lehren und Meditationspraktiken führte. Ich suchte die innere Leere und Finsternis meines Herzens mit dem falschen Licht religiöser »Erleuchtung« und Mystik auszufüllen, doch durch die bewahrende Gnade Gottes blieben alle diese Versuche erfolglos; die Friedlosigkeit und Sinnlosigkeit meines Lebens wich nicht.

Erst spät führte mich meine religiöse Suche zur Bibel. Das lebendige Wort Gottes sprach mein Herz an; besonders im Johannesevangelium durfte ich Jesus Christus als das von Gott gesandte Leben mehr und mehr erkennen. Dennoch dauerte es noch eine ganze Zeit, bis mir bewußt wurde, wie ein Mensch wirklich Christ werden kann, und ich im Glauben mein Leben ganz Jesus Christus übergab. Es folgte eine Zeit großer Freude und enger Beziehung zu meinem Herrn; das Wort Gottes wurde mir sehr kostbar, und ich durfte geistlich wachsen. Früh hatte ich ein Bedürfnis nach Heiligung und ganzer Hingabe, das jedoch noch stark von fleischlichem Eigenleben und Selber-Machenwollen geprägt war.

Ich schloß mich zunächst einer recht verweltlichten freikirchlichen Gemeinde an, in der liberale Einflüsse spürbar waren. In meiner Suche nach Heiligung und geistlichem Leben konnte diese Gemeinde keine Orientierung geben. Frühzeitig geriet ich unter den Einfluß pfingstlerisch geprägter »Heiligungs«kreise wie der »Philadelphia-Bewegung« und der »Marienschwestern«. Schriften von Christian Röckle, »Mater Basilea« Schlink, Finney und Torrey prägten mein Glaubensverständnis und nährten die Sehnsucht nach Heiligung als einer tiefen, nachhaltigen Erfahrung der völligen Verwandlung.

Nach einiger Zeit wurden meine Frau und ich (ich hatte ein dreiviertel Jahr nach meiner Bekehrung geheiratet) auf einen charismatischen Hauskreis aufmerksam gemacht, der sich »überkonfessionell« traf und Christen verschiedener Gemeinden und Prägungen anzog. Wir besuchten diesen Hauskreis regelmäßig; er schien uns »lebendiger« als die geistlich gelähmte, vom Unglauben durchsetzte Freikirche.

Dennoch war ich zunächst sehr zurückhaltend und hatte Sorge, in etwas Falsches, Verführerisches zu geraten. Ich hatte ein Buch gelesen, das biblische Warnungen enthielt; diese hatte ich von mir weggeschoben, weil sie mir Angst verursachten. Ich konnte in meiner Unreife nicht glauben, daß der Satan eine so täuschend ähnliche Fälschung wahren Christentums hervorbringen durfte. Dennoch hielt ich mich etwa ein Jahr lang in skeptischer Distanz zu den charismatischen Erscheinungen, die ich mitbekam.

Schließlich aber öffnete ich mich zunehmend dem faszinierenden falschgeistigen Einfluß. Ich war der irrigen Meinung, in meinem fleischlichen Zustand schon selbst beurteilen zu können, was biblisch und was verführerisch sei. Bezeichnenderweise trugen die Aussagen einer schwarmgeistig irregeleiteten Frau, die entgegen dem Wort Gottes als Lehrerin auftritt, nämlich Frau Schlinks Schrift über den Heiligen Geist, entscheidend dazu bei, daß ich mein Mißtrauen gegenüber den Charismatikern, die mir recht verweltlicht und ohne Gottesfurcht erschienen, aufgab.

Wenn eine so »geheiligte« Frau sagte, daß die Geistesgaben heute echt sind, dann konnte ich mich, so meinte ich, getrost dem Pfingstgeist öffnen. Der eigensüchtige Wunsch nach »tieferen Erfahrungen«, nach Kraftdurchströmungen und »Vollmacht«, nach prophetischen Offenbarungen, mit denen man als Bote Gottes auftreten konnte, war stärker als die inneren Warnungen, die ich immer wieder empfunden hatte und nun beiseiteschob.

Im April 1986 ließen wir uns in einem süddeutschen charismatischen Missionswerk taufen. Das war für mich der Anlaß, die »Geistestaufe« unter Handauflegung zu empfangen. Von dort an orientierten wir uns stärker an dem Hauskreis, der zu einer örtlichen charismatischen Gemeinschaft ausgebaut wurde. Wir verließen die Freikirche und schlossen uns dieser Gemeinschaft an. Kurz darauf wurde ich einer von fünf »Ältestenanwärtern«, die zusammen mit einem stark charismatisch »begabten« Leiter die provisorische Gemeindeleitung bildeten.

Es folgten etwa drei Jahre intensiver Aktivität, gesteuert von irrgeistigen »Visionen«, »Berufungen« und »Eindrücken«. All das befriedigte zwar meinen Ehrgeiz – aber mein geistliches Leben, meine Glaubensbeziehung zu meinem Herrn litt großen Schaden. Das Wort Gottes, das mir früher immer wieder tiefe Erkenntnisse über Gott, über Christus gegeben hatte, war für mich wie mit einer Decke verhüllt.

Meine Gemeinschaft mit dem Herrn wurde oberflächlicher. Ich geriet unter den Einfluß der Irrlehren von Kenneth Hagin und der »Wort des Glaubens«-Bewegung. Mein Gebetsleben bestand zunehmend aus »Ich-Sätzen«: »Ich gebiete, ich widerstehe, ich bekenne, ich nehme in Anspruch …« Bitten erschien mir eine niedrige Stufe des Glaubens zu sein, und was Gnade ist, wurde mir immer fremder.

Wenn Gottes Gnade mich nicht bewahrt hätte, wäre ich wohl weiter in offen dämonische, zauberische Aktivitäten abgerutscht. Doch Seine unsichtbare Hand hat mich immer wieder gehalten. So hatte ich nie solche ausgeprägten schwarmgeistigen Erlebnisse und Durchströmungen, wie ich sie damals ersehnte. Ich hatte kein Rückwärtsstürzen und »Ruhen im Geist« erlebt, ebensowenig Visionen oder Erfahrungen der »inneren Heilung«. Ich praktizierte zwar Weissagungen und Zungenreden sowie »geistliche Kriegsführung«, aber die gefährlicheren direkten Einwirkungen des falschen Geistes blieben mir erspart.

Es kam der Punkt, wo der Herr mich aus meiner schwarmgeistigen Verirrung herausrief. Ende 1989 brach eine Krise in der Gemeindeleitung aus; der »geistgetaufte«, prophetisch gesalbte Leiter der örtlichen Gemeinde versuchte, »seine« Gemeinde aus dem Missionswerk herauszulösen und eine »freie«, an der »Wort des Glaubens«-Bewegung orientierte Gemeinde zu bilden, die allein unter seiner Kontrolle stehen sollte. Bald offenbarte sich bei ihm tiefgreifende Verbitterung, Unaufrichtigkeit, Auflehnung, Machthunger und eine sehr ungeistliche Haltung gegenüber dem ebenfalls »geistgetauften«, prophetisch gesalbten Leiter des Missionswerkes und seinen führenden Mitarbeitern.

War ich zuvor jahrelang der durch Weissagungen dieses Leiters vorgegebenen »Linie des Geistes« überzeugt gefolgt, so wurde mein Glaube an die falschgeistigen »Eindrücke« und »Offenbarungen« nun schwer erschüttert. Plötzlich wurden tiefgreifende, jahrelang schwelende sündige Haltungen offenbar – und das bei Menschen, die angeblich so »geisterfüllt« waren, daß Gott ständig mit ihnen redete und durch sie Großes kundtat. Da konnte etwas nicht stimmen! Dieser Geist brachte nicht die biblischen Früchte des wahren Heiligen Geistes hervor.

Aber auch bei der Führung des Missionswerkes selbst und an anderen Erscheinungen der Charismatischen Bewegung wurde uns immer deutlicher bewußt, daß hinter der »geistlichen« Fassade Machtausübung, Manipulation und falschprophetische Irreführung verborgen waren. Schritt für Schritt wurde mir klar, daß hier ein betrügerischer, manipulativer Geist herrschte und wirkte, der nicht der wahre Geist Gottes sein konnte. Im Sommer 1990 trennten wir uns schließlich von der Gemeinde und von der Charismatischen Bewegung.

Nun begann eine harte Zeit des Zerbruchs und der Buße. Wir waren wie vor den Kopf geschlagen, verwirrt und betroffen darüber, daß wir ganz offensichtlich einem raffinierten Betrug aufgesessen waren. Allmählich schenkte Gott eine schrittweise Ernüchterung und Klärung; der irrgeistige Nebel, die euphorische Berauschtheit wich, und meine Frau und ich begannen, in Gottes Licht die Wahrheit zu erkennen.

Der Herr deckte all die sündigen Motive auf, die zu dem verführerischen Irrweg geführt hatten – den Ehrgeiz, das Auftretenwollen mit Prophetien und vollmächtigen Wundern, die als »geistlicher Eifer« getarnte Selbstverwirklichung, die nur zu gern die Einflüsterungen des Irrgeistes aufnahm, man sei zu Großem berufen … Mehr noch, der Herr zeigte uns, wie wir in alledem Ihn selbst, die Quelle lebendigen Wassers, verlassen hatten und uns hatten ablenken lassen vom einfältigen Glauben an Ihn. Er zeigte uns, daß unsere eigene falsche Herzenshaltung der Boden war, auf dem der Feind sein Unkraut, seine Fälschung säen konnte.

Wir standen vor den Trümmern unseres geistlichen Lebens, und es blieb uns nichts anderes übrig, als Ihn zu suchen und um Gnade zu bitten. Und wie gnädig und barmherzig hat Er geantwortet! Er lehrte uns neu, zu bitten statt zu gebieten und auf Ihn statt auf unsere »Glaubenstechniken« zu vertrauen. Er führte in tiefe Beugung und Demütigung und reinigte unsere Herzen Schritt für Schritt von dem Unrat, den wir angesammelt hatten. Wir sahen neu den Weg der Kreuzesnachfolge als den einzig wahren und richtigen Weg des Glaubens. Schritt für Schritt löste uns der Herr aus falschen Haltungen und ließ uns die falschen Lehren, die wir aufgesogen hatten, mehr und mehr durchschauen.

Dabei spielte anfangs das Buch »Verführung der Christenheit« von Dave Hunt eine wichtige Rolle. Wir sahen immer klarer, daß mitten in der Christenheit verführerische Geister am Wirken sind – eine Wahrheit, für die uns der falsche Pfingstgeist die Augen verschlossen hatte.

Doch noch waren wir nicht wirklich vom schwarmgeistigen Einfluß frei. Bei mir persönlich äußerte sich das in einem Hingezogenwerden zu falschen Heiligungslehren, die mich schon am Anfang meines Glaubenslebens beeinflußt hatten. Ich suchte nun nicht mehr die »Geistestaufe«, aber dafür die einmalige und endgültige »Heiligung« als Erlebnis, wie sie etwa von Arthur Booth-Clibborn oder Samuel Brengle gelehrt wird. Schließlich geriet ich in eine falsche mystische Frömmigkeit, nährte mich mehr von »frommer« Literatur wie Madame de Guyon und Tersteegens »Leben heiliger Seelen« als von der Heiligen Schrift und war in Gefahr, von einer schwarmgeistigen Verirrung in die nächste zu stürzen.

Die Grundlage dafür war, daß wir uns zwar aus der Charismatischen Bewegung zurückgezogen hatten, aber mit dem Irrgeist selbst noch nicht klar gebrochen hatten. Noch dachten wir, daß zumindest die »ernsthaften«, »geheiligten« Pfingstler den wahren Heiligen Geist und echte Geistesgaben hätten. Wir sahen zwar die Verführung in dieser Bewegung, erkannten aber die Bewegung noch nicht als eine völlig von einem verführerischen Geist gesteuerte Irrströmung. Wir versuchten eine abwartend-neutrale Haltung einzunehmen, die einfach nicht möglich ist.

Doch der treue und gnädige Herr öffnete uns vollends die Augen. Er gebrauchte dazu u.a. Vorträge des ehemaligen Pfingstlers Karl-Hermann Kauffmann, die uns die heilsgeschichtlichen Linien der Schrift für die Gemeinde in der Endzeit bewußt machten, und gab uns einen klaren Blick für die Anfänge der Pfingstbewegung, in denen der Geist dieser Bewegung sein dämonisches Wesen mit denselben Wirkungen offenbarte, die wir bei John Wimber und den modernen Charismatikern als falschgeistigen Betrug durchschaut hatten. Es war uns nun klar, daß es nur eine Antwort gab: sich entschieden und ganz von diesem dämonischen Geist zu lösen.

Erst dieser Schritt brachte eine klare, deutliche Wende in unserem Glaubensleben. Ich durfte erfahren, wie mir das Wort Gottes ganz neu kostbar und lebendig wurde; zum ersten Mal in meinem Leben erkannte ich, was eigentlich gesunde biblische Lehre ist, und begann, die Heilige Schrift bewußt und systematisch zu studieren. Ich durfte allen mystischen Nebel, alle Reste schwarmgeistiger Verzerrung Schritt für Schritt ablegen und wachsen in der kostbaren, klaren Erkenntnis Jesu Christi.

Er, mein herrlicher Erlöser und Heiland, wurde mir ganz neu groß, und ich lernte immer tiefer Seine Gnade zu verstehen und Ihn dafür anzubeten – diese kostbare, rettende Gnade, die mir jahrelang durch verderbliche falsche »Heiligungs«lehren der Selbstgerechtigkeit verstellt und verdunkelt worden war.

Aus dem Prozeß der biblischen Aufarbeitung der falschen Lehren der Vergangenheit, verbunden mit vertieftem Bibelstudium und geistlichem Wachstum, entstand auch dieses Buch, das zunächst als eine schmale Broschüre gedacht war. Durch Gottes gnädige Fügung und Leitung wurde daraus ein umfangreiches Werk, das der Herr gebrauchen möge, um noch vielen Gotteskindern die Augen zu öffnen – für die endzeitliche Verführung der Gemeinde wie auch für die herrliche, allgenugsame Fülle, die wir in Christus und in Ihm allein finden.

http://www.das-wort-der-wahrheit.de/lebenszeugnis-rudolf-ebertshaeuser

End Time Church.

Beloved, do not believe every spirit, but test the spirits,
whether they are of God;
because many false prophets have gone out into the world.
(1Jn 4:1)

But there were also false prophets among the people,
even as there will be false teachers among you,
who will secretly bring in destructive heresies,
even denying the Lord who bought them,
and bring on themselves swift destruction.
And many will follow their destructive ways,
because of whom the way of truth will be blasphemed.
(2Pt 2,1-2)

You therefore, beloved,
since you know this beforehand,
beware lest you fall from your steadfastness,
being led away with the error of the wicked;
but grow in the grace and knowledge of our Lord and Savior Jesus Christ.
To Him be the glory both now and forever. Amen.
(2Pt 3,17-18)

Pentecostal and Charismatic movement –end-time deception in the Church:

Biblical guidelines for believers in the last times

This website was created by bible-believing Christians in order to help those believers in Christ who are looking for sound biblical doctrine in the midst of all the confusing currents of contemporary Christianity. Here you will find biblical arguments in different languages that expose deceptive doctrines, especially those of the Pentecostal and Charismatic movement.

Many serious believers realize that we live in the end time, in the last times before the rapture of the Church and before the arrival of our Lord Jesus Christ on earth who will then judge the nations and erect His kingdom on earth. According to the Bible, these last days of the present Church dispensation are characterized by large-scale deception, false prophets, false signs and wonders, and false teachers who mislead many. In such times it is vital to study the Bible and above all the sound doctrine of the apostles, and to defend the Biblical faith against all errors and heresies.

The papers and lectures published here have been authored by Rudolf Ebertshäuser (Ebertshauser), a German bible teacher who was an active member of a Charismatic church for some years, until God opened his eyes and made him realize that he had been led astray by false doctrines and deceiving spirits (1Tim 4:1). Rudolf Ebertshauser wrote several books in German, which are based on the interpretation and doctrine of the Bible and deal with the Charismatic movement, with the deceptive “Church Growth” movement, the “Emerging Church”, and other topics as well. His German writings and audio lectures are published on the website www.das-wort-der-wahrheit.de.

This German material has been translated into several other languages. With this multi-language website we want to make these translations available to Christians world-wide, to give them biblical help to discern the subtle deceptions that influence so many believers and churches everywhere in the world.

Please choose the language you need, and you will find the material that is translated into this particular language.

We intend to expand the range of papers in each language which is presently quite narrow in some cases. If any Bible-believing Christians are competent and feel led by the Lord to translate texts from German (or from some English texts) into their language, they are welcome to get into contact with the author (you find the address in the imprint).

All texts and audio records on this website can be copied and distributed freely, as long as they remain complete and unadulterated, and as long as the author’s name and the title are correctly given. This free use is only allowed if the material is passed on free of cost or at cost price. Any commercial use of this material or translation from it is only possible after a written contract with the author has been signed.

 

This website has the purpose to present fundamental teaching on important questions of the church, not topical news. It is run by the author himself, who can only invest limited time into this project; we kindly ask our visitors’ pardon for any mistakes or shortcomings. As God provides translators and helpers, further material will be added.

Under „Recent Articles” in our menu you will find all new additions to this website listed.

May our great God and our Lord Jesus Christ bless evey sincere reader of these pages!

 

http://www.end-time-church.net/

 

 

 

 

Verführerische Geistesströmungen.

NewAgeChurch1

Verführerische Geistesströmungen

Rudi Holzhauer

Gnostizismus
In der Auseinandersetzung mit dem Schwarmgeist und den Irrlehren unserer Tage herrscht viel Begriffsverwirrung, weil man sich selten die Mühe macht, das gegenwärtige Erscheinungsbild einer Sache mit den geschichtlichen Anfängen in Verbindung zu bringen. So kann man heute, ohne weiter nachzudenken, von „nüchterner Schwärmerei“ reden, obwohl Nüchternheit das genaue Gegenteil von Schwärmerei ist. Ein nüchterner Betrunkener ist ein Widerspruch in sich selbst. Was heute gelegentlich mit „nüchterner“ oder gar mit „konkordanter Schwärmerei“ bezeichnet wird, ist im besten Falle mit dem Begriff „Gnostizismus“ erklärt. Dieser Begriff, der sich von Gnosis  =  Wissen oder Kenntnis ableitet, umfasst jede Lehre, die das Verhältnis des Menschen zu Gott von spekulativen Erkenntnissen abhängig macht.

Gnostiker nannte man die Erkenntnistheoretiker der ersten christlichen Jahrhunderte, die mit ihren sektenhaften Strömungen antikes und christlich-biblisches Gedankengut mit dem bisherigen philosophischen Wissen zu vereinigen suchten. Dieser Vermischungsprozess begann bereits zu Zeiten der Apostel, und weil diese Vermischung neben dem aufkommenden Enthusiasmus  eine ernste Gefahr für die junge Gemeinde war, warnt Paulus in Kolosser 2,8 mit folgenden Worten: „Seht zu, dass euch niemand einfange durch Philosophie und leeren Trug, gegründet auf die Lehre von Menschen und auf die Mächte der Welt und nicht auf Christus.“
Namhaftester und gefährlichster Vertreter dieser Richtung war der Irrlehrer Marcion. Gnostizismus ist zunächst keine Offenbarungsreligion sondern philosophisch-menschliches Denken,  das die unterschiedlichsten Religions- und Wissenselemente verstandesmäßig zu erfassen, zu verarbeiten und zu vereinigen sucht; also ein reines Kopfwissen und daher auch höchst irrtumsfähig. (Heutige dem Gnostizismus zuneigende und mit Okkultem vermischte Richtungen: Die Anthroposophie Steiners, die Bahaireligion, zum Teil die Zeugen Jehovas. Und von daher auch extrem konkordante Kreise.)
Einige gnostische Richtungen stützen sich nicht auf Direktinspiration, auf Offenbarungen oder Gesichte, wie die klassischen schwarmgeistigen Bewegungen, sondern auf ihr subjektives oder überliefertes  Wortverständnis. Reine Gnostiker lehnen jegliche Neuoffenbarung entschieden ab.  So gesehen, haben sie einen „nüchternen“  Zug. Inwieweit auch hinter den gnostischen Richtungen Geistermächte des Kosmos verborgen ihr Wesen haben, kann der bereits zitierte Vers Kolosser  2,8 erkennbar machen. Kolosser 2 zeigt uns die beiden Schwerpunkte der Verführung: Gnostizismus in Vers 8 und schwarmgeistigen Engeldienst in den Versen 16-23.

MEDIALITÄT UND GEISTHEILUNG

„Medial sein“ bedeutet, mit paranormalen Fähigkeiten und Kräften ausgestattet zu sein. Diese äußert sich in (nicht sachlich begründeten) Vorahnungen, Voraussagen, in Wahrträumen, Hellsichtigkeit, Hellfühlen, dem sog. Zweiten Gesicht, Rutenfühligkeit, Pendelerfolgen, Seelenaustritten, Déjà-vu Phänomenen, Geistererscheinungen, Spukerscheinungen, Christus- und Marienvisionen, Engelerscheinungen, Totenerscheinungen und, je nach Kulturkreis, anderes mehr. Das einzige Mittel hiervon frei zu werden, ist Buße zu tun für allen bisher aufgenommenen oder praktizierten Aberglauben, sich davon abzuwenden und sich allein an Jesus Christus durch das Wort der Schrift zu binden.
Solche Erscheinungen und Erfahrungen sind keine „Gnadenbegabungen“, sondern eindeutige Indizien dafür, dass eine okkulte Belastung vorliegt, sei es durch vorausgegangene Öffnung für heidnische Glaubensrichtungen, sei es durch Aufnahme von schwarmgeistiger Lehren und durch unkritische Kontakte zu solchen Kreisen, in denen Erscheinungen wie Zungenrede und Prophetie gepflegt und als „Charismen“ angesehen werden.
Die Psi-Forschung zielt also nicht nur, wie es in der Rausch- und Drogenszene üblich ist, auf eine kurzfristige Steigerung der Gefühls- und Sinnenwelt ab, sondern auf das Betreten metaphysischer Bereiche mit ganz realer Experimentierlust, um eine „Überexistenz“ des Menschen zu beweisen, wobei sie, wie wir aus dem Worte Gottes wissen, ebenfalls nur mit der widergöttlichen Geisterwelt in Kontakt tritt.
Wie Medialität und kosmische Kraft miteinander korrespondieren, kommt ganz deutlich in einem Vortrag der Geistheilerin Anni Ziemer zum Ausdruck, der am 19. Juli 1980 in Bielefeld gehalten wurde.  (Es folgt die Wiedergabe einiger kommentierter Zitate durch Rudi Holzhauer, die dem Mitteilungsblatt Nr. 16, 1981 „Deutsche Vereinigung für Geistheilung“ entnommen wurden.)
Anni Ziemer berichtet über sich selbst, schon in früher Jugend „Engel“ gesehen zu haben. Der Durchbruch ihres „Aura-Sehens“ sei im Kriege bei der Pflege von Soldaten im Lazarett endgültig geschehen, als sie deren Krankheiten an der Ausstrahlung ihrer Aura erkannte. Sie berichtete von ihrem Erlebnis mit Harry Edwards (gest. 1976), der sie zu ihrer Heilerfähigkeit ermutigte. Edwards, so schreibt sie, der vor 50 Jahren seine Heilkraft entdeckte, hätte anfangs mit dieser Fähigkeit noch wenig anzufangen gewusst. Nachdem er die Bücher von Swedenborg und Pfarrer Blumhardt u.a. las und bemerkte, dass sie auch dieses geistige Heilen ausüben konnten, wäre er bemüht gewesen, auch andere Menschen mit medialen Fähigkeiten in seine Seminare zu holen, sie zu ermuntern und auszubilden.
Edwards hatte verheißen, nach seinem Tode weiterzuwirken (!). „Wenn ich eines Tages nicht mehr bin, braucht ihr nicht zu weinen um mich, denn ich kann euch von „Drüben“ viel besser helfen, als ich es von hier kann.“ Und seine Anhänger sagen: „…er hat sein Wort gehalten, wir empfinden seine Anwesenheit sehr oft während der Heilbehandlungen…In der tiefen Versenkung der Behandlung und beim Auflegen ihrer Hände (!) nehmen Anni Ziemers Gesichtszüge die von Harry Edwards an.“
Man nehme es uns nicht übel, wenn wir diese Art von mystischer Wiederkehr eines Verstorbenen als Spiritismus bezeichnen – trotz der Behauptung Anni Ziemers:

„Wir Heiler sind Spiritualisten, d.h. wir glauben an ein Leben nach dem Tode, und wir sind davon überzeugt, dass ein Mensch, wenn er heimgerufen wird, die Möglichkeit hat, sich entweder auf der geistigen Ebene weiter zu entwickeln oder sich neu zu verkörpern und dann das, was ihm an geistiger Reife noch fehlt, auf dieser Ebene zu erreichen. Und ich darf sagen, dass ich starke Einblicke in diese geistigen Ebenen habe. Ich bin medial, das muss man als Heiler sein, ich bin auch aurasichtig und habe dadurch Kontakte mit diesen Geistwesen, wie ich sie genannt habe, oder Engel – auch habe ich dadurch Gelegenheit, durch sog. „Lehrreisen“ in die einzelnen Ebenen hinaufzugehen und mir Belehrungen zu holen… .Die geistige Heilfähigkeit ist eine kosmische Gesetzmäßigkeit, und sie ist wie alle Vorgänge im Kosmischen dieser Gesetzmäßigkeit unterworfen und hat mit „Wundern“ nichts zu tun. Wenn es sein darf, dann wird diesen Menschen durch die Liebe Gottes geholfen… . Wir fühlen uns diesem Auftrag von Jesus Christus verpflichtet, den er seinen Jüngern mitgab, als er sich von ihnen verabschiedete, kurz vor der Himmelfahrt und ihnen sagte: Gehet hin in alle Welt und tut dergleichen, und in meinem Namen werdet ihr Dämonen austreiben und in meinem Namen werdet ihr den Menschen die Hände auflegen und sie werden genesen. Aber ‚im Namen Christi‘, und das ist wichtig! Wir selbst vermögen nichts. Wenn wir uns aber mit einem innigen Gebet an Gott wenden und an Jesus Christus und um Beistand bitten … – dann erfüllen wir diesen Auftrag, der uns allen gilt, jetzt noch nach 2000 Jahren!“

Das klingt sehr fromm und biblisch, und wir sehen, dass selbst der eindeutige Spiritismus sich demütig und bescheiden geben kann! Wer nicht auf Nebentöne zu achten vermag, ist verführbar!
Fortsetzung Zitat: „Alles was durch uns geschieht, ist geführt, gelenkt und geleitet durch ein inniges Gebet, das wir zu unserem Heilungsführer – zu den Engeldienern Gottes – senden und um Hilfe bitten. … Auch in den ersten christlichen Kirchen gehörte es zum Gottesdienst, dass der Prediger, der selbst medial war, …selbstverständlich auch im Rahmen des Gottesdienstes die Kranken einlud, dass man sie zu ihm brachte und er sie heilte. Das ist genau das gleiche, was wir heute machen. Erst im Konzil zu Nicäa wurden diese uralten Kenntnisse allmählich aus den Heiligen Schriften ausgeräumt… und sind in Vergessenheit geraten.“
Eine nicht unbedeutende Rolle spielt auch die „geistige Fernbehandlung“. Sie geschieht zu der Zeit einer „Welt-Gebets-Minute“, die von Harry Edwards zwischen 9-10 Uhr abends angeordnet wurde:

„Menschen, die sehr weit entfernt von unserem Heilungsort wohnen – und wir haben Patienten in der ganzen Welt, auch in Australien, Kanada, Südamerika, usw., – behandeln wir in der sogenannten „Fernbehandlung“; die Wirkung ist ebenso effektiv. Es muss dann folgendes beachtet werden: Jeder, für den wir uns einsetzen, wird aufgefordert, sich zu dieser Zeit auch einzuschalten und selbst mitzubeten, und dass er dadurch in eine ganz bestimmte „Schwingung“ kommt, die ihm hilft, seine Krankheit zu überwinden… . Je mehr Menschen sich an diesem Gebetskreis beteiligen, der rund um die Erde läuft, umso größer ist die Energie. Es ist eine ungeheure Energie! Sie ist größer alle anderen Energien, die wir Menschen kennen, und sie hilft wirklich!“

Hier liegt der Okkultismus offen zutage! Es wird erstrebt, dass menschliche Seelenkraft, geistige Konzentration und gebündelter Wille des betreffenden Kranken sich mit kosmischen Energien verbinden, die in allen Okkultreligionen entfesselt werden und den Menschen an deren jeweilige Götter binden. Das wird übrigens auch an folgendem Bekenntnis der Frau Anni Ziemer deutlich:

„Unsere Gemeinschaft ist an keine Konfession gebunden, wir haben Menschen aus allen christlichen Konfessionen unter uns, aber auch Buddhisten, Mohammedaner, Juden, usw. sind in unserer Vereinigung, weil wir der Ansicht sind, dass jeder Mensch ein Kind Gottes ist, ganz gleich, welcher Religion er angehört. Ich bin oft genug von geistiger Seite darüber belehrt worden, dass es auf der geistigen Ebene keine Religionsunterschiede gibt, auch keine Rassenunterschiede; sondern der eine wie der andere ein Kind Gottes ist und Gott sie alle liebt. Nur die Hauptsache ist, dass sie beten. Und wenn es ein primitiver Fetischglaube ist, für Gott ist er ebenso annehmbar wie unsere Gebete.

Meines Erachtens ist Religion gleich Religion, es gibt keine Unterschiede… es ist mir als Heiler auch gleichgültig, ob ein Mensch ein „Primitiver“ ist, wie wir so gerne sagen, oder ein Christ. Mir ist das ganz gleich. Wenn ein Buschmann in seinem Fetischglauben absolut sicher ist und glücklich“(Wie kann ein Geister und Dämonen fürchtender Mensch glücklich sein?) „und sich verbinden kann mit seinen Göttern und Götzen, ist er mir einem Christen gleichwertig, der betet. Es kommt nur darauf an, dass der Mensch überhaupt die Fähigkeit hat, sich mit dem Göttlichen zu verbinden.“

Die Achtung aller Geschöpfe und die Menschenfreundlichkeit Anni Ziemers in Ehren! Gewiss: Vor Gott sind alle Menschen als Geschöpfe Gottes gleich. Nicht gleichwertig aber ist, was und wen sie anbeten. Die Bibel unterscheidet sehr klar zwischen Gottesdienst und Götzendienst. Sonst hätte der ewige Gott sich nicht zu offenbaren brauchen! Im Hintergrund steht die Absicht, mit solchen Toleranten Aussagen das Opfer Jesu Christi als überflüssig erscheinen zu lassen. Im Übrigen geht es nach der  Heiligen Schrift doch um die Rettung von Menschen aus der Macht der Finsternis für alle Ewigkeit und nicht um körperliche Heilung. Jakobus.5,14ff  als Anweisung für die jetzige Gemeindezeit ist in dieser Hinsicht, bei allem Zuspruch, sehr zurückhaltend und spricht von „Aufrichten“ des Kranken, womit ebenso gut eine geistliche Stärkung für die Seele gemeint sein kann, die ja auch bei Krankheit oder auf dem Sterbebett wichtiger ist als alles andere.
Wir können nur feststellen, dass Frau Ziemer unter der Inspiration einer kosmischen und damit einer anderen Botschaft steht, und wir wissen, dass jedes „andere Evangelium“ von Paulus mit einem Fluch belegt wird; siehe dazu Galater 1,8.
Wer ist nun jener Harry Edwards, der diese Frau zu ihren Heilungstaten „inspiriert“? Er lebte von 1893 bis 1976 und betrieb seit 1930 als englischer paramedizinischer Heiler und Spiritist die „Geistheilung“. Seine Patienten sollen infolge seiner Fernwirkung in die Millionen zählen! Eigener Aussage zufolge strahlte er eine „heilende Kraft göttlichen Ursprungs“ aus, und die Geister Verstorbener halfen ihm bei seinem tun! Er wurde von vielen als ein gläubiger, rechtschaffener Mann angesehen.
Die Psychologie versucht – ebenso wie die Parapsychologie (Lexikon der Parapsychologie, Pawlak von Werner F. Bonin, 1984) – seine Heilerfolge mit „Autosuggestion“ und „spontaner Remission“ zu erklären, wobei diese wissenschaftlich klingenden Begriffe über die Art und Weise des Vorgangs gar nichts aussagen. Aber immerhin verweisen sie darauf, dass der eigentliche Vorgang im „Glauben“ (besser: Aberglauben) des Kranken liegt. Jeder Aberglaube aber öffnet für Einflüsse aus der Finsternis.
Das für viele so verlockende Gebiet der „Heilungen aus dem Geist“ begegnet uns heute in ständig zunehmendem Maße. Agnes Sanford[1], vertritt es mit großer Überzeugungskraft in ihrem weithin verbreiteten Erfolgsbuch „Heilendes Licht“[2]. Die Parallelen zu Anni Ziemer sind frappierend. Auch Agnes Sanford ist der Ansicht, dass göttliche Heilkräfte allen religiösen Menschen zu Verfügung stünden. Es seien Grundsätze der Schöpfung, die jeder Glaubende in sich trage und ausnützen könne.
Sie schreibt: „Diese Grundlagen sind eingebaut auch in unseren Geist, in unsere Seele und in unseren Körper, und weder Jesus noch irgendjemand anderes kann sie umgehen oder aufheben. Religiöse Denker aller Zeiten haben sie mehr oder weniger erkannt.“[3]
Auch bei Agnes Sandford – wen wird es wundern – finden wir die Methode des „Gesunddenkens“ wie bei Dr. Yonggi Cho: „Mach Dir im Geist ein Bild von deinem gesunden Körper. Denke besonders an den Teil deines Körpers, der das Gesundwerden am nötigsten hat. Sieh ihn geheilt und vollkommen vor dir, von Gottes Licht erfüllt. Und danke dafür, dass es schon im Werden ist (Mk 11,22-24 und 9,23).“[4] Hier wird eine Visualisierungsmethode mit dem biblisch vertrauenden Glauben, (der immer auch die Bitte „Dein Wille geschehe“ einschließt), verwechselt, und damit wird ein durchaus mögliches, unabhängiges göttliches Eingreifen in den menschlichen – und folglich dämonischen –  Vollzugsbereich verlagert.[5]

MAGIE

Magie ist der Versuch und die Praxis, durch Beschwörung und Ritual überirdische Kräfte für irdische Belange dienstbar zu machen. Magie gibt es seit Bestehen der Menschheit. Missionare berichten von magischen Praktiken unter primitiven Stämmen, die heute noch auf dem Niveau der Steinzeitkultur leben. Sie tritt uns im Jagdzauber menschlicher Vorgeschichte entgegen und bei den Heilungsriten der Medizinmänner alter Kulturbereiche. Wir finden sie im Schamanentum, in der Dämonologie der alten Kulturen Chinas, Ägyptens, Babylons, Persiens, Kanaans, im Judentum (Kabbala), im Neuplatonismus, bei den Druiden (Priesterkaste der Kelten), im Hexenwahn des pseudochristlichen Mittelalters, und sie findet ihre Neuauflage in paramedizinischen Praktiken ebenso wie in Form des sich in die zivilisierten Länder ausbreitenden Voodoo-Kultes.[6]
Trotz vielfältiger Unterschiede hat alle Magie eine gemeinsame Ideologie: das magisch-kosmische Weltbild, erfüllt von Geistern und Dämonen, voll von Mythologie, Symbolik, Kabbalistik, Zahlenzauber, magischen Entsprechungen und Ritualen. Die moderne Parapsychologie streitet die Wirklichkeit der Magie nicht ab, bemüht sich aber, sie ihres übersinnlichen Hintergrundes zu entkleiden, indem sie das übernatürliche Geschehen als „psychologische und psychische Folgen von gespaltenen Ich-Teilen eines „kollektiven Unterbewusstseins“ zu erklären sucht. Aber damit wird ein wissenschaftlich unerklärliches Geschehen nur mit weiteren unerklärlichen Fiktionen erklärt!

DIE PARAPSYCHOLOGIE

Die Parapsychologie ist ein Zweig der modernen Psychologie. Sie hat sich zur Aufgabe gemacht, alle außersinnlichen Phänomene, sei es im Spiritismus, in der Magie, in der Mystik aller Religionen mit den Mitteln rationalistischen Denkens und Experimentierens zu erklären. Beim Experimentieren muss sie aber zwangsläufig selber zu magischen Mitteln und zu okkulten Denkvorgaben greifen (z.B. „das Unterbewusstsein“ nach C. G. Jung), so dass auch die Ergebnisse entsprechend ausfallen müssen.

Alle Parapsychologen gehen von einem, für christliche Begriffe unhaltbaren, materialistischen Menschenbild aus. Idealistische, atheistische, humanistische Anschauungen und Hypothesen – im Bestreben, das Wissen vom Menschen zu erweitern, ohne Gott anzuerkennen und ohne den Teufel fürchten zu müssen – stehen hier unversöhnbar den biblischen Maßstäben gegenüber.
Die Parapsychologie hat sich also zur Aufgabe gesetzt, die jahrtausendealten und in allen Kulturen anzutreffenden Berichte von übernatürlichen Geschehnissen auf ihren rationalen Kern hin zu untersuchen und zu erklären. Dazu wird voraus gesetzt, dass alle zu untersuchenden Phänomene in einer materialistisch geordneten Welt auftreten, d.h. regelhaft sind (positivistisch und induktiv = vom Allgemeinen auf das Gesetzmäßige schließen), und so werden Geschehenstypen aufgezeigt und ihre Gesetze formuliert). Dazu gehört das Studium überlieferter Berichte, die Untersuchung spontan auftretender Phänomene und das Experiment mit geeigneten Personen. Als Ursache nahezu aller parapsychologischen Erscheinungen wird eine mentalpsychische Kraft vermutet, der man den Namen „Psi“ gab. Über die Frage, ob es sich um eine Kraft oder um mehrere Kräfte handelt, und ggf. über die Art ihrer Beziehungen, ob diese Kraft ein materielles Substrat (= die eigenschaftslose Substanz eines Dinges als Träger seiner Eigenschaften) hat oder rein „geistig“ zu denken ist, wurde bisher nichts Sicheres ausgemacht. (!)
Wer sich anhand geeigneter Literatur vorurteilsfrei mit den Ergebnissen parapsychologischer Forschung befasst, wird mühelos feststellen, dass allein schon vom Denkansatz her die allermeisten Erklärungsversuche der anstehenden Fragenkomplexe und Phänomene unbefriedigend sind. Wer den wahren biblischen Befund eines unsichtbaren Licht- und Finsternisbereich ablehnt, muss zwangsläufig im Dunkeln tappen und die komplizierten Theorien aufstellen, um von einer „Fachwelt“ ernst genommen zu werden.
Auf einen kurzen Nenner gebracht, kann man sagen: Die Parapsychologie ist ein wissenschaftlich verbrämter, verharmloster und auf diese Weise hoffähig gemachter Okkultismus. Paranormale „Fähigkeiten“ wurden neu entdeckt, es erfolgte der Siegeszug der Parapsychologie, den wir kurz betrachten wollen.
Die Parapsychologie, kurz Psi-Forschung genannt, untersucht Dinge, die außerhalb des Rahmens des naturwissenschaftlichen Weltbildes liegen, vor allem Erscheinungen, die über das natürliche Wahrnehmungsvermögen unserer Sinner hinausgehen, sog. „außersinnliche Wahrnehmungen“ (ASW). Sie entwickelte sich – und das ist für uns wichtig – aus dem sog. „wissenschaftlichen Okkultismus“ heraus, und es ist zu vermerken, dass dieser sog. „wissenschaftliche Forschungszweig“ keinesfalls ohne besondere „ASW-begabte“ Menschen, d.h. auf gut deutsch: nicht ohne Medien auskommt, und damit selbst zum praktizierten Okkultismus wird.
Das Lager der Parapsychologie ist in zwei Gruppen zu teilen: Hier die Animisten, dort die Spiritualisten. Die Animisten (von lat. anima = Seele, Lebenshauch) leiten alle paranormalen Fähigkeiten und Vorkommnisse von den Produktionen eines sogenannten „Unterbewusstseins“ ab. Die Spiritualisten unter den Parapsychologen hingegen schließen eine Einwirkung übersinnlicher Bereiche in ihr „Forschungsgebiet“ nicht aus. Sie verweisen besonders auf Phänomene von „Seelenaustritten“, von „Doppelgängerei“ und auf die ( in der Definition heftig umstrittene) Besessenheit. Gerade das Rätselhafte und Wunderbare, das Geheimnisvoll-Seltsame ist der Ansatzpunkt parapsychologischer Forschung. Sie ist geradezu darauf aus, das Wunder zu entschleiern und zitiert gerne Augustin, der einst meinte: „Das Wunder geschieht nicht im Widerspruch zur Natur, sondern im Widerspruch zu dem, was uns von der Natur bekannt ist“[7]
Die Parapsychologie versteht sich als „Wissenschaft“, die die Grenzbereiche menschlicher „Seelenkräfte“ experimentell erforschen will, die man bisher im Volksmund als Hellseherei und Spuk bezeichnete. Mehrere Universitäten haben bereits Lehrstühle und Institute dafür eingerichtet. Das Bedenkliche an diesen „Wissenschaftlichen“ Versuchen ist aber, wie bereits erwähnt, dass man bei der Suche nach geeigneten Experimentier-Personen auf spiritistische Medien (also auf bereits vorgeschädigte Personen) angewiesen ist. Da Medialität nur infolge okkulter Vorbelastung auftritt, befindet sich die Parapsychologie keinesfalls auf neutralem Boden!

Es ist bekannt, dass der sog. „Faktor Psi“ auf diesem modernen Gebiet eine entscheidende Rolle spielt. Die Bücher über „Psi-Forschung“, die uns angeblich konkrete und wissenschaftliche Aussagen über das Leben nach dem Tode machen, sind Bestseller auf dem Büchermarkt und werden leider auch in manchen Kreisen von Christen neugierig und begehrlich gelesen. Wer diese „Beweise“ von „Fachleuten“ nicht ernst nimmt und noch „alten biblischen Vorstellungen verhaftet ist“, der ist angeblich schon „unwissenschaftlich und schlecht informiert“! Selbst die marxistische Theorie: „Mit dem Tode ist alles aus“ ist überholt!
Wie sieht nun die neue Lehre aus? Ehemals klinisch Tote berichten oft übereinstimmend, dass sie nach ihrem Abscheiden durch einen dunklen Tunnel schlüpften, an dessen Ende in herrlichen Farben die neue Welt erschien. In Ihr baut sich die Seele aus den guten oder bösen Elementen ihres Seins eine neue Existenz auf. Nach einer kurzen Gewissensprüfung (natürlich unter eigener Regie!) kann schon manches Hinderliche ausgeschieden werden, und der stufenweise Höherentwicklungsprozess beginnt. Gott-Vater sieht wohlwollend zu, stets bereit, mit Hilfestellung der guten Geister den Neuankömmling zu fördern und ihn in die Gemeinschaft der Bewohner der Himmelssphären einzuführen. Dass die Seele beim Eintritt in die neue Lebensform allen religiösen Vorstellungen und Überlieferungen den Abschied zu geben hat, dürfte selbstverständlich sein.[8] Es sei in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass nur ein verhältnismäßig kleiner Teil von ehemals klinisch Toten von solchen „Jenseitserfahrungen“ berichtet. Das legt den Verdacht nahe, dass es sich bei diesem Personenkreis um bereits vorher okkult Belastete handelt, oder um solche, die derartige Literatur kritiklos lasen.
Was also von dieser Seite her noch auf uns zukommen mag, ist erst in Ansätzen zu erkennen, obwohl die Einbrüche in unsere Kreise bereits jetzt unaufhaltsam fortschreiten.

VERFÜHRUNG  DURCH  MYSTIK

Wer über das Wesen und den Charakter abseitiger Geistesströmungen Aufschluss und Antwort erhalten will, tut gut daran, bis zu den geschichtlichen Anfängen zurückzugreifen. Anfang, Entwicklung und Ende einer Sache stehen immer in einem aufschlussreichen Zusammenhang. Gerade uns, die wir uns als die Glieder am Leibe Christi verstehen, könnte es dienlich sein, wenn wir uns ein wenig mehr mit der Krankheitsgeschichte der Kirche vertraut machten. Dies könnte uns vor mancher Infektion durch betrügerische Mächte auf dem religiösen Sektor bewahren.

Das christliche Schwärmertum ist so alt wie die Gemeinde Gottes selbst. In meiner ersten Schrift „Prüfet die Geister“[9] haben wir uns mit den warnenden Stimmen unseres HERRN und der Apostel eingehend beschäftigt und auch kurz auf die frühen Einbrüche des Schwarmgeistes in der Zeit des Werdens der Kirche hingewiesen, wie sie uns im Montanismus und bei den Donatisten begegneten. Ehemalige „Zauberer“ aller Schattierungen, die (wie z.B. Montanus) ohne Buße über ihre diesbezüglichen Lehren das Christentum annahmen, traten hier nun als „Propheten“ auf, und richteten unerkannt, von Satan betrogen, großen Schaden in Erweckungsgebieten an. Das müssen wir bis in unsere Tage hinein immer wieder erleben. Leider wird das von vielen, oft selbst zur Schwärmerei neigenden, verantwortlichen Beobachtern nicht oder erst zu spät erkannt.
Nachstehend soll uns das Wiedererwachen dieses Geistes, der unterschwellig immer vorhanden war, bei seinem erneuten Auftauchen in der mittelalterlichen Mystik, in der Reformationszeit und bis hinein in die Gegenwart andeutungsweise beschäftigen.
Schwärmerei ist oft der satanische Gegenzug beim Aufbrechen geistiger Erweckungen, vielfach, weil diese bereits lehrmäßig den Keim der Verführung in sich trugen.

Da der Feind mit Doppelstrategie arbeitet, versucht er mithilfe zumTeil guter biblischer Lehre und gleichzeitig mit falschen „Zeichen und Wundern“ (2Thess. 2,9) Erweckungsbewegungen vorzutäuschen oder sie zu unterlaufen. Das gilt es zu erkennen, wenn man den jeweiligen Stand der Dinge auf christlich-religiösem Gebiet richtig einordnen und beurteilen will.
Das Charakteristische aller Verführung ist, dass sie den Grundbedürfnissen des seelisch-religiösen Menschen entgegen kommt:

a) Dem religiösen Leistungsdenken mit dem Ziel einer besseren Gerechtigkeit und gesteigerten Heilssicherheit.
b) Dem Streben nach Beachtung und Vollmacht durch übernatürliche Gaben und Kräfte
c) Der Sucht nach außergewöhnlichen Erlebnissen mit dem Ziel einer mystischen Vereinigung mit Gott.

Die Opfer der Verführung finden wir in allen Gesellschaftskreisen und Bevölkerungsschichten.

Leider setzt man sich – oft um einer falsch verstandenen „Liebe“ willen – mit diesem Problemkreis nicht eher auseinander, bis man selbst damit in unangenehmster und schmerzhaftester Weise konfrontiert wird.

Nach meiner Erfahrung ist die Hauptursache der Unterwanderung der Gemeinde Jesu durch den endzeitlichen Irrgeist, die pfingstlich-okkultistische Literaturschwemme. Die faszinierenden „Wunderbücher“ mit okkulten Jenseitserfahrungen werden auch in scheinbar nüchternen Gemeindekreisen unkritisch gelesen und oft von Hand zu Hand weiter gereicht. Das verführerische Geistesgut wird auf solche Weise illegal eingeschleust.[10]

TRANSZENDENTALE MEDITATION

Die Transzendentale Meditation (TM) versteht sich nicht als Religion, sondern als Wissenschaft des Bewusstseins und damit des Wissens überhaupt. Sie offenbart sich aber eindeutig als mystische Religionspraktik und ist für Menschen, die zwar religiöse Bedürfnisse haben, aber das Evangelium ablehnen, zutiefst geeignet! Sie hat einen erstaunlichen Zugang zu öffentlichen Bildungsprogrammen an höheren Schulen, Volkshochschulen und Universitäten gefunden. Die TM will zur inneren Erleuchtung führen, ungeahnte Seelenkräfte freisetzen und eine Lebens- und Glückssteigerung für den einzelnen und für die Gesellschaft bewirken.
Unter dem Vorgeben von Wissenschaftlichkeit wirbt die TM mit einer langen Liste von Versprechungen, angefangen mit Erhöhung der Intelligenz, Steigerung der Energie, größerer Lernfähigkeit bis hin zu paranormalen, d.h. okkulten Fähigkeiten, wie z.B. Seelenaustritte, Gedankenlesen und Durchdringen geschlossener Türen. Die TM geht auf einen ehemaligen Hindumönch namens Maharishi Mahesh Yogi (1918-2008) zurück.[11] Weil er in Indien wenig Erfolg aufzuweisen hatte, brachte er seine Erkenntnisse nach Amerika und West-Europa, das wegen seiner Entchristlichung offene Türen für alle möglichen Kulte und Ersatzreligionen hat.
In einer rituellen Einführungszeremonie, die in der hinduistischen Tradition ihren Ursprung hat, bekommt der Anfänger von seinem Lehrer ein „Mantra“, eine Klangsilbe, und wird meist dabei in Ahnungslosigkeit gehalten, dass dies das Schlüsselwort für einen Götternamen (Umschreibung für „Dämon“!) ist. Es wird stattdessen von Steigerung der Konzentrationsfähigkeit und von Problembewältigung gesprochen. Mit einer anfänglichen Meditation von 20 Minuten wird der Betreffende zum Ursprung der Silbe, zum Brahman, geführt, das in der TM-Werbung mit „Quelle der Gedanken“ oder „kreative Intelligenz“ umschrieben wird. Das Selbst des Einzelnen soll letztlich mit dem Brahman, der sog. göttlichen Kraft, identisch werden. In diesem Zustand sollen Kräfte freigesetzt, bewusste, sagenhafte Fähigkeiten geweckt und der Mensch von Nöten und vom Stress (der eine Sünde sei) befreit werden!
Maharishis Meditationspraxis stellt eine Verbindung östlicher Yogapraxis mit westlichem Evolutionsdenken dar, dessen Zielsetzung weit über das Erlangen paranormaler Fähigkeiten hinausgeht. Das neue Programm nennt sich Siddhi-Programm; Siddhi ist in der klassischen hinduistischen Yoga-Tradition gleichbedeutend mit: „übernatürliche Kräfte“, die im Zustand des „reinen Bewusstseins“ erreicht werden können. Es bedeutet einen asketischen Rückzug aus dem Leben, der nur durch meditative Konzentration zu erreichen ist. Es handelt sich dabei um einen rein passiven Prozess, um totale Lösung und damit – wie man meint – um Befreiung.[12]
Ergebnisse und Folgen: Meditierende erfahren bei diesen Prozessen nicht etwa innere Entspannung, wie es zunächst scheint, sondern sie geraten – durch das Mantra als Bindeglied – in immer stärkere Abhängigkeit zu ihren Lehrern und den Maßstäben der TM. Meist unmerklich vollzieht sich beim Meditierenden ein Wandlungsprozess: der Realitätsbezug wird allmählich abgebaut, Denken, Handeln und Fühlen werden an die Ziele der TM angepasst. Diese Abhängigkeit führt oft zu Isolierung von der Umwelt, zu Gleichgültigkeit und Apathie. Es erfolgt nicht selten ein Rückzug nach innen; Studium, Ausbildung, Beruf und andere Pflichten oder Aktivitäten werden vernachlässigt und manchmal gar aufgegeben. Zu den auffälligsten und schlimmsten Erscheinungen gehören: seelischer und körperlicher Zusammenbruch, Depression, Geistesstörungen bis hin zur Schizophrenie. Der illusorische Traum von Glück, innerem Frieden und Bewusstseinserweiterung schlägt in sein Gegenteil um. Unkontrollierbare Abhängigkeit, Unfreiheit, psychische Störungen und erlittener Psychoterror sind der Preis für die versprochenen „Befreiung ins göttliche Bewusstsein“, den der gutgläubige, von der Werbung der TM-Leute irregeführte Mensch nicht selten eines Tages zu zahlen hat.

Radiästhesie

Unter Radiästhesie versteht man alle Praktiken, die mit Wünschelrute oder Pendel betrieben werden. War im Altertum das „Rutengehen“ im Wesentlichen auf die Wassersuche beschränkt,  so hat sich heute  –  seit einigen Jahrzehnten  –  der Schwerpunkt, bedingt durch eine neue „Strahlentheorie“, auf das Aufspüren sogenannter „Reizfelder“ verlagert, die angeblich schwere gesundheitliche Schädenverursachen.
In alter Zeit wurde als Rute ein Haselnuss- oder Weidenzweig in Form einer Gabel verwendet. Heute gebraucht man jedmögliches Material, vom Schweißdraht über Messing bis hin zu Plastik. Dies lässt erkennen, dass die Rute an sich ein neutrales Ding ist, welches erst durch die Medialität eines Menschen mittels einer gewissen Muskelverkrampfung in Bewegung gebracht wird, sofern nicht sowieso bewusster Betrug vorliegt.
Der Rutengänger stellt sich mental-konzentriert auf das zu suchende Etwas ein und öffnet sich so  –  vergleichbar mit Trance und Wahrsagerei  –  kosmischen Mächten. Nicht anders verhält es sich mit dem Pendel, wenn Krankheiten an der „Aura“ des Menschen „abgetastet“ oder über Landkarten und Skizzen Wasserstellen ausfindig gemacht werden. Auch mit spielerischen derartigen Versuchen ist das okkulte Gebiet bereits betreten, und die Belastung eines Menschen ist geschehen, insbesondere, wenn der Versuch von Erfolg gekrönt ist. Früher oder später gilt es, den Tribut zu zahlen, wenn die Mächte ihre Rechte einklagen.
Jeder weiß, dass sich auf dem Sektor der Ruten- bzw. Pendelpraxis Spiritisten, Spiritualisten, Atheisten, Mystiker aller Schattierungen, Naturanbeter, Esoteriker, und einige wenige Christen im Verein mit allen Okkultreligionen in trauter Einheit beisammen finden, nur mit dem Unterschied, dass jede Gruppierung ihre eigene Deutung oder Erklärung vertritt. Auf jeden Fall fällt es schwer, solche „Fähigkeiten“ als Naturgabe oder gar als „Gottesgabe“ anzusehen. Es ist meiner Ansicht nach wichtig, die Zusammenhänge im medial-kosmischen Bereich zu sehen; und es erheben sich Bedenken, ob Kinder Gottes  –  und damit Kinder des Lichts  –  sich noch den Mächten dieses Kosmos der Finsternis unterstellen oder gar mit ihnen zusammenarbeiten dürfen.
Unsere Verflochtenheit in diesen Kosmos geschah mit dem Sündenfall. Der Mensch als Herr über die Welt, (griech.  Kosmos), geriet durch den Fall in die Hand der Macht der Finsternis, unter kosmische Kräfte (griech. Kosmokraten) „dieser Finsternis“ Eph 6,12), unter das Gesetz des Todes und der Sünde (Röm 8,2) und damit unter den Zorn Gottes (Eph 2,3). Seit Golgatha hat Satan jedoch keine direkte Macht und Wirkungsmöglichkeit mehr bei denen, die durch Buße und Glauben unter ein neues Gesetz gekommen sind: das Gesetz des Geistes und des Lebens in Christo Jesu. Warum also sollten wir uns wieder den schwachen und dürftigen Mächten zuwenden und ihnen von neuem dienen? (siehe Gal 4,9-11). Warum sollten wir uns den Weltbeherrschern  (Kosmokraten) unterwerfen, und aus mystischer Furcht vor Wasseradern und Erdstrahlen unsere Nachtlager von einer Ecke in die andere verrücken und teure „Abschirmgeräte“ kaufen?

ZUM OKKULTEN GRENZVERKEHR

Angesichts der bedrückenden Zunahme des „kleinen Grenzverkehrs nach drüben“, der, wie wir sahen, in allen Schattierungen und Erfahrungen mehr oder weniger intensiv gepflegt wird und der trotz eindeutiger biblischer Verbote (5Mo18,9-14; Jes 8,19-22; 3Mo 19,31; 20,6.27) seit Mitte des 19. Jahrhunderts immer beliebter und aktueller wird, stellt sich die berechtigte Frage, womit diese, zum Teil recht frommen Kreise, ihre spirituellen Aktivitäten begründen. Die ausgesprochenen Spiritisten unter ihnen machen es sich relativ einfach. Sie verweisen ebenso kühn wie überzeugt auf Lukas 20,37.38, wo geschrieben steht: „Ich bin der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Gott ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebendigen, ihm leben sie alle“. Da der Herr hier bestätigt, dass die Toten leben, erscheint ihnen ihr Kontakt mit den Jenseitigen legitim und unanfechtbar, denn die Bibel verbiete ja nur die „Befragung“ der Toten! Die „gläubigen“ Geisterfreunde aus dem charismatischen Pietismus verweisen dazu auf Hebräer 12,1, auf die „Wolke von Zeugen“ und auf Hebräer 12,23, wo es heißt: „ihr seid gekommen… zu den Geistern der vollendeten Gerechten…“. Wie anders könne die Verbundenheit mit der „oberen Schar“ realisiert werden als durch spirituelle Kontaktaufnahme?! Bleibt nur die noch fragwürdigere Einbeziehung ihrer Einblicke in die finstere Geisterwelt, an der diese „Begnadeten“ eine besondere Aufgabe zu haben meinen, und zwar aufgrund der irrigen Auffassung zu Matthäus 18,18, die auch das Lösen und Binden von Geistermächten für die Jünger Jesu angeblich beinhalte.
Man sieht, es gibt keinen, noch so abwegigen Irrtum, der sich nicht mit geschickter Drehung von Bibelstellen „beweisen“ ließe!

Schlusswort

Hüten wir uns, geistige Anleihen aus den verlockenden Angeboten besonders „bevollmächtigter“ Verkündiger aufzunehmen. Bleiben wir unbeweglich und unerschütterlich – trotz aller verführerischen Geistesströmungen – bei dem geschriebenen inspirierten Wort Gottes, dass wir allein in unserer Bibel haben, und lassen wir uns dieses Wort nicht durch spitzfindige Schwärmer uminterpretieren. Das ist der einzige Schutz gegen fremde Direktinspiration durch betrügerische Geister.

Anmerkungen

Aus unveröffentlichten Schriften von Rudi Holzhauer.
[1] 1897-1982, führende Vertreterin der „Inneren Heilung“. Ihre Veröffentlichungen werden von Arnold Bittlinger, Wolfram Kopfermann, (Hefte: Charisma und Kirche) unterstützt und vom Marburger Kreis weitergereicht
[2] Heilendes Licht, Verlag Dr. R. F. Edel, Lüdenscheid, 1974
[3] Ebd. S. 52-53
[4] Ebd. S. 32
[5] Empfehlenswerte Literatur: Ulrich Skambraks „Vorsicht Geistheilung! Was die Wunderheiler  verschweigen“, Schulte & Gerth, Asslar, 1987
[6] Voodoo: ein magisch-religiöser Geheimkult der Nachfahren afrikanischer Sklaven in Haiti. Kennzeichen sind Besessenheit, „lebende Tote“ sowie Tanz und Ekstase. Aus:Brockhaus Enzyklopädie, 1974.
[7] [7] Rudolf  Passion, Neues Licht auf alte Wunder: PSI klärt Bibelwunderstreit, G.E. Schroeder-Verlag, Kleinjörl, 1982 Seite 15.

[8] Nahtoderfahrungen zu finden in den Büchern von J. C. Hampe, E. Kübler-Ross, Raymond Moody, Joe Snell. Auch auf dem christlichen Sektor haben sich mittlerweile die spektakulären Nahtoderlebnisse vervielfacht, verbunden mit Jesusvisionen und Erfahrungen mit der Entrückung in den siebten Himmel.
[9] Anmerkung: ab 2. Auflage ist der Titel: „…dass euch niemand verführe“
[10] Ein handschriftlicher Zusatz von Rudi Holzhauer folgt: Leider schwimmen in diesem trüben Fahrwasser auch angesehene Autoren mit, wie z.B. Gerhard Bergmann mit seinem Buch „Und es gibt doch ein Jenseits“ und Dr. med. Maurice Rawlings „Jenseits der Todeslinie“.
[11] Die Meditationspraxis dieses indischen Gurus wurde hauptsächlich durch den Kontakt mit den Beatles in den 1960er Jahren bekannt und verbreitet.
[12] Eine der Siddhi-Techniken ist das Yogische Fliegen, eine Art Schwebezustand. Bei den Anwendern ist jedoch meistens nur das erste Stadium zu sehen, ein Hüpfen.

http://distomos.blogspot.de/

Falschprophetentum.

cropped-1899723_1380075605599047_2113009375_o.jpgFalschprophetentum

Rudi Holzhauer

Wer die heutige Situation auf dem christlich-religiösen Gebiet richtig verstehen und bewerten will, der muss vor allem die geschichtliche Entwicklung und Entfaltung des religiösen Antichristentumsinnerhalb der frühen Kirche beachten, das unmittelbar nach der apostolischen Zeit seinen Anfang nahm. Dieses Antichristentum, das immer mit Machtstreben, massiver Verführung, Falschprophetentum und Abfall einhergeht, hatten der HERR und Seine Apostel in ihren Endzeitzeugnissen warnend angekündigt.

Prophetentum ist kein Privileg des jüdisch-christlichen Religionsbereiches. Wir finden es in allen Kulturen bis hin zu den primitiven Stämmen; allerdings in erster Linie nur als Wahrsagerei und Orakeldienst, d.h. als Falschprophetentum, von dem auch immer wieder das Volk Israel bedroht war. In 1. Könige 18,22 und 22,6… kamen zum Beispiel auf einen echten etwa vierhundertfünfzig falsche Propheten. Nachdem das prophetische Wort abgeschlossen und nach 1. Kor. 13,8 die Prophetengabe zum Aufhören bestimmt war, gibt es heute keine echte Prophetie mehr, auch nicht im Bereich der Gemeinde Jesu.

Zu Beginn seiner großen Endzeitrede fragen die Jünger Jesu ihren Herrn: „Sage uns, wann wird das geschehen? Und welches ist das Zeichen deines Kommens und des Endes dieses Zeitlaufes?“ Die Antwort Jesu lautet: „Sehet zu, dass euch niemand verführe…“ (Mt. 24,4).

Das erste und hervorstechendste Zeichen des nahen Endes ist demnach eine weltweite religiöse Verführung! Im weiteren Verlauf seiner Rede spricht der HERR dann von falschen Heilsverkündigern, falschen Christi und falschen Propheten, die in Seinem Namen auftreten und viele verführen. Er stellt demnach eine „charismatische“ Welle in Aussicht, die er bereits in Mt. 7,15-23 angekündigt hatte.

Auch hier ist von falschen Propheten die Rede, die in Schafskleidern kommen, aber inwendig reißende Wölfe sind. Sie haben große Erfolge aufzuweisen, denn sie weissagen im Namen Jesu, treiben böse Geister aus und vollbringen viele Taten! Aber als die Stunde der Wahrheit schlägt, nennt der HERR sie „Täter der Gesetzlosigkeit“ und distanziert sich von ihnen mit den Worten: „Ich habe euch nie gekannt“ (Mt. 7,22).

Die eigentliche Tragik am neutestamentlichen Falschprophetentum ist, dass diese „Heiligen“ und Wundertäter gar nicht um ihr Verführt-sein wissen! Wie könnten sie sonst so erstaunt fragen: „Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen viele Taten getan?“ Das dreifache „haben wir nicht“ verrät zunächst ihre selbstbewusste Eigenleistung; zum andern wird eindeutig klar, dass Erfolg auf dem charismatischen Gebiet noch lange kein Beweis für göttliche Legitimation ist.

Die alttestamentlichen Baals-und Astarte-Propheten wussten noch ganz genau, in wessen Götzendienst sie standen (1.Könige 18,19). Sie hatten dem Dienst Jahwes/Jehovas längst den Abschied gegeben. Die falschprophetischen Verkündiger im Christentum aller Jahrhunderte

hingegen sind geblendet durch den Erfolg, aus dem sie ihre feste Überzeugung ableiten, im Dienst des HERRN zu stehen. Der Name des HERRN geht ihnen leicht über die Lippen; Ehre und Ansehen in der Gemeinde ist ihnen gewiss. Und wer möchte schon als anerkannter Diener Christi ganz darauf verzichten?! Gerade heute ist der Ruf nach „speziell bevollmächtigten“ Brüdern in der den dämonischen Angriffen ausgesetzten Gemeinde der Endzeit unüberhörbar. Das Verlangen danach motiviert die „Begabten“ geradezu zu einem Einsatz aller ihrer Fähigkeiten einschließlich, wenn oft auch unbewusst, ihrer okkulten Kräfte.

Die Vorausankündigung eines Einbruchs „reißender Wölfe in die Herde Christi“ hatte Paulus selbst bei seinem Abschied von den Ältesten in Ephesus gegeben. In Apg. 20,29.30 schreibt Lukas: „Auch aus euch selbst“ – aus der Mitte der Gemeinde also – „werden Männer aufstehen, die verkehrte Lehren bringen, um die Jünger an sich zu ziehen“, d.h., sie werden sie an ihre Person, ihren Glaubensstil und ihre religiösen Vorstellungen binden.

Es ist geradezu ein Kennzeichen in der Gegenwartsverkündigung, dass die Warnungen des HERRN und der APOSTEL bezüglich der Endzeitverführung ignoriert, zumindest aber nicht gebührend beachtet werden. Man ist bestrebt, möglichst viele Menschen „zu Jesus zu führen“; das gelingt aber heute kaum noch, ohne den schmalen, von unserem HERRN gewiesenen Weg kräftig zu verbreitern und ihn, entsprechend dem Bequemlichkeitsbedürfnis unserer Zeit, „befahrbar“ zu machen. Wir hören zwar große kämpferische Worte über das theologische Chaos, über den Abfall der Großkirchen, über Bibelkritik und Feminismus, aber über die betrügerischen und arglistigen Arbeiter(2.Kor. 11,13 und Phil. 3,2), die innerhalb der Gemeinde wirken, verschwendet man keinen Gedanken. Sie müssen angeblich um der Liebe willen „getragen“ werden. Paulus hingegen spricht von solchen als von „falschen Brüdern“, die sich nebeneingeschlichen haben (Gal. 2,4). „Sie haben den Schein eines gottesfürchtigen Wesens, verleugnen aber seine Kraft …; es sind Menschen mit zerrütteten Sinnen, untüchtig zum Glauben“, und er befiehlt: „Solche meide!“ (2.Tim. 3, 5-8). In Rö. 16,17.18 mahnt Paulus: „… dass ihr achtet auf die, die da Zertrennung und Ärgernis anrichten neben der Lehre…, weichet von ihnen. Denn solche dienen nicht dem HERRN Jesus Christus, sondern ihrem Bauche; und durch süße Worte und prächtige Reden verführen sie die Herzen der Arglosen.“ Dass es sich hier um Verkündiger des Evangeliums handelt, ist klar ersichtlich. Das ist die eigentliche Tragik. Paulus spricht sogar von falschen Aposteln, die sich als arglistige Arbeiter zu Christi Aposteln verstellen (2.Kor. 11,13). Seine Anweisung gegenüber solchen Tendenzen ist klar und eindeutig, wenn er zum Beispiel an Timotheus schreibt: „… bewahre das anvertraute Gut, indem du die unheiligen leeren Reden und Einwände der fälschlich sogenannten ‚Erkenntnis‘ meidest, zu der sich einige bekennen und von dem Glauben abgeirrt sind“ (1.Tim. 6,20 Elb. Bibel).

Frage: Haben wir den Mut zur Absonderung, oder wollen wir warten, bis der schleichende Irrtum auch unseren Blick getrübt und vernebelt hat? Dass das Anti-und Abfalls-Christentum in der Mitte der Gemeinde entsteht und von ihr ausgeht, hat auch der Apostel Johannes in seinem 1. und 2. Brief deutlich genug bezeugt. In l. Joh. 2,18-19 schreibt er: „Kinder, es ist die letzte Stunde; wie ihr gehört habt, dass der Widerchrist kommt, so sind jetzt schon viele Widerchristen geworden; daran erkennen wir, dass die letzte Stunde ist. Sie sind von uns ausgegangen, aber sie gehörten nicht zu uns. Denn wenn sie zu uns gehört hätten, wären sie bei uns geblieben …“ Und im 2. Brief heißt es in Vers 7: „Denn viele Verführer sind in die Welt ausgegangen, die nicht bekennen Jesus Christus im Fleische gekommen. Dies ist der Verführer und der Widerchrist.“ Antichristentum ist also ein religiöses und kein politisches Problem. Der moderne Atheismus marxistischer Prägung ist zwar auch antichristlich, aber nur um seiner allgemein antigöttlichen Einstellung willen. Der Marxismus ist antireligiös: er betrachtet jede Religion als das „Opium des Volkes“.

Das historische und gegenwärtige Falschprophetentum im Volke Gottes bezeugt besonders eindringlich der Apostel Petrus im 2. Kapitel seines zweiten Briefes. Es seien wenigstens die beiden ersten Verse zitiert:

„Es waren aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch falsche Lehrer unter euch sein werden, die verderbliche Sekten einführen werden; damit verleugnen sie den Herrscher, der sie erkauft hat und bringen über sich ein rasches Verderben. Und viele werden ihren Ausschweifungen folgen, und um ihretwillen wird der Weg der Wahrheit verlästert werden.“

Als letzter Hinweis auf den Ernst unserer Zeit sei nochmals Paulus genannt. Mit dem echten prophetischen Blick eines Apostels weist er in 2.Thess. 2 in den Versen 3 und 4 auf den endzeitlichen Abfall im Christentum hin: „Lasst euch von niemandem verführen, in keinerlei Weise; denn zuvor muss der Abfall kommen und der Mensch der Bosheit offenbar werden, der Sohn des Verderbens. Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so dass er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott.“ Nach neutestamentlichen Zeugnissen und Begriffen ist auch die Kirche bzw. die Gemeinde der Tempel Gottes (l. Kor. 3,16; 2.Kor. 6,16; Eph. 2,21). Das Antichristentum innerhalb der Landeskirchen ist zweifellos ein Hauptgrund des Abfalls vom Christusglauben. Von 1972 bis 1982 traten allein in der Bundesrepublik 1,52 Millionen Mitglieder aus der Kirche aus.

Man hat mir gelegentlich den Vorwurf gemacht, ich würde in meinen Warnzeugnissen die Negativseiten im christlichen Wirkungsbereich der Gegenwart zu stark herausstellen, die vielen positiven Aspekte der weltweiten Verkündigung aber, die sich in vielfältigen Erweckungsgeschehnissen niederschlügen, übersehen; neben jedem echten Wirken des Geistes Gottes könne man Übertreibungen, Fehlentwicklungen, ja sogar satanisch entartetes Glaubensleben beobachten; solche Erscheinungen seien normal, durch die Gabe der Geisterunterscheidung zu erkennen und durch Wachsamkeit und Gemeindezucht auszuschalten.

Schön wäre es, wenn es so einfach ginge! Tatsache ist, dass sich gerade die schwärmerischen Auswüchse erstaunlich schnell festigen und durchsetzen, denn gerade auf dieser Seite befindet sich das aktivere, scheinbar überzeugendere und geistesmächtigere Element. Wer wagt es schon, einem charismatischen Gabenträger entgegenzutreten, wenn der Verdacht besteht, dieser könnte aus fremden Quellen inspiriert sein? Der Respekt vor einer „Begnadung“ und die bewusst geschürte Furcht, den Heiligen Geist zu lästern, lässt jeden Widerstand im Keim ersticken. Das ist das unbestrittene Plus aller schwarmgeistigen Bewegungen! Was aber das sog. „Erweckungsgeschehen“ betrifft, so ist erstens festzustellen, dass es nur die pfingstlichen und schwarmgeistigen Richtungen sind, die in ihrer erfolgsorientierten Propaganda in christlichen Wachstumsraten schwelgen.

Wenn man ihre Erfolgsmeldungen der letzten 30 Jahre zahlenmäßig addiert, müsste die ganze Welt bereits christianisiert sein! Nüchterne Religionsstatistiken hingegen beweisen das genaue Gegenteil. Die Religionen der Weltvölker und der marxistische Atheismus sind unaufhaltsam auf dem Vormarsch.

Zum zweiten spricht das prophetische Wort der Heiligen Schrift an keiner Stelle von einer Welterweckung vor dem Kommen des HERRN, sondern Abfall, Verführung und Verfolgung sind die Kennzeichen am Ende der Tage. Es wird sein wie in den Tagen Noahs und zu den Zeiten Lots, sagt der HERR voraus, und Er stellt die Frage:

„Meint ihr, wenn des Menschen Sohn kommen wird, dass er den Glauben finden werde?“ (Luk. 18,8).

Rudi Holzhauer, Verführungsprinzipien, IABC, 2012, S.61-65.

Quelle:http://distomos.blogspot.de/