„Weihnachten(Julfest)was ist es….?

Weihnachten(Julfest)-„Was ist es,was es bringt und was es nimmt.

Geschrieben von Roland Odenwald.

Vorwort

Wenn dir zum Stichwort „Weihnachten” auf Anhieb einige der folgenden Themen einfallen, wird dieser Artikel für dich von Interesse sein:

  • Stress

  • Hektik und Trubel

  • Küchendienst

  • Zusammenbruch des Budgets

  • sogenannte Weihnachtsstimmung (eigentlich und wenn man ehrlich ist, empfindet man Weihnachten oftmals eher zum Weinen – ohne „h“)

  • Gewichtszunahme

  • Einsamkeit

  • Wehmut

  • Depressionen

  • potentiell steigende Aggression und Gewalt im motorisierten Verkehr

  • Verzweiflung

  • Niedergeschlagenheit

  • Enttäuschung.

Dass Weihnachten im Grunde genommen eine sehr ernste Angelegenheit ist, zeigt ja schon die Tatsache, dass man sich landauf, landab stets „Frohe” Festtage bzw. „Fröhliche” Weihnachten wünscht (oder androht) – dies beinahe mit beschwörendem Unterton … .😉

Doch vielleicht gibt es ja auch noch andere Gründe für unsere „Noëlliose” bzw. „Weihnachtsphobie”; Gründe, die vielleicht in der eigentlichen Herkunft des Festes zu suchen sind. Halten wir in aller Beschaulichkeit also zunächst die nachstehenden Fakten fest und stellen uns im Anschluss daran die Frage – ja, welche Frage…?

Überall denken die Menschen, Weihnachten sei das hervorragendste christliche Fest. Heutzutage nehmen sie sogar an, JESUS sei am 25. Dezember geboren und die Bibel würde diesen Tag aussondern, damit er von den Christen besonders gefeiert wird. Das versuchen religiöse Funktionäre uns heute nach wie vor in ihren kirchlichen Märchenstunden zu erzählen. DOCH DAS IST EINE TÄUSCHUNG! Es gibt bestimmte Fakten, die wir kennen sollten. Lasst uns, die wir angeblich eine christliche Nation sind, aufhören, in Unwissenheit zu leben.

Was wissen wir eigentlich über den Ursprung des Weihnachtsbaumes, vom Brauchtum des Nikolaus, des Adventkranzes, dem Mistelzweig und dem Brauchtum gegenseitigen Beschenkens? Der vorliegende Artikel wird einige interessante Tatsachen aufdecken.

Es folgen nun die Ansichten von drei gläubigen Personen speziell über das Weihnachtsfest:

Die erste Person: „Ich feiere Weihnachten ja zur Ehre JESU, in Erinnerung an Seine Geburt.” Dieses Argument ist im Licht der Bibel unhaltbar, denn die Tatsache, dass völlig gottlose Menschen auch Weihnachten feiern, ist doch eindeutig ein Beweis dafür, dass einem Fest wie diesem eine fleischliche Motivation zugrunde liegt, ansonsten würden es Ungläubige – wenn es wirklich geistlich wäre – gar nicht feiern..….weil die Gesinnung des Fleisches Feindschaft ist gegen GOTT, denn sie ist dem Gesetz GOTTES nicht untertan, denn sie vermag es auch nicht. (Römer 8,7). Gilt nicht auch hier: Denn solche dienen nicht unserem HERRN CHRISTUS, sondern ihrem eigenen Bauche, und durch süße Worte und schöne Reden verführen sie die Herzen der Arglosen. (Römer 16,18).

Die zweite Person (ein Pastor!): „Wir haben im Kirchensaal einen Weihnachtsbaum, aber er ist nur für die Kinder da.” Bei näherer Betrachtung konnte der Autor dieser Schrift jedoch erkennen, dass die Kinder während der Predigt in einem ganz anderen Raum untergebracht waren (Sonntagsschule); der Baum stand also offensichtlich im falschen Raum!

Die dritte Person: „Das Leben in der heutigen Zeit ist ein freudloses Leben, wir brauchen dieses Fest der Freude wegen.” Was aber sagte einst Paulus? Freuet euch in dem Herrn allezeit! wiederum will (o.werde) ich sagen: Freuet euch! (Phil. 4,4). Die Freude an GOTT ist durch einen konsequenten Wandel im GEIST möglich (Gal. 5,16-18.24.25; Phil. 3,1)! Denn dadurch wird die Freude an JAHWEH, an unseren GOTT, unsere Stärke (Neh. 8,10)! Außerdem ist das Reich GOTTES denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geiste. (Röm. 14,17)

Was bedeutet der Begriff „Weihnachten”?

Den einfachsten Ausgangspunkt für die Frage, was Weihnachten überhaupt ist, bietet das Wort selbst. In einem Herkunftswörterbuch heißt es dazu:

Die seit der zweiten Hälfte des 12. Jhds. belegte Zusammensetzung mhd. wihenaht besteht aus dem … untergegangenen Adjektiv weich ‘heilig’ und dem Substantiv ‘Nacht’. Die Form Weihnachten (mhd.wihennahten) beruht auf einem alten Dativ Plural mittelhochdeutsch ze wihen nahten ‘in den heiligen Nächten’. Damit waren ursprünglich die schon in germanischer Zeit als heilig gefeierten Mittwinternächte gemeint”. (Das Herkunftswörterbuch Band 7 [Duden] 1963, S. 759).

Andere Bezeichnungen für den Begriff „Weihnachten” sind Winter Solstice, Mother’s Night, Alban Arthan , Yuletide, Rauhnacht, Modranect, Modraniht, matrum noctem …

Die Wintersonnenwende, also die Julnacht, ist die längste Nacht des Jahres. Das Julfest ist ein Wendepunkt, ein Anfang. An diesem Tag feiern die Heiden die Rückkehr von Licht und Leben, denn ab jetzt werden die Tage wieder länger. Nach Ansicht der Heiden liegt die Göttin in den Wehen und bringt das Sonnenbaby zur Welt. Der Geburtstag des Sonnengottes ist der Tag des Triumphes des Lichts über die Dunkelheit. Die meisten vorchristlichen Mysterienkulte feierten die Geburt des göttlichen Kindes zur Wintersonnenwende. Somit lautet der alte Name im angelsächsischen Raum für diese Nacht „Modraniht” was Mutter-Nacht bedeutet. Welche waren alle diese geheimnisvollen Mütter, vor denen die Heiden Ehrfurcht empfanden? Die großen Göttinnen in aller Welt gebaren wie in einem einzigen göttlichen Akt eine neue Welt:

  • Rhiannon gebiert ihren Sohn Pryderi;

  • durch Isis wird Horus wieder geboren;

  • Demeter bekommt ihre heilige Tochter Persephone;

  • die Erdgöttin schenkt Dionysos das Leben

  • und in Japan kommt Amaterasu aus ihrer Höhle usw.

Weihnachten wurde demnach von den Germanen schon in vorchristlicher Zeit gefeiert, was bedeutet, dass es eigentlich gar nichts mit der Geburt des CHRISTUS zu tun hat: man feierte die Mittwinternächte (Windersonnen- wende). Da das Weihnachtsfest von der katholischen Kirche über die gesamte Erde verbreitet wurde, sollte man doch davon ausgehen können, dass sie sicherlich kompetent genug ist, als Informationsquelle herangezogen zu werden. Sehen wir uns daher einmal die Catholic Encyclopedia an, ein Werk, das von dieser Kirche im Jahre 1911 herausgegeben wurde. Unter der Überschrift Christmas [Weihnachten] ist zu lesen:

Weihnachten zählte nicht zu den Festen der frühen Kirche… erste Nachweise für das Fest kommen aus Ägypten”. Und weiter heißt es: „Heidnische Bräuche, die sich zeitlich um die Zeit des Januars bewegten, wurden zu Weihnachten gemacht”.

Die Encyclopedia Americana erläutert: „Die römischen Saturnalien (ein Fest, das Saturn, dem Gott des Ackerbaus, gewidmet war und mit dem man die wiedererlangte Kraft der Sonne feierte) fanden ebenfalls zu dieser Zeit statt, und einige Weihnachtsbräuche wurzeln, wie man annimmt, in diesem alten heidnischen Fest” (1977, Bd. 6, S. 666).

In dem Werk „New Catholic Encyclopedia wird zugegeben: „Das Datum der Geburt Christi ist unbekannt. In den Evangelien wird weder der Tag noch der Monat genannt ……. Nach der Hypothese, die H. Useneraufstellte ….. und die meisten Gelehrten heute anerkennen, legte man die Geburt Christi auf den Tag der Wintersonnenwende fest (25. Dezember nach dem Julianischen Kalender, 6. Januar nach dem ägyptischen Kalender), weil die Mithraverehrer an dem Tag, an dem die Sonne den südlichen Wendekreis passiert und nach Norden zurückzukehren beginnt, das Fest „Dies natalis solis invicti” (Geburtstag der unbesiegten Sonne) feierten. Am 25. Dezember 274 n. Chr. ließ Aurelian den Sonnengott als „Herrn des Reiches” ausrufen und weihte ihm auf dem Marsfeld einen Tempel. Das Weihnachtsfest kam zu einer Zeit auf, als der Sonnenkult in Rom besonders eifrig betrieben wurde” (1967, Bd. III, S. 656).

Im evangelischen Kirchenlexikon, 1959, 3. Band, steht auf Seite 1742 folgendes geschrieben: „Die Kirche der Märtyrerzeit lehnte ein solches Fest entschieden ab mit Hinblick auf die heidnischen Feste von Geburtstagen der Götter nebst den Kulthandlungen, die mit diesen Festen verbunden waren”.

In Religion in Geschichte und Gegenwart, 3. Auflage, heißt es zum Thema Weihnachten: „Weihnachten ist der deutsche Name für das Fest der Geburt Christi. Dieser Name ist wahrscheinlich heidnischen Ursprungs… und bezeichnet die geweihten Nächte um die Wintersonnenwende… Die Weihnachtsfeier, die am 25. Dezember begangen wird, wurde erst im zweiten Drittel des vierten Jahrhunderts regelmäßig beobachtet. Bis ins vierte Jahrhundert war der Widerstand zum Teil sehr stark, da man es für eine heidnische Sitte hielt, die Geburtstage der Könige festlich zu begehen. Widerstand boten unter anderem Männer wie Origenes, Arnobius, Clemens Alexander und Epiphanius“. „Trotzdem hat sich die Feier von Christi Geburt rasch durchgesetzt, und zwar offenbar aus dogmatischen Gründen. Denn Weihnachten als Menschwerdung des göttlichen Logos eignete sich gut zur Abwehr der arianischen wie auch artverwandten Häresien“.

Der Ursprung des Weihnachtsfestes verweist auf die Kirche Roms. Dass der römische Bischof den 25. Dezember zur Feier der Geburt Christi bestimmt hatte, hat seinen möglichen Grund darin, dass der Kaiser Aurelian [270-275] diesen Tag zum Fest der Sonne ausersehen hatte……”.

Durchsetzen konnte es aber erst Papst Liberius 354. Zum Dogma, Glaubenssatz, wurde es auf dem 2. Konzil von Konstantinopel 381 unter Kaiser Theodosius erklärt.

Im 7. und 8. Jahrhundert setzte sich der Brauch, das christlich-heidnische Fest am 25. Dezember zu feiern auch in Deutschland durch. Die Mainzer Synode erklärt 813 diesen Tag offiziell zum „festum nativitas Christi“. Mit ihm begann damals das Kalenderjahr. Der erste Januar wurde erst ca. 800 Jahre später mit Einführung des Gregorianischen Kalenders zum Jahresbeginn. Im Verlaufe der Christianisierung der Menschheit hat das Weihnachtsfest dann seine heutige weltweite Verbreitung gefunden. Der christlich-heidnische Weihnachtsfestkreis beginnt mit der vierwöchigen Vorbereitungszeit des Advents und reicht in den katholischen Bereichen bis zum 06.01. („Dreikönig“). Die griechisch- orthodoxen Kirchen feiern das heidnische Weihnachtsfest erst am 06.01., die Armenier am 18./19.01.

Während der ersten drei Jahrhunderte kannte die christliche Gemeinde den Geburtstag ihres Heilands überhaupt nicht. Im 4. Jahrhundert gab es eine lange Diskussion über ein mögliches Datum. Manche waren für den populären Tag des Koreion, an dem die Göttin in Alexandria den neuen Aion gebar. Heute heißt dieser Tag Epiphanias und ist in der armenisch-christlichen Kirche noch immer der offizielle Geburtstag von Jesus und wird in der griechisch-orthodoxen Kirche feierlicher begangen als Weihnachten.

Der eigentliche Name, unter dem Weihnachten gemeinhin bekannt ist, nämlich Jul-Fest, ist heidnischen und babylonischen Ursprungs. Der altgermanische Festname Jul (engl. yule, isl. jól) ist ein Mehrzahlwort, denn er bezeichnet sowohl das eigentliche Mittwinterfest als auch die Tage, die mit ihm verbunden sind, d.h. die Zeit bis zum Jahresbeginn. Auch der Name Weihnachten ist heidnisch. Jul ist die weihevolle Nacht, in der Baldur wiedergeboren wird. Die Sonne hat den südlichen Wendekreis erreicht und kehrt in den Norden zurück. Der Zweig, der Baldur den Tod brachte, die Mistel, wird zum Heilssymbol. Licht und Wärme, die nun kommen werden, feiern wir durch ein Feuer oder durch viel Kerzenlicht.

Jul” bedeutet in Chaldäisch “Säugling” oder “kleines Kind” [Von Eöl, “Säugling.” In Schottland und besonders in den Lowlands werden die Jul-Kekse auch Nûr-kekse genannt (das „u” wird genauso ausgesprochen, wie das „u” im französischen). Im Chaldäischen bezeichnet Noûr die “Geburt.” Demnach sind Nûr-Kekse „Geburtstags Kuchen.” Die skandinavischen Göttinnen, Nornen genannt, welche die Bestimmung der Geburt eines Kindes festlegen, leiten ihren Namen nachweislich von dem chaldäischen Wort „Nor“, „Kind“, ab.] und der 25. Dezember wurde von den heidnischen Angelsachsen „Jul-Tag” oder „Kinder-Tag” genannt und die vorausgehende Nacht „Mutter-Nacht“, lange bevor sie mit dem Christentum in Kontakt kamen. Das beweist ausreichend seinen wirklichen Charakter. Dieser Geburtstag wurde weit und breit in den heidnischen Reichen beobachtet. Gewöhnlich wurde geglaubt, dieses Fest diene nur einem astronomischen Zweck, würde sich nur auf die Vollendung des Jahreslaufs der Sonne beziehen, auf den Anfang eines neuen Kreislaufs. Aber es ist unzweifelhaft bewiesen, dass das fragliche Fest auf mehr als nur dies anspielt – es ist das Gedächtnis nicht nur der fiktiven Geburt der Sonne in der Wiederkehr ihres Kreislaufs, sondern der Geburtstag des großen Befreiers. Unter den Sabäern in Arabien, die den Mond und nicht die Sonne als das sichtbare Objekt der Anbetung verehrten, wurde zur selben Zeit ein Geburtstagsfest gefeiert. So lesen wir in Stanly’s Sabean Philosophy: „Am 24. des zehnten Monats, „ das ist der Dezember nach unserem Kalender, „feierten die Araber den Geburtstag des Herrn – das ist der Mond.” Der Herr des Mondes war das Hauptobjekt der Verehrung Arabiens und gemäß dieser Aussage wurde er am 24. Dezember geboren, was klar und deutlich zeigt, die Geburt hat nicht notwendigerweise etwas mit dem Jahreslauf der Sonne zu tun. Es ist wert, besonders vermerkt zu werden, dass wenn der Weihnachtstag unter den alten Sachsen (in England) die Beobachtung eines Geburtsfestes irgend eines Herrn der Himmlischen Heere war, dann muss das hier genau den gleichen Grund haben, wie in Arabien. Die Sachsen verehrten bekannterweise die Sonne als weibliche Gottheit und den Mond als männliche. [Sharon Turner Bd. 1, S. 213. Turner zitiert ein arabisches Gedicht, das zeigt, die Sonne wurde in Arabien als weiblich und der Mond als männlich angesehen, genauso wie bei den Angelsachsen.]

Der Name des Mondes schien im Osten Meni gewesen zu sein, das scheint die natürlichste Interpretation der göttlichen Aussage zu sein, die wir in Jesaja 65:11 finden: „Ihr aber seid es, die JHWH verlassen, die meinen heiligen Berg vergessen, die für den Gott des ‘Glücks’ (Gad) einen Tisch herrichten und die für den Gott des ‘Schicksals’ (Meni) gemischten Wein einfüllen.” Es gibt Gründe zu glauben, dass sich ‘Glück’ oder Gad auf den Sonnengott und ‘Schicksal’ oder Meni auf den Mondgott bezieht. [Siehe Kitto. Der Name Gad bezieht sich in erster Linie auf den Kriegs-Gott, der den Angriff darstellt. Aber es stellt auch den „Versammler” dar und beide Ideen wurden auf Nimrod bezogen, dessen Haupteigenschaften die des Sonnengottes waren, da er der erste große Krieger war. Und unter dem Namen Phoroneus wurde er als der verehrt, der als erstes die Menschheit in eine soziale Gemeinde versammelte. Der Name Meni, „der Zähler“, scheint andererseits ein Synonym für Kusch oder Cus zu sein, der neben der Bedeutung „zudecken” oder „verbergen” auch „zählen oder Zahl” bedeutet. Die korrekte Bedeutung des Namens Kusch (und daran zweifle ich nicht) ist „der Zählende” oder „der Rechner,” während Nimrod, der Sohn, als der „Mächtige” der Verbreiter des babylonischen Götzendienstes mit Gewalt und Macht war, war er als Hermes der wirkliche Kopf dieses Systems des Götzendienstes, von dem gesagt wird, er „lehrte die Menschen die korrekte Art, der Gottheit mit Gebet und Opfern näher zu kommen.” Auch waren Götzendienst und Astronomie innig verbunden, was ihm effektvolles Handeln ermöglichte, dafür war es unentbehrlich, dass er hervorragendes Geschick in der Wissenschaft der Zahlen hatte. Von Hermes (das ist Kusch) wird gesagt, er hätte als erstes die Zahlen entdeckt und die Kunst des Rechnens, der Geometrie, Astronomie und der Spiele Schach und Hasard. Und es kommt aller Wahrscheinlichkeit von der Beziehung zur Bedeutung des Namens Kuschs her, dass ihn manche „Zahl, der Vater der Götter und Menschen” nennen. Der Name Meni ist die chaldäische Form des hebräischen „Mene“, „zählen“, wobei im Chaldäischen oft ein i anstelle eines e’s am Schluss steht. So wie wir nach Gesenius Gründe zu der Annahme gefunden haben, dass Nebo, der große prophetische Gott Babylons, derselbe war wie Hermes, zeigt der besondere Nachdruck des ersten Wortes des göttlichen Strafurteils, welches das Schicksal Belschazzars besiegelte, der den uranfänglichen Gott darstellte: „Mene Mene Tekel und Parsin,” die heimliche Aussage: „der Zähler ist gezählt.” Wie der Becher das besondere Symbol Kuschs war und daher das Ausgießen von Trankopfern für ihn als dem Gott des Bechers passte und wie er der große Göttliche war, so passte auch die Vergöttlichung, was das kommende Jahr anbetrifft, welches Jerome mit der Gottheit verbindet, auf die sich Jesaja bezieht. Hermes, in Ägypten der „Zähler“, wurde mit dem Mond identifiziert, dem Zähler der Monate. Er wurde „Herr des Mondes” genannt und als der „Spender der Zeit” bezeichnet, er hielt einen „Palmzweig als Zeichen eines Jahres.” Wenn also Gad der „Sonnen-Gott” war, dann bezieht sich Meni natürlich auf den „Herrn des Mondes.”]

Sogar dort, wo die Sonne das bevorzugte Objekt der Anbetung war, ob in Babylon selbst oder anderswo, wurde sie auf diesem Fest nicht bloß als Tagesgestirn verehrt, sondern als Inkarnation Gottes. Es war ein wichtiger Grundsatz des babylonischen Systems, dass die Sonne oder Baal der einzige Gott war. Wenn Tammuz als Verkörperung Gottes angebetet wurde, dann bedeutet das, er war auch die Verkörperung der Sonne. In der hinduistischen Mythologie, die hauptsächlich von Babylon beeinflusst ist, kommt dies deutlich zum Ausdruck. Surja oder die Sonne wird verkörpert dargestellt und ist zu dem Zweck geboren, die Feinde Gottes zu unterwerfen, die ohne eine solche Geburt nicht hätten unterworfen werden können.[Col. Kennedy, ein ausgezeichneter Sanskrit Gelehrter, leitet die Brahmins von Babylon ab. Beachte, der eigentliche Name Surja, der der Sonne überall in Indien gegeben wird, ist mit dieser Geburt verbunden. Obwohl das Wort ursprünglich eine andere Bedeutung hat, wurde es nachweislich von den Priestern mit dem chaldäischen Wort „Zero” identifiziert und weckte die Idee der Geburt des Sonnen-Gottes. Der pracritische Name steht dem Namen des verheißenen „Samens” der Schrift noch näher, es ist „Suro.” In einem früheren Kapitel wurde gezeigt, dass in Ägypten ebenfalls die Sonne so dargestellt wurde, als sei sie von einer Göttin geboren worden.]

Zusammenfassung

Diese anerkannten Quellen bestätigen, dass Weihnachten während der ersten Jahrhunderte nicht gefeiert wurde. Wo liegt der wahre Ursprung? Nimrod, der Enkel Hams (einer von Noahs Söhnen), war der Begründer des babylonischen Systems, das die Welt erobert hat, seit er lebte. Es war ein System organisierten Wettbewerbs, gegründet auf ein profitmachendes ökonomisches System. Nimrod erbaute den Turm zu Babel, das alte Ninive und andere Städte. Der Name Nimrod ist hebräisch und leitet sich von ‘Marad’ her, was „er rebellierte” bedeutet. Nimrod war so böse, dass er seine eigene Mutter heiratete, die Semiramis hieß. Nach Nimrods frühem Tod verbreitete seine Mutter-Ehefrau die üble Lehre vom Überleben Nimrods als Geistwesen. Sie behauptete, ein ausgewachsener immergrüner Baum sei über Nacht aus einem toten Baumstumpf gewachsen, was symbolisierte, dass der verstorbene Nimrod zu neuem Leben gekommen sei. Sie behauptete weiterhin, Nimrod würde den immergrünen Baum an jedem Jahrestag seiner Geburt besuchen und Geschenke daran hinterlassen. Der 25. Dezember war Nimrods Geburtstag, und hier haben wir den wahren Ursprung des Weihnachtsbaumes. Durch Semiramis’ Intrigen wurden die Babylonier nach und nach dazu verleitet, sie als „Königin des Himmels” anzusehen, und Nimrod wurde unter verschiedenen Namen zum „Königlichen Sohn des Himmels”. Nach Generationen dieser Götzenanbetung wurde Nimrod auch als der Messias, der Sohn das Baal, und als Sonnengott verehrt. Unter diesem babylonischen System wurden „die Mutter und das Kind” (Semiramis und der wiedergeborene Nimrod) zu den Hauptobjekten der Anbetung. Diese Verehrung von Mutter und Kind verbreitete sich über die ganze Welt, obwohl die Namen sich in verschiedenen Ländern und Sprachen unterschieden. In Ägypten waren es ‘Isis und Osiris’, in Asien ‘Cybele und Dosius’, im heidnischen Rom ‘Fortuna und Jupiter’. Selbst in Griechenland, Japan, China und Tibet haben Forscher das Gegenstück zur Madonna gefunden – nachweislich aus einer Zeit lange vor der Geburt von JESUS CHRISTUS, dem Retter der Welt.

Während des vierten und fünften Jahrhunderts, als die Heiden der römischen Welt aufgrund der röm.-kath. Annexion das neue populäre „Christentum” zu Tausenden annahmen, indem sie ihre alten heidnischen Bräuche und Vorstellungen unter christlich klingenden Namen mit sich brachten, wurde die Idee der Madonna, von Mutter und Kind, sehr breit aufgenommen, besonders zur Weihnachtszeit. Immer zu Weihnachten singen Christen: „Stille Nacht, heilige Nacht” mit dem bekannten Mutter-und-Kind-Thema. Wir, die heutige Generation, sind in eine babylonische Welt hineingeboren worden und wurden unser Leben lang im Respekt vor einer religiösen Form aufgezogen, als wenn sie heilig wäre.

Dementsprechend lernen heutzutage Schulkinder schon im 2. Grundschuljahr in einem Deutsch-Lesebuch:

Weißt du, warum wir Weihnachten Plätzchen backen? Viele Weihnachtsbräuche stammen aus vorchristlicher Zeit und gehen auf alten Geisterglauben zurück. Vor allem die langen Nächte zur Mittwinterzeit dachten sich die Menschen erfüllt mit dem Spuk böser Geister. Sie stellten sich ein Heer wilder Geister vor, das durch die Lüfte jagte. Sie malten sich Schreckgestalten aus mit zottigem Pelz, mit langen Krallen, glühenden Augen, mit Höckern und Hörner. Um sich davor zu schützen, musste man Zaubersprüche oder Zaubermittel anwenden und Opfer bringen. Zum Beispiel hat man Opferbrote gebacken für die Götter oder die Naturgewalten. Diese Brote wurden in den Wind gehängt, ins Feuer gelegt oder ins Wasser geworfen, um Umheil abzuwenden. In christlicher Zeit wurden die Opferbrote dann zu Weihnachtsbroten. Unter Christstollen wird bis auf den heutigen Tag in Brotform gebacken. Außer solchen Broten wurde den Göttern von jeher Früchte und Tiere geopfert. Es gab Zeiten, in denen die Menschen aber auch Backwerk in Tiergestalt anfertigten und den Göttern darbrachten. Auf diese Weise konnten sie ihre wertvollen Tiere behalten, und die Götter waren auch mit den Tiergebilden zufrieden! Tierbilder haben sich in der Bäckerei über Jahrhunderte erhalten. Und auch bei den Weihnachtsplätzchen finden wir neben Sternen, Herzen und Engeln immer wieder Tierformen, die wahrscheinlich eine Erinnerung an die alten Opfertiere sind.” („Mein Lesebuch 2 B”, Bayer. Schulbuchverlag, München 1989, S. 191).

Hiermit wird den Kindern heutiger Tage nicht nur der heidnische Hintergrund eines Weihnachtsbrauches erklärt, sondern sie werden im Weiteren sogar suggestiv zur Nachahmung des heidnischen Aberglaubens animiert, indem es in demselben Lehrbuch nur einige Blätter weiter heißt:

Gibt es bei euch zu Hause auch eine Schweinchen-Form? Wann werden bei euch die gebackenen Schweinchen geschlachtet, die Kamele und Schäfchen? Weißt du, warum Weihnachtsplätzchen in solchen Formen gebacken werden?” (Ebd. S. 220).

Das Datum des Weihnachtsfestes

Da Weihnachten also schon immer in den Mittwinternächten gefeiert wurde, ist auch das Datum rein heidnischen Ursprungs und hat ganz und gar nicht mit der Geburt des CHRISTUS zu tun.

Das Buch 4000 Years of Christmas sagt über die Wahl des 25. Dezembers als den Tag der Geburt Christi:

Dieser Tag war nicht nur den heidnischen Römern heilig, sondern auch einer Religion aus Persien, die in dieser Zeit zu den größten Konkurrenten des Christentums zählte. Diese persische Religion war der Mithraismus, dessen Nachfolger die Sonne verehrten und an diesem Tag ihre Rückkehr zur Stärke feierten“ (Earl and Alice Count, 1997, Seite 37).

Hinsichtlich der tatsächlichen Geburtszeit unseres Erlösers muss man sagen, dass Dieser nicht annähernd im Dezember geboren sein kann!

Es findet sich in der Schrift kein einziges Wort über ein präzises Datum seiner Geburt oder auch nur die Jahreszeit. Was auch immer hier aufgenommen wurde, welche Zeit man auch immer für seine Geburt annehmen mag, sie konnte nicht am 25. Dezember gewesen sein. Zu der Zeit, in der die Engel seine Geburt verkündigten, hüteten die Hirten nachts ihre Herden auf dem freien Feld (Lk.2,8). Das Klima in Palästina ist ohne Zweifel nicht so rauh wie bei uns, aber obwohl es tagsüber recht heiß ist, sind sogar dort von Dezember bis Februar die Nächte schneidend kalt und es ist bei den Hirten Judäas nicht Brauch, ihre Herden später als Oktober nachts auf dem offenen Feld zu hüten. [Gill sagt in seinem Commentary zu Lukas 2:8 folgendes: „Es gibt zwei Sorten Vieh bei den Juden, zum einen die Haustiere, die in den Städten gehalten werden und zum anderen das Vieh der Wildnis, das auf dem Feld liegt. Darüber berichtet ein Kommentator (Maimonides in Misn. Betza 5/7), ‘Diese liegen auf dem freien Feld inmitten der Dörfer Tag und Nacht bei Hitze und Kälte, bis der Regen fällt.’ Der erste Regen fällt im Monat Marchesvan, was dem letzten Teil unseres Oktobers und dem ersten Teil des Novembers entspricht. …Daraus ergibt sich, Christus muss vor Mitte Oktober geboren sein, da der erste Regen noch nicht gekommen war.” Kitto sagt, dass der „erste Regen im Herbst” fällt, „das ist im September oder Oktober.” Das würde die Zeit, in der die Herden vom Feld in den Stall gebracht wurden, früher ansetzen, als ich es im Text getan habe, aber zweifellos geschah es nicht später, gemäß dem Zeugnis Maimonides’, der die jüdischen Gebräuche sehr genau kannte.]

Es ist demnach im höchsten Grade unglaublich, dass die Geburt Christi Ende Dezember stattgefunden haben soll. Es besteht unter den Kommentatoren in diesem Punkt eine große Einmütigkeit. Neben Barnes, Doddridge, Lightfoot, Joseph Scaliger und Jennings in seinem Werk „Jüdische Altertümer,” die alle der Meinung sind, dass der 25. Dezember nicht der Zeitpunkt der Geburt Christi sein konnte, erklärte sich Joseph Mede entschieden für den gleichen Standpunkt. Nach einer langen und vorsichtigen Diskussion über dieses Thema sagte er neben anderen Argumenten folgendes: „Zur Zeit der Geburt Christi war jede Frau und jedes Kind verpflichtet, in die Stadt zu reisen, zu der sie gehörten, und viele hatten eine lange Reise. Aber in der Mitte des Winters war ein solches Unternehmen nicht passend, besonders nicht für Schwangere und Kinder. Deshalb konnte Christus nicht im tiefsten Winter geboren sein. Nochmals, zur Zeit der Geburt Christi lagen die Hirten draußen, um ihre Herden zu hüten, aber es war bestimmt nicht mitten im Winter. Und wenn jemand denken sollte, der Winterwind wäre in dieser Gegend nicht so extrem, der soll sich an die Worte Jesu im Evangelium erinnern, „Betet, dass eure Flucht nicht zur Winterzeit geschehe.” Wenn der Winter eine so schlechte Zeit zur Flucht war, dann scheint dies keine geeignete Zeit für Hirten gewesen zu sein, auf den Feldern zu liegen, oder für Frauen und Kinder, um zu reisen.” [Mede’s Works, 1672. Discoures 48. Das obengenannte Argument Mede’s geht von der Voraussetzung der gutbekannten Vernünftigkeit und Überlegung aus, für die die römischen Gesetze berühmt sind.]

In der Tat, es ist durch die meisten gelehrten und aufrichtigen Schreiber aller Parteien bewiesen, [Lorimers Manual of Presbytery, S.130. Lorimer zitiert Sir Peter King, der in seinem Enquiri into the Worship of the Primitive Church (Erkundigung über die Anbetung der Ursprungskirche) schlussfolgert, dass von der Kirche kein solches Fest beobachtet wurde und fügt hinzu: „Es scheint unwahrscheinlich, dass sie den Geburtstag Christi feierten, wenn sie sich über den Monat und den Tag seiner Geburt nicht im klaren sind. Siehe auch Rev. J. Ryle; in seinem Commentary zu Lukas Kap. 2 bemerkt er über den Vers 8, dass der Zeitpunkt seiner Geburt ungewiss ist, obgleich er sich gegen den Gedanken sträubt, dass die Herden im Dezember nicht auf offenem Feld sein konnten, indem er sich auf die Worte Jakobs an Laban bezieht: „Bei Tag verzehrt mich die Dürre, bei Nacht der Frost.” Der ganze Nachdruck in den Worten Jakobs an seinen ungehobelten Verwandten liegt darin, dass Laban von ihm verlangte, was kein anderer Mann tun würde, und wenn er über die kalten Winternächte spricht (was gewöhnlich nicht unter diesem Ausdruck verstanden wird), dann beweist dies das Gegenteil von dem, was Mr. Ryle beweisen wollte, nämlich dass es nicht der Brauch der Hirten war, ihre Herden während des Winters auf dem Feld übernachten zu lassen.] dass der Tag der Geburt unseres Herrn nicht bestimmt werden kann, [ Gieseler, Bd1, S.54. Chrysoston (Monitum in Hom. de Natal. Christi), der in Antiochia um 380 n.Chr. schrieb, sagt: „Es sind noch keine zehn Jahre her, seitdem dieser Tag unter uns bekannt ist” (Bd.3, S.352). „Was folgt,” fügt Gieseler hinzu, „zeigt die bemerkenswerte Illustration der Bequemlichkeit, mit der moderne Bräuche den Charakter apostolischer Einrichtungen annehmen.” Chrysoston fährt fort: „Unter den Bewohnern des Westens war es seit der Antike bekannt und unter den Bewohnern Thrakes bis hin zu Gadeira (Cadiz) war es vorher vertraut und gut bekannt.” Der Geburtstag unseres Herrn war in Antiochia im Osten unbekannt, an den Grenzen des heiligen Landes, in dem unser Herr geboren ist, wohingegen er gutbekannt war in allen europäischen Regionen von Thrake bis sogar nach Spanien!] und dass innerhalb der christlichen Kirche kein solches Fest bis zum dritten Jahrhundert bekannt war, und dass es bis zum vierten Jahrhundert noch keine große Verbreitung fand.

Auch Adam Clark schreibt dazu: „Da diese Schafhirten ihre Herden noch nicht in die Ställe zurückgebracht hatten, ist es sehr wahrscheinlich, dass zu diesem Zeitpunkt der Oktober noch nicht begonnen haben kann und dass folgerichtig am 25. Dezember der Messias auch nicht geboren worden war. Aus diesem Grund sollte der Dezember als Geburtsmonat Jesu aufgegeben werden“ (Clarke’s Commentary, Bd. 5, S. 370, Lukas).

Wenn uns die Bibel das Geburtsdatum des Erlösers auch nicht ausdrücklich mitteilt, so gibt es doch Anzeichen, dass dieses Ereignis im Herbst gewesen sein dürfte.

Johannes, der Cousin von Jesus, war 6 Monate älter als Jesus. Zachariah, Johannes’ Vater, war ein jüdischer Priester im Jerusalemer Tempel von der Abteilung/Mishmar Aveeyah. Der jüdische Priester hatte 24 Wachen zu halten gemäss Chronik 24:7-20. Jede Wache dauerte eine Woche und wurde von Nissan an gerechnet, dem ersten Monat des Jahres, der um unseren März/April herum fällt. In Chronik 24:10 steht, dass die Mishmar Aveeyah zur achten Stunde geschah (von 24 Stunden), zwischen dem 25. Jar und dem 5. Shivan, was der Zeit zwischen dem 1. und 8. Juni entspricht. Die Schrift teilt uns mit, dass Zachariah’s Frau Elisheva (Elisabet) nach der Wache des Zachariahs zu dieser Zeit schwanger wurde (Lk. 1:23-24). Wenn wir neun Monate zu diesem Monat dazurechnen (8. Juni), gelangen wir etwa zum 8. April. Wenn wir wissen, dass Johannes 6 Monate älter als Jesus war, bekommen wir ein wahrscheinliches Datum um die Zeit des Jom Kipur (Versöhnungstag; Tag, an dem das Opfer gebracht wurde), was ein Teil des 3. großen Festes Sukkot (Laubhüttenfest, etwa Ende September) ist; denn er ist „das Lamm Elohims, der kam, um für die Sünden der Welt zu büßen“; und das ist der exakte Tag, an dem Elohim Seinem Volk Vergebung erteilte (Hesk. 16; Jeremia 2).

Das würde auch erklären, warum in Bethlehem selbst keine Unterkunft mehr zu erhalten war (Lk.2,7). Nach dem jüdischen Historiker Josephus war Jerusalem normalerweise eine Stadt mit etwa 120.000 Einwohnern gewesen. Während der Feste konnte diese Stadt durchaus auf die Zahl von 2 Millionen Juden anwachsen. Diese Menschenmassen waren nicht nur allein in Jerusalem unterzubringen. Die benachbarten Städte wie auch das 8 Kilometer entfernte Bethlehem boten den Reisenden entsprechende Unterkunftsmöglichkeiten an. Sollte die Reise von Maria und Joseph tatsächlich dazu gedient haben, neben der Einschreibung auch dem Herbstfest beizuwohnen, läge der Schluss durchaus nahe, dass der HERR JESUS in jenem Herbst zur Welt gekommen war. Wenn der allmächtige Schöpfer beabsichtigt hätte, den Geburtstag feierlich zu beobachten, dann hätte Er mit Sicherheit uns das korrekte Datum ebenso auch wissen lassen!

Josef zog mit Maria etwa vier Wochen vor der Geburt nach Jerusalem, um noch vor den hohen jüdischen Festen (Jom Kippur und Laubhüttenfest) dort zu sein. Denn für jeden männlichen Israeliten war es Pflicht, zu den Festen im Tempel zu erscheinen. Gleichzeitig konnten sie damit ihre Registrierung bei der Volkszählung verbinden. Der Weg von Jerusalem nach Bethlehem ist nicht weit.

Vielmehr hat die römische Kirche einst das Datum des 25. Dezember einfach von den Heiden übernommen, da auch die Römer wie viele andere Heiden, die vor der Erscheinung des CHRISTUS Sonne, Mond und Sterne noch unmittelbar anbeteten, die Windersonnen- wende zu Ehren ihres Sonnengottes „sol” (= Sonne) feierten (der 25. Dezember wurde schon im Jahre 46 vor Christi Geburt von Julius Cäsar als Wintersonnenwendetag im Julianischen Kalender festgesetzt). Dasselbe Fest wurde bereits bei den alten Babyloniern gefeiert und war dort dem Gott „Bel” gewidmet. Dies kann man sogar in einem gewöhnlichen Lexikon nachlesen:

Sol (lat. Sonne), der vom griech. Helios entsprechende röm. Sonnengott, dem ein Tempel auf dem Quirinal (einer der 7 Hügel Roms, Sitz des Königs) geweiht war. Kaiser Aurelian setzte (273) den babylonischen Bel unter dem Namen Sol invictus („die unbesiegare Sonne”) als Reichsgott ein. Sein Fest war am 25.12.” (dtv-Lexikon 1977).

Im Großen Brockhaus, 16. Auflage, lesen wir unter dem Stichwort Weihnachten: „Das Fest der Geburt des Messias; es hat sich erst im 4. Jahrhundert gegen starke Widerstände eingebürgert und geht vom Sonnenjahr aus… Bei der Entstehung des Weihnachtsfestes haben die heidnischen Feiern des Sol Invictus Pate gestanden. Andererseits wurde der 25. Dezember als Tag der Wintersonnenwende auf das in dem Messias angebrochene Weltenlicht gedeutet und so die Symbolik des Sol Invictus auf den Erlöser übertragen”.

Kirchenpolitische Überlegungen

Es mag ziemlich dreist sein, im Rahmen der Versöhnung der Heiden, und um die Zahl der nominellen Anhänger der Christenheit zu erhöhen, wurde dasselbe Fest in die römische Kirche übernommen, es wurde ihm nur ein christlicher Name gegeben. Die Tendenz der Christenheit, sich mit dem Heidentum auf halbem Wege zu treffen, zeigte sich schon sehr früh. Wir finden Tertullian im Jahr 230 n. Chr. bitterlich klagen über die Unbeständigkeit der Jünger Christi in dieser Hinsicht und vergleicht es mit der strikten Treue der Heiden gegenüber ihrem Aberglauben. „Bei uns“, so sagt er, „die wir Fremde in bezug auf den Sabbat, des Neumondes und der Feste sind, obwohl einst von Gott anerkannt, sind die Saturnalien, das Fest des Januar, der Brumalia und Matronalia jetzt üblich. Gaben werden hin und her getragen, der Neujahrstag wird mit Getöse begangen und Bankette werden mit Aufruhr abgehalten. Oh wie viel glaubensvoller halten die Heiden an ihrer Religion fest, die besondere Sorge tragen, nichts von den Christen zu übernehmen.” Aufrichtige Männer stemmten sich gegen den Strom, aber trotz ihrer Anstrengungen hielt die Abtrünnigkeit an, bis die Kirche außer einem kleinen Rest vom heidnischen Aberglauben überschwemmt war. Christliche Prediger des Ostens nannten diesen Entscheid eine offenkundige Leichtfertigkeit. Die mesopotamischen Christen nannten ihre westlichen Brüder sogar Götzendiener und Sonnenanbeter!

Tertulian, der berühmte Kirchenvater, schrieb deshalb im 3.Jh. den Christen: „Den Juden macht der Heilige Geist ihre Feste zum Vorwurf”. Er sagte ferner: „Eure Sabbate, heißt es, Neumonde und Zeremonien hasst meine Seele. Von uns Christen aber, die die Sabbate, Neumonde und die ehemals gottwohlgefälligen Tage nichts angehen, werden Saturnalien (25.Dezember), Janusfeste (Neujahr), Wintersonnenwenden und Matronalien gefeiert. Geschenke strömen zusammen und die Neujahrsgelder klingeln. Spiele und Gastmähler werden laut. Da verfährt denn doch der heidnische Glaube gegen seine Leute besser. Der nimmt keinen christlichen Feiertag für sich in Anspruch. Die Heiden würden weder den Sonntag noch Pfingsten mitmachen, selbst wenn sie ihnen bekannt wären, denn sie würden fürchten, für Christen gehalten zu werden. Wir aber scheuen uns nicht, uns als Heiden bezeichnen zu lassen”.

Dass Weihnachten ursprünglich ein heidnisches Fest war, steht außer Zweifel. Die Zeit im Jahr und die Zeremonien, die damit in Verbindung stehen, beweisen seinen Ursprung. In Ägypten wurde der Sohn der Isis – der ägyptische Titel der Himmelskönigin – zu genau derselben Zeit geboren, „zur Zeit der Wintersonnwende.” [Plutarch bestätigt, dass die ägyptischen Priester behaupteten, dass die Geburt des vergöttlichten Sohnes der Isis Ende Dezember verfrüht war. Aber das ist nachweislich nur das Gegenstück zur klassischen Erzählung des Bacchus, der, als seine Mutter Semele vom Feuer Joves verzehrt wurde, als Embryo vor den Flammen gerettet wurde.]

Sol Invictus und Mithras

Was ist nun unter Sol Invictus zu verstehen? In der 17. Auflage des Großen Brockhauses heißt es dazu: „Sol Invictus [lat.: die unbesiegbare Sonne], Name, unter dem Kaiser Aurelian im Jahre 274 n.Chr. den babylonischen Bel als Reichsgott einsetzte. Sein Fest war am 25. Dezember”.

Das antike Rom und seine Provinzen feierten den ganzen Winter hindurch immer wieder Feste. Vom 17. bis zum 19. (maximal bis zum 23. Dez.) gab es (in erster Linie für die Reichen) die sog. „Saturnalien” zu Ehren des Fruchtbarkeitsgottes Saturnus. Es war kein astronomisches Fest, das die Heiden zur Wintersonnwende feierten. Dieses Fest wurde in Rom das Fest des Saturn genannt und die Art und Weise, wie es gefeiert wurde, zeigt, woher es stammt. Das Fest dauerte, wie es von Caligula bestimmt wurde, fünf Tage (später wurden es auf sieben Tage verlängert), die Zügel wurden zugunsten von Trunkenheit und Vergnügungen ausgelassen, Sklaven erhielten eine zeitweilige Gleichberechtigung und genossen alle Arten von Freiheit [Wenn Saturn oder Kronos, wie wir sahen, Phoroneus, „der Gleichberechtigte (Emancipator)” war, entsprach die „zeitweilige Gleichberechtigung” der Sklaven bei diesem Fest genau dem ihm zugeschriebenen Charakter.] zusammen mit ihren Herren. [Siehe Statius, seine Worte sind: „Saturnus mihi compede exoluta Et multo gravidus mero December Et ridens jocus, et sales protervi Adsint.”]

Das war genau die Art und Weise, wie das Fest des Besäufnisses, oder mit anderen Worten das Fest des Bacchus, im Monat Thebeth (das entspricht dem Dezember) in Babylon gefeiert wurde. „Es war für die Herren Brauch, „ sagt Berosus, „während der fünf Tage ihren Dienern untertan zu sein, einer von ihnen regierte das Haus und war in Purpur gekleidet wie ein König.” Diese „in Purpur gewandeten” Diener wurden „Zoganes” [Von „Tzohkh,” „Scherz und Ausgelassenheit,” und „anesh,” „Mann,” oder vielleicht mag „anes” nur den „Tuenden” bezeichnen, von an „tätig.” Für die Eingeweihten hat es eine andere Bedeutung.] genannt, „Der Mann des Scherzes und Ausgelassenheit“, was die exakte Antwort auf den „Herrn der Unordnung” darstellt, der im finsteren Mittelalter in allen päpstlich regierten Ländern gewählt wurde, um die Vergnügungen von Weihnachten zu bekommen.

Nach etlichen anderen Festen folgten am 6. Jänner die Dionysosfeste, die an Ausgelassenheit alle anderen übertrafen.

Es kann kein Zweifel bestehen, dass das heidnische Fest zur Wintersonnwende – oder mit anderen Worten Weihnachten – zu Ehren der Geburt des babylonischen Messias abgehalten wurde. Die Betrachtung eines anderen großen Festes im päpstlichen Kalender gibt die stärkste Bestätigung zu dem eben Gesagten. Jenes Fest, Maria Verkündigung, in England Lady-Day genannt, wurde in Rom am 25. März gefeiert, angeblich als Andenken an die wunderbare Empfängnis unseres Herrn im Leib der Jungfrau, an dem Tag, an dem der Engel zu ihr gesandt wurde, um ihr die außerordentliche Ehre mitzuteilen, die ihr als der Mutter des Messias zuteil wurde. Aber wer kann sagen, wann die Ankündigung erfolgte? Die Schrift gibt uns keinen Anhaltspunkt auf die Zeit. Aber das war auch nicht nötig. Denn schon bevor unser Herr empfangen oder gar geboren war, stand das Datum im päpstlichen Kalender fest, als „Ankündigung der Jungfrau” wurde es im heidnischen Rom in Verehrung der Cybele gefeiert, der Mutter des babylonischen Messias. [Ammianus Marcellinus, Bd.23, S.355 und Macrob Bd.1, S.47. Diese Tatsache steht in einem Absatz, der Licht auf ein Fest in Ägypten wirft, welches bis jetzt noch nicht befriedigend behandelt wurde. Dieses Fest wurde abgehalten in Erinnerung an „den Eingang des Osiris in den Mond.” Nun, Osiris war, wie Surya in Indien, die Sonne. Der Mond andererseits, obgleich meistens das Symbol des Gottes Hermes oder Thoth, war auch das Symbol der Göttin Isis, der Himmelskönigin. Der Gelehrte Bunsen scheint darüber zu disputieren, aber seine eigenen Eingeständnisse zeigen, dass er es nicht verstand. Und Jeremia 44:17 scheint in diesem Punkt entschieden zu sein. Der Eingang des Osiris in den Mond war genaugenommen der der Sonne, mit der Isis – die Himmelskönigin – schwanger ging, damit er, wie der indische Surya, zur gegebenen Zeit als Befreier geboren würde. Deshalb wird der Name Osiris, wie Isis die griechische Form von H’ischa, „die Frau“, ist, bis auf den heutigen Tag auf ägyptischen Monumenten He-siri, „der Same“, gelesen. Das ist kein Einwand gegen die Aussage, dass Osiris gewöhnlich als Ehemann der Isis dargestellt wird, denn wie wir bereits gesehen haben, ist Osiris sowohl der Sohn, als auch der Ehemann. Dieses Fest fand in Ägypten im März als Frauen-Tag statt, oder als das erste große Fest der Cybele, es wurde auch im selben Monat im heidnischen Rom abgehalten. Wir haben gesehen, der gebräuchliche Titel der Cybele in Rom war Domina, oder „Frau“, in Babylon war es Beltis und daher kommt zweifellos der Name Lady-Day – Frauen-Tag – bis auf uns.]

Es ist offenkundig, dass Maria Verkündigung und Weihnachten in enger Beziehung zueinander standen. Zwischen dem 25. März und dem 25. Dezember liegen exakt neun Monate. Wenn der falsche Messias im März empfangen und im Dezember geboren wurde, kann dann irgend jemand auch nur einen Moment glauben, dass die Empfängnis und Geburt des wahren Messias so synchron geschah, nicht nur im selben Monat, sondern auf den Tag genau? Das ist unglaubhaft. Mariä Verkündigung und Weihnachten sind mithin rein babylonisch.

Zu Anfang des 4. Jhd. beschloß man, am 6. Jänner nicht mehr nur der Taufe JESU, sondern auch Seiner Geburt in Form eines Festtages zu gedenken. Wenig früher hatte man nämlich begonnen, den 6. Jänner als Tauftag JESU, als Epiphanie des Gottessohnes (griech.: „epiphaneia” = „Erscheinung”), zu feiern. Da nun auch der Geburt JESU gedacht werden sollte, verlängerte man ganz einfach das Fest, sodass es vom Abend des 5. Jänner bis zum frühen Morgen des 7. Jänner dauerte. Da wurde gesungen, getanzt, getrunken und gespeist.

Nach dem Konzil von Nikaia, das Konstantin im Jahre 325 einberufen ließ, und bei dem er persönlich den Vorsitz führte, fasste man unter anderem den Entschluss, dass die Geburt JESU gesondert gefeiert werden müsse. Der Geburtstag Mithras ist ein Tag der, wie bereits erwähnt, bekannt ist als „Natalis Solis Invicti” („Der Geburtstag der unbesiegbaren Sonne”) und der von dem „christlichen” Eroberer Konstantin bis zu seinem Tode in ganz Rom gefeiert wurde. Er erließ durch einen Beschluss, der diesen Tag zu einem „heiligen” Tag machte (denn Mithras Nachfolger nannten sich jetzt Christen”). Schreibt doch ein christlicher Schreiber: „Das Datum von Xmas/Weihnachtstag: Adoption des 25. Dez. Um Weihnachten zu feiern (Christ-mass) die „Mass” (Opfer des „Christos”) ein Wort, das Sonne bedeutet, jeden Morgen bei Sonnenaufgang ist wahrscheinlich das deutlichste Beispiel dafür, wie die Sonnenanbetung des Sonnengottes Mithras Einfluss nahm auf die christliche Liturgie und ihren Kalender. Es ist eine bekannte Tastsache, dass der heidnische Feiertag für Natalis Solis Invicti am 25. Dez. gehalten wurde”. Im Filiokalianischen Kalender (354 n. Chr.) wurde der 25. Dez. als Novalis Invictis bezeichnet, dem Geburtstag des Unbesiegbaren. Julian der Abtrünnige, ein Neffe Konstantins und ein Frommer des Mithras, sagt in Bezug auf dieses heidnische Fest: „Vor dem Beginn des Jahres, am Ende des Monates, der zur Ehre Saturns ist (Dezember), feiern wir es zur Ehre Helios (der Sonne) mit den brillantesten Spielen und wir weihen es zum Fest der unbesiegbaren Sonne. (Julian, die Gebete des Julian, Hymne auf König Helios, 155, Seite 429 in Sammuele Bachiocci’s Buch, „Vom Samstag zum Sonntag“.

Auch etliche Kirchenmänner des Westens waren auf die Idee gekommen, dass es notwendig sei, dem Mithras-Fest am 25. Dezember mit einem „christlichen Fest” Konkurrenz zu machen. Außerdem bot die theologische Auseinandersetzung um das Menschsein JESU (hinweisend auf Geburt) und die Gottheit JESU (hinweisend auf Taufe), die auf jenem Konzil ausgetragen wurde, einen günstigen Anlass dazu.

Sind sich Christen überhaupt bewusst, dass sie dieses Datum von solch einem satanischen Gedenktag übernommen haben? Offensichtlich nicht. Angenommen, selbst wenn sie seine Bedeutung neu interpretiert hätten, wäre doch seine Bedeutung gleichbedeutend einem Betrug ihres Glaubens. Das haben die „Kirchenväter” sehr vorsichtig vermeiden wollen. Augustinus und Leo der Große, z. B., haben heftig solche Christen kritisiert, die die Sonne an Weihnachten anbeteten, anstelle der Geburt Christi zu gedenken, gemäß Augustin, Sermin in nativate Domini, 7, PL 38, 10007 und 1032 wie Sammuele Bachiochi in “Vom Samstag zum Sonntag”, Seite 257-258, Rom 1977, 14. Auflage. Dieser Autor verbringt nicht weniger als 15 Seiten damit. die Quellen zu erklären, die beweisen, dass Weihnachten schon Jahrhunderte vor der Geburt unseres Erlösers existierte und zur Ehre von Mithra gehalten wurde und nicht anders herum. Tertullian musste sich selbst vor vielen verteidigen, die die Christen zu jener Zeit kritisierten, weil sie den Sonntag feierten und der „Sonnenanbetung“ anklagt wurden – und das geschah schon im Jahre 197 n. Chr. in seinem Buch, „Zu den Heiden“ und wird ebenso von Bachiochi auf Seite 248 zitiert. Mit anderen Worten, sogar schon im 2. Jahrhundert wurden Christen dafür angeklagt, den „Sonnengott” anzubeten, so sehr, dass Tertullian ein ganzes Buch schreiben musste, um dies zu widerlegen, während wie Bachiochi aufzeigt, „er (Tertullian) seitenweise ohne Ende, die Christen dafür kritisierte, dass sie heidnische Feste in ihren eigenen Versammlungen feierten“ (Seite 252). Bacchiochi zitiert ebenfalls F. Cumont in seinem Buch, „Mithras Mysterien”, 1956, Seite 167 wo gesagt wird: „Jeden Tag in der Woche wurde der Planet für den dieser Tag heilig war, an einem festen Platz in der Krypta (Mithracum) angerufen und Sunda, dem die Sonne vorstand, war besonders heilig. Bacchiochi erwähnte auch einen anderen christlichen Schreiber, Justin den Märtyrer, der in seinem Buch Apologia 67 nicht weniger als dreimal „den Tag der Sonne” erwähnte. Bacchiochi schreibt weiter: „Christus die Sonne. In zahlreichen heidnischen bildhaften Darstellungen, die zu uns gelangten, wird Mithra als ein Mann porträtiert mit einer Körperverletzung am Hinterkopf. Es ist eine bekannte Tatsache, dass dieses Bildnis der Sonne in der primitiven christlichen Kunst benutzt wurde und in der Literatur, um Christus darzustellen, den „wahren Sohn der Gerechtigkeit”. In dem am frühesten bekanntesten Mosaik, dass man unter dem Altar des Heiligen Petrus fand, im kleinen Mausoleum M. oder dem Iulli, wird Christus als die Sonne (Helios) in einem Feuerwagen mit fliegender Robe aufsteigend und einem Heiligenschein um seinen Kopf herum dargestellt, von dem sieben Strahlen ausgingen, die wie ein „T“ geformt waren (Anspielung auf das Kreuz?) (Siehe E. Kirschbaum, “Heiliger Petrus und das Heilige Grab des Paulus”, 1959, Seite 35, von Bachiochi zitiert und anderen Autoren, die das Thema von Mithras und seiner Sonn-Tags Anbetung behandeln. Aber ich glaube, dass jene, die die Wahrheit wissen wollen, nicht streitsüchtig sind, und das was wir aufgezeigt haben, ausreichen wird. So können wir den wahren Ursprung von Weihnachten erkennen (Christus=Sonne; Mass=Opfer). Wir haben auch die enge Beziehung zwischen Xmas/Weihnachten und dem Geburtstag von Mithra, dem Sonn-Tag gesehen, den Tag der Solis Invictis (Unbesiegbare Sonne). Wir können leicht begreifen, dass die „Eucharisten” der Mithraischen Kirche, die Mithra anbeten und nicht JESUS CHRISTUS als „Opfer“, sowie der „Gott” Sonne, sichtbar aufgeht und für alle in einem Behälter ist, indem die Hostie aufbewahrt wird, die die Form der Sonnenstrahlen hat, die der Mithraische heidnische Priester hochhält, so dass ihr „Gott” von allen gesehen werden kann. Wenn die „Hostie“ nicht den „Sonnengott” darstellen würde, warum sollte es in solchem Behälter, der von Sonnenstrahlen geformt ist, aufbewahrt und hochgehalten werden? Ein anderes unbemerktes Symbol für Mithra in der christlichen Kirche Roms ist das Zucchetto, ein der Kippah ähnliches weißes kleines Mützchen, welches das Haupt des Vatikans und seine „Kardinäle“ auf ihrem Kopf tragen. Was für eine Form hat das Zucchetto? Wieso die Form der Sonne, natürlich ihres „Gottes” Mithra! So, wenn die Protestantische und die Evangelikale Kirche der „Heiligen Kommunion” mit einer Hostie gedenken, wie die Anglikaner und die Lutheraner auch oder mit gemeinsamem Brot, dann kopieren sie nur blindlings die Mithraanbetung, ohne seine Bedeutung zu verstehen.

Jetzt aber wieder zurück zum Weihnachtsfest: Dem Festkalender es römischen Chronographen zufolge ist das Weihnachtsfest in Rom erstmals für das Jahr 354 bezeugt, danach auch im Osten. An die Stelle des Geburtstagsfestes der „unbesiegbaren Sonne” (Sol Invictus oder Mithras) war nun also der Geburtstag der „Sonne der Gerechtigkeit” (ein Ausdruck, der aus Mal. 4,2 stammt) getreten.

Ambrosius (ca. 339 – 397, ab 374 Bischof von Mailand; er strebte stets eine enge Verbindung zwischen Kirche und Staat an und diente dadurch nicht immer GOTT) ließ sich durch Spekulation und Willkür leiten, als er später zur Rechtfertiung des neu hinzugekommenen Weihnachtsfestes den Tag der Wintersonnen- wende (damals fälschlicherweise für den 25. Dezember gehalten) wählte und ihn auf das in JESUS CHRISTUS angebrochene Weltenlicht deutete. Das astronomisch richtige Datum der Wintersonnenwende („bruma” (Latein) bedeutet Winter-Solstitium) ist jedoch der 22. Dezember, also 3 Tage vorher.

Seit dem 6. und 7. Jhd. beinhaltet Weihnachten die Feier von drei verschiedenen Messen (Christmesse, Engelmesse und die eigentliche Festmesse), eine 8-tägige Festwoche und einen eigenen Weihnachtsfestkreis (1. Advent, … ). Dies sind alles bloß menschliche Erfindungen! Im Brauchtum verlagerte sich die Weihnachtsfeier zunehmend auf den Abend des 24. Dezember, im alten Rom ein Festtag der „Brumalien” (die Brumalien dauerten vom 22. Dezember bis zum 31. Dezember).

Viel vom Glauben und Brauch des römischen Heidentums und der Germanen ist die Weihnachtssitte übergegangen. „Jul” war ein altgermanisches Mittwinterfest, dessen Namensbedeutung unsicher ist; es kann entweder als „Rad” (der Sonne) oder als „Besprechung” verstanden werden. Unklar ist auch, wie das Fest im Zusammenhang mit der Winersonnenwende stand. Die Bräuche des Julfestes wurden teilweise vom Weihnachtsfest übernommen; z. B. das Aufstellen eines grünen Nadelbaumes. Älteste Belege für den Weihnachtsbaum stammen aus Deutschland; sie gehen auf den Anfang des 16. Jhd. zurück. Am stärksten haben sich die Jul-Bräuche in Norddeutschland, Skandinavien und Großbritannien erhalten. In einigen nordischen Ländern ist „Jul” bis heute die übliche Bezeichnung für das Weihnachtsfest geblieben. Bekannte skandinavische Sitten sind der Julblock (ein brennender großer Holzklotz), der Julklapp (ein umständlich verpacktes Scherzgeschenk, das man mit dem Ruf „Julklapp!” ins Zimmer wirft) und der Julbock (eine Maskengestalt; in Norwegen Vorgänger des Weihnachtsmannes). Der Julbock ging vom protestantischen Bereich aus und übernahm als Personifizierung des weihnachtlichen Gabenbringers die Rolle des Nikolaus (erstmals belegt durch Bilder des 19. Jhd.).

Die häusliche Weihnachtsfeier mit der Bescherung der Kinder führte im 16. Jhd. die führende Gesellschaftsschicht unter den Protestanten ein. Wie im alten Rom anlässlich des Mithrasfestes (und der „Saturnalien”) gab es nun auch unter den Protestanten eine Bescherung. Der Brauch, einander zu beschenken, war und ist also attraktiver als die Entscheidung, sich selbst GOTT, dem Schöpfer des ganzen Universums, als lebendiges Schlachtopfer hinzugeben (Röm. 12,1.2)!

Die als kirchliche Volksschauspieler beliebten Weihnachtsspiele kamen erst im Mittelalter auf: das Krippenspiel, später das Hirten- und Dreikönigsspiel (manchmal mit vorausgehen- dem Prophetenspiel). Weihnachtsspiele sind in lateinischer Fassung erstmals in der „Beneditbeurer Handschrift” (13. Jhd.) dokumentiert. Das „St. Galler Spiel von der Kindheit JESU”, das Ende des 13. Jhds. entstand, ist das erste volkssprachliche Weihnachtsspiel. Die Weihnachtslieder, die wir heute kennen, entstammen meist dem 18. und 19. Jhd.

Da die ersten Christen wussten, dass das Alte Testament jeglichen heidnischen Bilderkult verboten hatte, verzichteten sie nicht nur auf jede Art von Bilderverehrung, sondern auch auf die Herstellung und Aufstellung von Bildern! Ihre Kunst stand daher in vollkommener Harmonie mit ihrem Glauben. Im 4. Jhd. ist dann leider eine Abkehr von dieser bibeltreuen Einstellung gegenüber dem Bild als Kultgegenstand und der erste Ansatz zur Bilderverehrung zu beobachten. Nachdem im Jahre 391 das Christentum unter Theodosius I. zur Staatsreligion erklärt worden war, nimmt die Bilderverehrung besonders zu.

Bezeichnenderweise gefiel es GOTT, nur Matthäus und Lukas zum Bericht über die Geburt JESU zu Bethlehem zu inspirieren. Für die Christen der ersten Jahrhunderte war die Geburt JESU ohne jede zentrale Bedeutung. Doch schon bald darauf tauchten die ersten bildhaften Darstellungen auf. Die ältesten davon stammen in erster Linie aus der Sarkophag(deckel)plastik (zu Beginn des 4. Jhds.) und sind uns aus dem Westteil des Römerreiches, aus Italien (hauptsächlich Rom) und Gallien überliefert. Wenn in jene bildhaften Darstellungen neben den Hirten auch noch Ochs und Esel in die Krippenszenen hineingenommen werden, so entspricht dies bereits nicht mehr dem biblischen Text; vgl. Lk. 2,16. Zu jener Zeit bleibt die Darstellung der Anbetung des Kindes durch die Magier (Mt. 2,11) noch vom Krippenmotiv getrennt. Doch schon im zweiten Viertel des 4. Jhds. werden beide Szenen zu einer einzigen verknüpft, obwohl weder Matthäus noch Lukas berichten, dass Hirten und Magier an der Geburtsstelle JESU zusammenkamen.

An diesen Darstellungen kann man auch erkennen, was mit der Person Maria geschah. Im Gefolge der Verkündigung des Dogmas über Maria als „Gottesgebärerin” (Konzil von Ephesus, 431) erhält sie in den Geburtsszenen JESU stets einen besonderen Platz, während sie in den ältesten Krippenmotiven (4. Jhd.) völlig fehlt! Bei den oströmischen Denkmälern tritt dieser Wandel besonders deutlich ab dem 6. Jhd. hervor. Anliegen der Darstellung ist nun nicht mehr ausschließlich die Geburt JESU, sondern auch die Verehrung der „Gottesgebärerin”. Die Entwicklung des „Madonnenbildes” nimmt hier ihren Ausgang. Aus dieser ungeistlichen Wurzel, die hier aufgedeckt vor unseren Augen liegt, entspross sehr bald danach der Marienkult mir all seinen Widersprüchen zum NT.

Als der Streit zwischen Bilderfeinden und Bilderfreunden im Jahre 843 durch Kaiserin Theodora endgültig für die letzteren entschieden worden war, fraß der Bilderkult wie ein Krebsgeschwür um sich weiter. So sind uns zahlreiche Krippendarstellungen überliefert, die den „Stall von Bethlehem” mit einem „Kruzifix” versehen. Dies zeugt jedoch nur von einer den Aberglauben fördernden Frömmelei und hat mit den historischen Tatsachen nichts zu tun! Ganz abgesehen davon, dass das Aussehen der dargestellten Personen unmöglich der Wahrheit entsprechen kann (niemand weiß, wie sie wirklich aussahen, denn GOTT hat es in Seiner Weisheit vor uns verborgen), ist auch die Darstellung des Kruzifix (= plastische Darstellung JESU am Kreuz) unbiblisch, und zwar aus zwei Gründen: Erstens hing der HERR JESUS nicht mit einem Lendentuch am Kreuz, sondern – bloßgelegt wie ein Verbrecher – völlig nackt, und zweitens sagt die Bibel nichts über die genaue Form des Kreuzes, an dem JESUS starb, aus!

Um die heidnischen Vorbedingungen zur Entstehung jener Feste besser verstehen zu können, sollen nun einige wichtige Einzelheiten über die Hauptgottheit des großen römischen Reiches, des Mithras oder Sol Invictus, dargelegt werden. Dieser Reichsgott kristal- lisierte sich im Laufe der ersten nachchrist- lichen Jahrhunderte aus dem römischen Polytheismus, zu dem viele Götter und Göttinnen gehörten (vgl. griech. oder ägyptische Religion), heraus.

Mithras, der römische Sonnengott

Mithras” bedeutet „Vertrag”. Als indoiranischer Gott des Rechts und der staatlichen Ordnung wird er erstmals in einem im frühen 14. Jh. v. Chr. in akkadischer Sprache abgeschlossenen Vertrag zwischen Hethitern und Mitanni in Bogazköy (östlich vom heutigen Ankara, Türkei) unter den Schwurgöttern erwähnt. Etwas später findet er auch in den indischen Weden Erwähnung.

In Indien stand er als „Mitra” in enger Beziehung zu „Waruna”, dem Gott, der über das ethische Verhalten wachte, während er im alten Iran als „Mithra” der göttliche Herr von Männerbünden war. Ab ca. 1000 v. Chr. wurde er dort als Sonnengott verehrt. Zeitweise schmälerte Zarathustra seinen Einfluss zugunsten des Gottes Ahura Masda, aber durch König Artaxerxes II. (um 400 v. Chr.) fand er dann erneut offizielle Anerkennung. Nach dem Tode Alexanders des Großen (356 – 323; er kam 336 an die Macht) setzte man in Kleinasien Mithras dem griechischen Gott „Apollon/Helios” gleich.

Seit der Arsakidenherrschaft im Iran (247 v. Chr.) griff der Kult dieses persischen Lichtgottes mehr und mehr auf Mesopotamien und von dort auf das Römerreich über. Mithras wird meist als Überwinder des Urstiers, aus dessen vergossenem Blut alles Leben hervorgeht, dargestellt. Diese Darstellung galt als Sinnbild sowohl für den Kampf des Lichtes gegen die Dämonen der Finsternis (Mithras war daher Beschützer des Vertrages, Eides, der Wahrheit) als auch für die Geburt des Mithras selbst. Aus dem Glauben an ihn entwickelten sich reiche Kultbräuche, wozu auch die Mithras-Mysterien gehörten. Diese feierte man in dunklen Höhlen, die das Dunkel der irdischen Welt symbolisierten. Mithras war zugleich ein Gott der Wahrheit und Rechtschaffenheit sowie ein Sieg verleihender Gott der Heere. Um 67 v. Chr. gelangte der Mithraskult mit kilikischen Seeräubern (die gegen Ende der röm. Republik den Römern die Herrschaft der Meere streitig machten) nach Griechenland und verbreitete sich im 1. Jh. n. Chr. durch römische Soldaten zuerst in Rom, dann Pannonien, Germanien und Britannien.

In diesem ersten nachchristlichen Jahrhundert hatte er im römischen Reich bereits die Bedeutung eines mit der Sonne in Verbindung stehenden Erlösergottes. Seine Verehrung wurde zur bevorzugten Religion der Soldaten, weshalb seine Heiligtümer, die „Mithraden”, vornehmlich in Garnisonsorten, insbesodnere in den nördlichen Grenzprovinzen, entstanden. Ein Miträum ist ein meist unterirdischer, verhältnismäßig kleiner, langgestreckter Raum, der für die Kultteilnehmer zu beiden Seiten mit Steinbänken flankiert ist und eine Apsis mit Altar aufweist. Im Mittelpunkt des Kultes, von dem Frauen ausgeschlossen waren, stand die Tötung eines Stiers. Diese wurzelt in dem Mythos einer Stiertötung durch den jugendlichen Gott und sollte der Förderung des Lebens sowie der Erlösung dienen. Im nachchristlichen Rom und in den Standlagern der römischen Legionen gab es zahlreiche Miträen. Die meisten jener Kultstätten dürften sich in Deutschland befunden haben (Trier, Dieburg, Neuenheim bei Heidelberg, Heddernheim bei Frankfurt/Main, Osterburken, Saalburg,……). Erhalten geblieben sind solche in Deutschland, nicht aber im Iran.

Schon im 2. Jhd. n. Chr. drang diese Soldatenreligion bis zu den oberen Gesellschaftsschichten vor. Commodus (161 – 192; ab 180 Kaiser) ließ sich in die Mysterien des Mithras einweihen, und die Gunst seiner Nachfolger scheint diesem Kult sicher gewesen zu sein.

Im 2. und 3. Jh. hatte die Mithras-Religion im römischen Imperium die gleiche Bedeutung wie das Christentum. Nach der Ermordung des christenfeindlichen Caracalla (186 – 217; ab 211 Kaiser) riefen die syrischen Truppen im Jahre 218 dessen vermeintlichen Sohn, den erst 14-jährigen, in Emesa (heute Homs, Syrien) gebürtigen Oberpriester des syrischen Sonnengottes Elagabal, zum Kaiser aus. Elagabal war der Stadtgott von Emesa. Diesen setzten die Griechen mit Helios gleich und nannten ihn „Heliogabalos”. Der neue Kaiser gab sich den Namen „Elagabal” und erhob 219 seinen Gott „Sol Invictus Heliogabalus” zur Reichsgottheit. Als zu jener Zeit in Rom der Tempel dieses syrischen Sonnengottes unter orgiastischen Feiern eingeweiht wurde, stand der als Baalspriester geschminkte Kaiser vor dessen Altar. Vier Jahre nach seinem Regierungsantritt wurde der inzwischen 18-jährige Kaiser von seiner Garde ermordet, durch den Straßenkot geschliffen und in den Tiber geworfen. Aber die Religion des Sonnengottes lebte weiter. Somit war der römische Sonnengott „Sol” (gr. „Helios”), den man in klassischer Zeit mit Apoll und später mit Mithras identifiziert hatte, durch diesen Kaiser zum Hauptgott im Römerreich geworden, was die Verdrängung von Jupiter zur Folge hatte.

Nach der Identifizierung Mitras mit „Sol Invictus” (unbesiegbare Sonne) wurde unter Kaiser Valerian (253 – 259) der Mithraskult zur Staatsreligion erhoben und unter Kaiser Aurelian (270 – 275) der 25. Dezember, der Geburtstag des Sonnengottes, zum Staatsfeiertag erklärt. Feuer wurden entzündet, das Gesinde mit Kerzen und Tonfiguren beschenkt, das Haus mit grünen Kränzen geschmückt, es wurde den ganzen Tag getanzt und getrunken, es ging fröhlich her. Und daraus entstand bald danach das Weihnachtsfest!

Die Anhänger des Mithras sollten gegen das Prinzip des Bösen, gegen das Reich Ahrimans ohne Unterlass kämpfen; das Gute lag für sie in der Tat. Die Mysterien des Mithras befriedigten die Sehnsucht nach Unsterblichkeit und nährten die Zuversicht, dass schließlich und endlich doch die Gerechtigkeit siegen würde.

Der Mithrasdienst und das Christentum waren ihrem Wesen nach ähnlich, so dass es zwischen den beiden einen hartnäckigen Kampf gab. Auch die Mithras-Anhänger nannten sich Brüder und bildeten Gemeinschaften. Sie kannten eine Art Taufe, versammelten sich meist sonntags, predigten eine imperative Moral, zählten zu den wichtigsten Tugenden Enthaltsamkeit und Keuschheit, Entsagung und Selbstbeherrschung. Sie glaubten ebenfalls an die Existenz eines Himmels in überirdischen Regionen und einer von Dämonen bevölkerten Hölle, sie setzten an den Anfang der Geschichte eine Sintflut, sie glaubten an die Unsterblichkeit der Seele, an eine Vergeltung im Jenseits, an ein Jüngstes Gericht und an eine Auferstehung der Toten im Zusammenhang mit dem Untergang der Welt durch Feuer etc.

Die christliche Lehre wies zwar einige grundlegende Ähnlichkeiten mit dem Mitras-Glauben auf, aber sie beruhte auf tatsächlicher Offenbarung GOTTES und auf historischen Tatsachen. Und deshalb war auch ihr inneres Verständnis ein anderes. Außerdem war die biblische Lehre fern von jeglichem Mythos! Der markanteste Unterschied zum Mithrasglauben lag natürlich darin, dass die Christen in ihrem HERRN und GOTT JESUS CHRISTUS einen wirklichen Erlöser hatten, einen der zur Sündenvergebung und Errettung ihre Sünden ans Kreuz getragen hatte (1. Petr. 2,24; Mt. 26,28; Mk. 10,45). So konnten alle, die an Ihn glaubten, das ewige Leben durch Ihn empfangen (Röm. 5,6-10; 2. Tim. 1,8-10).

Bereits im 1. Jhd. flammten in verschiedenen Gegenden des Römerreiches immer wieder Christenverfolgungen auf; z. B. in der Regierungszeit von Kaiser Nero (54 – 68), Domitian (81 – 96), Marc Aurel (161 -180), Septimius Severus (193 – 211) und des bereits erwähnten Valerian, um nur einige zu nennen. Die Christenverfolgungen blieben jedoch auf gewisse Teile des Imperiums beschränkt; z. B. auf Rom, Teile Kleinasiens, Galliens, Nordafrikas. Decius (ca. 200 – 251, ab 249 Kaiser) ordnete die ersten systematischen Christenverfolgungen im ganzen Reich an, und Diocletian (243 – 313, 284/5 – 305 Kaiser) setzte die Bemühungen seines Vorgängers, alles Christliche auszurotten, mit der Absicht fort, nach der Erneuerung des Reiches auch eine Glaubenseinheit zu erzwingen. Denn die verhassten und verfolgten Christen, für die es keine anderen Götter gab und die sich überall in den Städten und Gemeinschaften absonderten (siehe 2. Kor. 6,14 – 7,1), weil „alles” (Zirkusspiele etc.) mit „heidnischen” Kulthandlungen verbunden war, schienen das ganze Unheil des 3. Jhds. durch ihre Verachtung der alten Götter herbeigerufen zu haben.

Noch im Jahre 308 wurde im Zuge eines römischen Kaisertreffens in Carnuntum (ein Standort für römische Streitkräfte, heute ein Ruinenfeld ca. 40 km östlich von Wien) ein Mithräum eingeweiht. Drei Jahre später, nämlich im Jahre 311, gaben die Kaiser mit Galerius den Kampf gegen die Christen, allerdings nur widerwillig, auf, und erließen ein Toleranzedikt. Bis dahin waren Abertausend von Christen, entschiedenen Nachfolger der Lehre JESU CHRISTI, als Märtyrer ins jenseitige Himmelreich eingegangen. Nun aber begann eine zunehmende Annäherung des Christentums an die Welt wie ein Krebs um sich zu fressen, was schließlich zur Folge hatte, dass das Christentum zur Staatsreligion „aufstieg”.

Das Christentum als Staatsreligion

Der Bischof von Rom setzte erstmals die Feier der „Geburt Christi” im Jahre 354 n. Chr. auf den 25. Dezember fest. Zuvor wurden die Christen unter Kaiser Konstantin im Jahre 313 n. Chr. gleichberechtigt neben anderen Religionen anerkannt. Auf dem Konzil zu Nicäa wurden 325 n. Chr. von den Kirchenvätern die kirchlichen Feiertage bewußt von den jüdischen Feiertagen getrennt. Die Kirche begann ihre Machtposition auszubauen. Doch die innerliche Distanz zum Judentum begann schon früher.

Das riesige, hierarchisch aufgebaute Beamtenkorps war nach Kompetenzen, Rang und Titel gegliedert. Über allen thronte die „geheiligte Person” des absolutistisch regierenden Kaisers, der durch Herrschertracht und höfischem Zeremoniell göttlich erhöht war. Daran änderte sich nur wenig, als sich, beginnend mit Konstantin I., die Kaiser zum Christentum bekannten (die Jahre zwischen 361 – 363 waren eine Ausnahme), und als Jesus Christus zum neuen Schutzgott erhoben wurde.

Konstantin (ca. 280 – 337, ab 306 Kaiser und ab 324 Alleinherrscher) behielt sein Leben lang heidnische Herrscherattribute und -funktionen bei. Er war zum Beispiel der oberste Priester einer nichtchristlichen Religion, der „Pontifex Maximus” (größter Brückenbauer). Das war ein sakraler Titel, den schon in altrömischer Zeit der Vorsteher des Priesterkollegiums trug. Die römischen Kaiser (ab Augustus) behielten ihn bis zu Gratian (382) bei. Keineswegs siegte Konstantin, wie irrgeführte Mitglieder verschiedener Traditionskirchen meinen, im Zeichen des Kreuzes („en touto nika” = „in diesem (Zeichen) siege!”; vgl. Röm. 13,12; 2. Kor. 10,3.4; Eph. 6,10-19) und dadurch viel Blut vergoss! Das Kreuz ist m. E. kein christliches Symbol, weil die Bibel weder die genaue Form des Kreuzes, an dem JESUS starb, beschreibt (jede Mutmaßung ist willkürlich), noch eine Aussage darüber macht, dass man ein solches Symbol im Urchristentum verwendete. Auch andere Schriftquellen aus urchristlicher Zeit schweigen über das Aussehen des Kreuzes JESU und dessen Verwendung als (Kult-)Symbol.

Gewalttätigkeit, taktische Verschlagenheit, …. und eine Härte, die nicht einmal vor dem Mord an seiner eigenen Frau, Fausta, und an seinem eigenen Sohn zurückschreckte, das waren die Eigenschaften, die Konstantin charakterisierten. Auch liebte er Pomp und Glanz sowie Eitelkeit. Das Experiment, die bisher verfolgte Kirche als religiöse Organisation einer starken Minderheit in den Staat einzubauen, gelang, ohne dass den Bischöfen bewußt geworden war, welche Gefahren in dieser „staatlichen Umarmung” lagen. Durch Konstantins Gunstbeweise erhielten führende christliche Persönlichkeiten Privilegien verschiedenster Art, und Kirchenbauten wie z. B. die alte Peterskirche in Rom und die Lateranbasilika entstanden. Das Grundstück für die Lateranbasilika war Erbbesitz der Kaiserin Fausta, die dort einen Palast bewohnte. Nachdem der Kaiser sie aber in Trier ertränken hatte lassen, schenkte er ihren Besitz der Kirche.

Der Chronograph des Jahres 354 ist eine 354 n. Chr. entstandene Ausgabe eines Kalenderwerkes und Staatshandbuches, das für die Bevölkerung Roms bestimmt war. Er enthält einen Kalenderteil, … Ostertafeln (312 – 345, mit Ergänzung bis 411), einen Katalog der Bischöfe Roms mit Angabe ihrer Amtsdauer (230 – 354), ein Verzeichnis der Märtyrer Roms, eine Stadtchronik von Rom (bis 325) und eine Weltchronik. Dieser nach offiziellen Quellen zusammengestellte Chronograph des Dionysius Philocalus erwähnt eine nicht geringe Anzahl von religiösen Festen, die angeblich von König Numa (2. König Roms, nach der Legende 715 – 672 v. Chr.) eingeführt und damals in Rom als Feste des Staates gefeiert wurden. Selbst in dem von Polemius Silvius ein Jahrhundert später aufgestellten Kalender (von 448) waren diese zum allergrößten Teil noch verzeichnet. Also waren es die ältesten Kulte, die sich erhalten hatten!

Daraus ist klar zu erkennen, dass der Glaube an die alten Götter noch tief im Volk verwurzelt war. Und dieser Glaube blieb lebendig, solange seine Kulte in den überlieferten Formen (die mit dem ganzen öffentlichen und privaten Leben in einem gewissen Zusammenhang standen) fortdauerten, allen bedeutenden Momenten im Leben des einen wie des anderen Weihe und Verklärung gaben und Sinn, Gemüt und Phantasie aufs mannigfachste immer wieder in Anspruch nahmen und fesselten; solange die Tempel die Beter einluden; solange sehr zahlreiche Feiertage, Festlichkeiten und religiöse Zeremonie aller Art (wie Opfer, Prozessionen, Bittgesänge, Schauspiele) an die Macht, Größe und Herrlichkeit der Götter sowie an ihr Verhältnis zu den Menschen ständig auf das eindringlichste erinnerten. Solange dies alles so blieb, konnte der Glaube der Menschen unmöglich von den Bahnen weichen, die ihm die Tradition so vieler Jahrhunderte vorzeichnete und die unzählige Generationen irrtümlicherweise für solche hielten, die zur Wahrheit führen.

Weihnachten hat also ursprünglich tatsächlich nichts mit dem lebendigen GOTT und der Geburt CHRISTI zu tun.

Weihnachten ist also ein uralter heidnischer Götzendienst, der, wie viele andere heidnischen Bräuche, durch die römische Kirche in das sog. Christentum mitgeschleppt wurde. Indem die röm. Kirche grundsätzlich jeden herrschenden Götzendienst übernahm, hat sie ihm lediglich ein pseudochristliches Mäntelchen umgehängt, indem sie ihn mit der Bibel rechtfertigte. So wurde z. B. der alte Mittwinternachts-Götzendienst einfach zur Feier der Geburt des CHRISTUS erklärt, der germanisch-heidnische Ostara-Kult zum Fest der Auferstehung des CHRISTUS („Ostara” ist eine germanische Frühlings- und Fruchtbarkeitsgöttin), die gottgleiche Verehrung der kanaanitischen „Königin des Himmels” (vgl. Jer. 7,18) wurde auf Maria übertragen, und aus den vielen anderen Göttern der Heiden wurden einfach die katholischen Heiligen gemach, die deren angebliche Schutzfunktionen übernehmen sollen und deshalb ebenfalls anzubeten seien (z. B. Christopherus, Florian usw.)

Selbst die „Katholische Enzyklopädie” berichtet: „Weihnachten gehörte nicht zu den ersten Festen der Kirche, Irenäus und Tertullian hatten es nicht auf der Liste der Feste. (The Catholic Encyclopedia, Bd.3, S.724, Art.: Christmas). In Wahrheit jedoch hatte Tertullian „Weihnachten“ nicht nur „nicht auf der Liste der Feste“, sondern er verurteilte das Feiern dieses Festes ganz entschieden als heidnischen Götzendienst. So schrieb er: „Den Juden macht der Heilige Geist ihre Feste zum Vorwurf (Jesaja 1,13)….Von uns Christen aber, denen die…ehemals wohlgefälligen Tage nichts angehen, werden Saturnalien, Brumalien und Wintersonnwenden gefeiert…Da verfährt der heidnische Glaube gegen seine Leute besser. Der nimmt keinen christlichen Feiertag für sich in Anspruch…denn sie würden fürchten, für Christen gehalten zu werden. Wir aber scheuen uns nicht, uns als Heiden bezeichnen zu lassen…“ (Über den Götzendienst Bd. I, Kp. 14).

Wie war es möglich gewesen, dass dieser heidnische Brauch vom Christentum aufgenommen werden konnte? Die New Schaff-Herzog Encyclopedia of Religious Knowledge gibt zu Weihnachten folgende Erklärung: Inwieweit das Datum dieses Festes vom heidnischen Brumalia [25. Dezember] (= Fest der Wintersonnenwende [bruma]; Name der Saturnalia in der Spätzeit, als der Zusammenhang des Festes mit Saturn vergessen war – der 25. Dezember) abhängig war, das den Saturnalien [17. – 24. Dezember] (= röm. Saturnfest am 17. Dezember, nach der Überlieferung aus der Königszeit oder der frühen Republik stammend. Die Saturnalien waren wohl ein Bauernfest gewesen: am 17. Dezember war die Feldarbeit vorüber, und Herren und Sklaven feierten diesen Anlas durch eine Art Karneval, an dem der Unterschied zwischen Herren und Sklaven aufgehoben war. Man beschenkte sich auch gegenseitig mit Kerzen und tönenden Puppen. Allerdings gehen alle uns erhaltenen Berichte schon von der Gleichsetzung Saturns mit dem griech. Kronos und der Saturnalien mit der griech. Kronia aus. Livius berichtet, im Jahre 217 v.Chr. sei ein öffentliches Festmahl sowie Tag- und Nachtfeiern am 17. Dezember gestiftet worden. Der Sinn dieser Textstelle ist umstritten, doch kann es sich wohl nur um die Umbildung eines älteren Festes handeln. Unter Augustus dauerte dieses Fest nicht mehr einen, sondern drei Tage, später bis zu sieben Tagen, vom 17. bis zum 23. Dezember. Erhalten hat es sich als volkstümliche Lustbarkeit bis zum Ende der Antike. Quelle: Lexikon der Antiken Welt, Bd. 3, S. 2706/7, Weltbild Verlag 1995) gefolgt war und den kürzesten Tag wie auch die neue Sonne zur Feier erhoben hatte, kann mit Sicherheit heute nicht mehr festgestellt werden”.

Die heidnischen Saturnalien und Brumalia waren zu tief mit den Bräuchen der Bevölkerung verwurzelt gewesen, als dass sie durch den christlichen Einfluss hätten beseitigt werden können. Die heidnischen Feste mit ihrem Rummel und ihrem Frohsinn waren so beliebt gewesen, dass die Christen froh gewesen waren, nun eine Entschuldigung gefunden zu haben, diese Feste auch weiterhin zu feiern, auch wenn dem Geist und der Form nach geringfügige Änderungen vorgenommen worden waren“.

Christliche Prediger des Westens wie auch des Nahen Ostens protestierten gegen eine solch ungehörige Leichtfertigkeit, mit der der Geburtstag Christi begangen wurde, während Christen aus Mesopotamien ihre westlichen Brüder sogar des Götzendienstes und der Sonnenverehrung beschuldigten, weil sie dieses heidnische Fest ins Christentum übernommen hatten”.

Aberglauben in der Weihnachtszeit

Abergläubische Vorstellungen und Weihnachten gehören einfach zusammen. Wie wir bereits gesehen haben, fürchtete man sich in vorchristlicher Zeit vor den bösen Geistern der Rauhnächte, und der Glaube an die Wunderkraft der Weihnachtstage hat christliche Vorstellung damit vermischt. Reste des Aberglaubens sind bis heute erhalten.

So unternahm man lärmende Umzüge mit Schießen und Peitschenknallen, um böse Geister zu vertreiben. Davon stammt auch das heute noch bekannte Perchtenlaufen ab. In Schwaben nannte man die entsprechende Figur Pelzmärte und in Niederösterreich Budelfrau. Diese Figuren bestraften die Kinder mit der Rute, wenn sie nicht brav waren, und belohnten sie, wenn sie fleißig waren. Früher schloss man die Haustüre ab, damit das „Wilde Heer“ nicht herein konnte. Auch mussten alle unnötigen Arbeiten wie Spinnen, Wäschewaschen, Schuhputzen, Haarschneiden und dergleichen unterbleiben, um die Aufmerksamkeit Frau Holles und ihres Gefolges nicht auf sich zu lenken.

Dagegen wurden die Häuser mit Weihrauch und Weihwasser versehen, um die Geister zu verscheuchen. Aus dem gleichen Grund wurden die Besen umgekehrt in die Ecke gestellt. Wer neunerlei Speisen aß, brauchte nicht Schaden zu erleiden, wer aber neunerlei Holz in den Händen hielt, konnte plötzlich alle Hexen sehen. In den Brunnen warf man einen Brand gegen die Hexen. Dem Vieh legte man gefährliche Gegenstände wie Messer in die Krippe, damit es nicht verhext wurde. Es bekam doppeltes Futter, und die Bäuerin blies ihm ins Nasenloch, machte das Kreuzzeichen darüber und stellte einen Besen vor die Stalltür. Später wurde der Stall auch ausgeräuchert.

Aber auch “gute” Kräfte vermutete man in dieser Zeit, die zugleich die Wende des Jahres bedeutete und somit einen neuen Anfang in sich barg. So schmückte man die Häuser mit grünen Zweigen. Fichten- und Tannenzweige galten als Sinnbild des Lebens. Auch der Eibe, dem Buchsbaum, der Mistel und der Stechpalme wurden besondere Kräfte zugesprochen. Nach dem reichlichen Weihnachtsessen musste man ein Restchen vom Essen sowie ein kleines Geldstück auf dem Tisch liegen lassen, um im kommenden Jahr mit Essen und Geld versorgt zu sein. Auch schüttete man die Überreste des Weihnachtsmahls über die Bäume und Felder – der guten Ernte wegen – und gab dem Vieh davon. Die Kühe bekamen um Mitternacht Heringsmilch, damit sie im nächsten Jahr reichlich Milch geben sollten. Obstbäume umwand man mit Stroh und schüttelte sie kräftig, um ihre Fruchtbarkeit zu steigern.

Auch Wunder vermutete man in der Weihnachtszeit. So glaubte man in der „Christnacht“ unsichtbar und unverwundbar werden zu können. Um Mitternacht, meinte man, begännen die Tiere zu sprechen und Zukünftiges zu prophezeien. Aber wer sie hörte, der müsse sterben. Verstünde man es, in dieser Stunde den Teufel in einem Zauberkreis zu beschwören, so könne man viel Geld gewinnen. Eine in dieser Nacht gepflückte Christwurz soll Kräfte gegen Pest und Süchte haben.

Auch vorausdeuten ließe sich manches, so meinte man, gerade in der Weihnachtszeit. Was man in den Rauhnächten träumt, soll sich im nächsten Jahr erfüllen. Träumt einer von blauen Zwetschgen, so stirbt ein naher Verwandter oder Freund. Das Wetter glaubt man mit Hilfe von aufgeschnittenen Zwiebeln oder Nussschalen prophezeien zu können. Sogar heute wird noch viel zitiert: „Grüne Weihnachten, weiße Ostern.“

Am interessantesten aber erschien den christlichen Heiden von jeher das „Liebesorakel“. Gerade an Weihnachten glaubten die Mädchen, etwas über ihren Zukünftigen erfahren zu können. So kehrten sie am Heiligen Abend ihre Stuben aus, trugen den Kehricht in den Hof, setzten sich darauf und warteten bis der erste Hahn krähte. Aus der Richtung, aus der er sich hören ließ, musste der Bräutigam kommen. Auch ließ man Wasser gefrieren und ersah aus den Eisgestalten den zukünftigen Ehegatten.

Im Fichtelgebirge und im Frankenwald stellten sich die Mädchen am Christabend im Kreis um einen Gänserich auf. Das Mädchen, das vom Gänserich zuerst gezupft wurde, sollte im nächsten Jahr Braut werden. Wenn ein Mädchen in der Christnacht zum Hühnerstall schleicht und dreimal anklopft, solle sie auf die Antwort achten: Schreit der Hahn, dann bekomm’ ich einen Mann; fängt die Henne das Gackern an, dann muss ich warten auf den Mann.

Die Weihnachtsbräuche

Was ist der Ursprung der Bräuche, die im Zusammenhang mit dem Weihnachtsfest stehen? In seinem Buch „The Trouble With Christmas” erläutert Tom Flynn die vorchristliche Herkunft einige der beliebtesten Traditionen: „Eine Vielzahl [der Weihnachtstraditionen] haben ihren Ursprung in vorchristlichen heidnischen Bräuchen. Einige von ihnen haben eine gesellschaftliche, sexuelle oder kosmologische Bedeutung, welche dazu führen könnten, dass gebildete, kulturell sensible Menschen diese Traditionen ablehnen, wenn sie ihre Ursprünge klar verstehen … Die vorchristlichen Weihnachtselemente stammen hauptsächlich aus Europa … Aus Südeuropa kommen solche bekannten heidnischen Traditionen wie z. B. die Baumanbetung, Fruchtbarkeitsrituale und der Austausch von Geschenken. Aus den kälteren Ländern Nordeuropas stammt der rituelle Gebrauch von Kerzen, die frühesten Vorfahren des Weihnachtsmanns und viele andere Einzelheiten des Weihnachtsfestes … Hier ist ein kurzer Überblick über den vorchristlichen Ursprung einiger unserer beliebtesten Festtraditionen (1993, Seite19, 37-40).

Adventkranz, Mistelzweig und Julklotz

Zu der auffälligsten Kleinpflanze des Weihnachtsfestes gehört die Mistel. Woher stammt nun der Brauch, zu Weihnachten ebenso auch Mistelzweige aufzuhängen? Historisch gesehen wird der Mistel Magie und Fruchtbarkeit zugeschrieben. Mistelzweige wurden einst in der Hochzeitsnacht über das Ehebett gebunden. Der moderne Gebrauch der Mistel als gesellschaftliches Aphrodisiakum ist damit eindeutig Verbunden. Unter den heidnischen Völkern des Altertums war der Mistelzweig ein Sinnbild des Festes der Wintersonnenwende gewesen, weil er wegen seiner angeblichen übernatürlichen Heilkräfte der Sonne geweiht gewesen war. Die heidnische Sitte, sich unter dem Mistelzweig zu küssen, leitete die Nacht der lauten Trinkgelage ein, eine Feier zum Tode der alten Sonne sowie zur Geburt der neuen Sonne am Tag der Wintersonnenwende. (Flynn, Tom: The Trouble With Christmas 1993, Seite19, 37-40). Dem Brauch des Küssens geht eine alte Legende voraus: Der Mistelzweig war der Göttin Frigga heilig, Göttin der Liebe und Mutter des Sonnengottes Balder. Balder erschrak seine Mutter indem er ihr einen Traum über den Tod schilderte. Würde der Sonnengott sterben, würde alles Leben auf der Erde sterben. Frigga lief sofort zur Luft, Wasser, Feuer, Erde und zu jedem Tier und jeder Pflanze und holte sich von allen das Versprechen, ihrem Sohn nicht weh zu tun. Aber sie hatte eine Pflanze vergessen – die Mistel. Loki, der trotz seines Namens gerne das Dunkle darstellt und uns Herausforderungen bringt, war auf Balder eifersüchtig und sah seine große Chance ihn zu zerstören. Er machte einen Pfeil aus einem Mistelzweig und gab Hoder, dem blinden Wintergott, der Balder niederschoss. Drei Tage lang versuchten alle Götter ihn wieder zum Leben zu erwecken. Mit der Kraft der Liebe schaffte es Frigga schließlich. Frigga weinte vor Freude und ihre Tränen wurden zu weißen Beeren auf dem Mistelzweig. In ihrem Glück küsst sie jeden, der unter dem Mistelzweig steht. Und sie sprach: „Nie wieder soll der Mistelzweig Leid zufügen. Jeder der unter ihm steht soll einen Liebesbeweis erhalten – einen Kuss. Bei den Druiden durfte der heilige Mistelzweig niemals die Erde berühren. Eine Frau die unter dem Mistelzweig steht darf den Kuss nicht abwehren. Wer unter dem Mistelzweig nicht geküsst wird, darf nicht erwarten innerhalb des nächsten Jahres zu heiraten. In Wirklichkeit ist der Mistelzweig nichts weiter als ein pflanzlicher Parasit. Ebenso wurden aber auch die Zweige und Beeren der Stechpalme (Ilex) dem Sonnengott geweiht. Jene Mistel wurzelt im druidischen Aberglauben, der, wie wir gesehen haben, aus Babylon stammt, und stellt den Messias dar, den „Mann-Zweig.” Die Mistel wurde als ein göttlicher Zweig betrachtet [In der skandinavischen Sage von Balder (siehe Seite 60) ist der Mistelzweig durch den beweinten Gott bedeutungsvoll geworden. Die druidischen und die skandinavischen Mythen sind etwas unterschiedlich, aber sogar in der skandinavischen Sage findet sich der Beweis, dass dem Mistelzweig erstaunliche Macht zugeschrieben wurde. Er war in der Lage alles zu tun, was sonst kein anderes Geschöpf auf der Welt tun konnte. Er erschlug die Gottheit, welche die Angelsachsen so betrachteten, als wäre die „Herrschaft” ihres „Himmels” davon „abhängig.” All das ist notwendig, um die scheinbare Unvereinbarkeit zu entwirren und zu verstehen, warum der „Zweig” soviel Macht hat wie die symbolische Entsprechung des wahren Messias. Dem Bacchus der Griechen wird nachweislich zugeschrieben, dass er als „Same der Schlange” auf die Welt kam, wenn von ihm gesagt wird, er sei als Folge des Verkehres seiner Mutter mit Jupiter zur Welt gekommen, der zu diesem Zeitpunkt in Form einer Schlange auftrat. Wenn die Eigenschaft des Balder dieselbe war, läuft seine Geschichte darauf hinaus, dass der „Same der Schlange” vom „Samen der Frau” geschlagen wurde. Diese Geschichte musste natürlich mit seinen Feinden entstehen. Aber die Götzendiener übernahmen, was sie nicht abstreiten konnten, nachweislich mit der Absicht, es wegzuerklären.] – ein Zweig, der vom Himmel kam und auf einem Baum wächst, der aus der Erde sprießt. Mit dem Einpflanzen des himmlischen Zweiges in den irdischen Baum löste sich also die Sünde auf, als sie sich vereinigten und somit wurde der Mistelzweig das Andenken an die Wiedervereinigung Gottes mit den Menschen.

Der Julklotz ist in Wahrheit ein Sonnenklotz. Jul bedeutet soviel wie Rad, ein heidnisches Symbol für die Sonne. Selbst das Anzünden von Feuern und Kerzen als christliche Zeremonie ist lediglich eine Fortsetzung der heidnischen Sitten mit anderen Mitteln, um den abnehmenden Sonnengott zu ermutigen, aus der tiefsten südlichen Himmelsposition wieder hervorzutreten.

Im Meyers Konversationslexikon, 4. Auflage, heißt es: „Die, wie es scheint, schon aus altkeltischen Zeiten stammende und in England noch heute bestehende Sitte, das Haus zur Julzeit mit grünen Mistelbüschen zu schmücken, und verschiedene Zeremonien, die sich ehemals im ganzen nördlichen Europa bis nach Frankreich und den slavischen Ländern an den brennenden Julblock knüpften [den man zusammen mit den gelöschten Zweigen als Lebens- und Fruchtbarkeitssymbol bis zum nächsten Julfest aufbewahrte], deuten darauf hin, dass der brennende Baum [der Weihnachtsbaum] ursprünglich als ein Symbol der zu Weihnachten neugeborenen Sonne und Naturkraft galt. In den christlichen Zeiten wurde derselbe dann zum Symbol des neugeborenen Heils; daher die im germanischen Märchen in der Weihnachtszeit blühenden Apfelbäume [zur Erinnerung an die durch den Apfelbaum in die Welt gekommene und durch den Heiland [sic] getilgte Sünde]”.

Der in Skandinavien übliche Julbock (z.B. aus Stroh) ist ein Symbol der kommenden Fruchtbarkeit und des Schutzes durch Thor, dessen heiliges Tier er ist. Weil es das Familienfest ist, bei dem auch die Ahnen dabei sind, derer man dabei gedenkt und die in der Überlieferung als Wilde Jagd mit Odin durch die Rauhnächte reiten, gehört Jul zu den wichtigsten heidnischen Festen. Als Wende des Jahres ist es sogar das wichtigste Fest, an dem alles endet und neu beginnt. Daher werden bei der Julfeier alle Feuer und Lichter gelöscht und neu entzündet. Haus und Hof werden mit Räucherwerk gereinigt.

Das weihnachtliche Beschenken

Was den wichtigsten Aspekt des Weihnachtsfestes anbelangt, das Schenken und Beschenkt zu werden, so wird so mancher einwenden, kann doch sicherlich nicht gegen die Bibel gerichtet sein. Hatten nicht schon die Weisen aus dem Morgenland zur Geburt des Erlösers Geschenke dabei gehabt?

Eine weitere Überraschung steht Ihnen hiermit bevor. Sehen wir uns zunächst einmal den Ursprung gegenseitigen Beschenkens an. Anschließend lassen wir die Bibel zu Worte kommen. Nachfolgendes Zitat stammt aus der Bibliotheca Sacra, Bd. 12, S. 153-155: „Das gegenseitige Beschenken unter Freunden ist für das Weihnachtsfest wie für die Saturnalien gleichermaßen charakteristisch und muss von den Christen aus dem Heidentum übernommen worden sein, wie den mahnenden Aussagen Tertullians klar zu entnehmen ist”. Tatsache ist, dass dieser tief verwurzelte Brauch gegenseitigen Beschenkens unter Freunden und Angehörigen zur Weihnachtszeit NICHTS mit der Geburt unseres HERRN zu tun hat. Mit den Geschenken wird weder der Geburtstag CHRISTI geehrt noch einer anderen Sache gedacht. Hier ein Beispiel dazu. Nehmen wir einmal an, eine Ihnen nahestehende Person hätte nun Geburtstag. Sie möchten dieser Person eine Freude bereiten. Würden Sie etwa jetzt hingehen, sich ausgiebig mit Geschenken eindecken, um andere Menschen statt des Gratulanten zu beschenken bzw. sich selbst von anderen beschenken zu lassen?

Eine absurde Geschichte, oder? Doch genau das spielt sich jedes Jahr zu Weihnachten ab! Abgesehen davon ist es noch nicht einmal der Geburtstag unseres HERRN JESUS CHRISTUS, den ohnehin niemand von uns kennt.

Nun zur Bibel. Wir lesen: Da der Erlöser geboren war zu Bethlehem im jüdischen Lande zur Zeit des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise vom Morgenland nach Jerusalem und sprachen: Wo ist der neugeborene König der Juden?… und gingen in das Haus und fanden das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an und taten ihre Schätze auf und schenkten Ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe (Mt.2:1-11).

Zu beachten ist, dass die Weisen nach dem Erlöser als dem neugeborenen König der Juden forschten. Warum brachten sie Ihm Geschenke dar? Um seinen Geburtstag etwa zu feiern? Keineswegs. Sie kamen etliche Wochen vor, wenn nicht sogar nach Seiner Geburt, um Ihn aufzusuchen. Und reichten sie ihre Geschenke, um uns ein Beispiel zu geben? Auch das kann nicht zutreffen. Sie tauschten nämlich die Geschenke nicht untereinander aus, sondern brachten Gold, Weihrauch und Myrrhe Ihm dar. Und mit welcher Absicht taten sie dies? Dazu nun von Adam Clarke in dem Commentary, Bd. 5, S. 46: „Bei den Völkern des Ostens nähert man sich Königen oder hochgestellten Persönlichkeiten nie, ohne ihnen ein Geschenk zu überreichen. Diese Sitte ist oft auch im Alten Testament erwähnt und hat sich im Osten und im Gebiet der Südsee-Inseln bis heute erhalten“.

An keiner Stelle ist hier von einem neuen biblischen Brauch die Rede, um den Geburtstag des Erlösers nun zum Anlass zu nehmen, sich gegenseitig zu beschenken. Die Weisen folgten lediglich einer Sitte, um einen König zu beschenken. Der Brauch des gegenseitigen Beschenkens zu Weihnachten ist biblisch nicht begründet.

Der Weihnachtsbaum

Die Entwicklung des Weihnachtsbaumes hat keinen eindeutigen Anfang, vielmehr setzt sie sich aus verschiedenen Bräuchen verschiedener Kulturen zusammen, denen jedoch eines gemeinsam ist: die Winterzeit und die Verwendung von immergrünen Pflanzen. Bereits in der römischen Antike bekränzten die Leute ihre Häuser zum Jahreswechsel mit Lorbeerzweigen. Im heidnischen Rom stand aber auch schon die Föhre – mit anderem Namen – im Mittelpunkt einer Gedenkfeier: „Baal-Berith” – „Herr des Bundes” stellte den erschlagenen Gott dar, der zu neuem Leben kommt. Der abgeschlagene, tote Baumstrunk, aus dem wieder neues Leben erwacht. Der Weihnachtsbaum ist unverändert das Bild des Götzen „Baal-Berit” – zur Ehre des Gotteslästerers Nimrod (als Nimrod starb war Abraham gerade etwa 9 Jahre alt) und der babylonischen Mutter der Huren, Semiramis. Sie wurde übrigens über Jahrhunderte hinweg als Weib mit einem goldenen Becher in der Hand dargestellt und angebetet (vgl.Offb.17,1-6). Man geht davon aus, dass der Weihnachtsbaum aus der nordeuropäischen Tradition stammt. Tatsächlich liegen seine Ursprünge noch viel früher in uralten südlichen Traditionen. Die alten Ägypter sahen den immergrünen Baum als Fruchtbarkeitssymbol an. Zur Wintersonnenwende dekorierten sie ihre Häuser mit Palmenzweigen und benutzten diese, wie die Römer die Tannenzweige. (Flynn, Tom: The Trouble With Christmas 1993, Seite19, 37-40)

Zu Mittwinter dekorierten die Druiden Eichen mit Äpfeln und zündeten Kerzen an. Die Kerzen zu Ehren des Sonnengottes Balder und die Äpfel für Odin. Um nicht zu vergessen, dass die Natur nur schläft, wurden Wintergrüne Sträucher gerne ins Haus genommen und arrangiert. Die Römer schnitten und schmückten Bäume an den Saturnalien. Zum Fest der Isis (späte Dezemberwochen) wurden Palmblätter in die ägyptischen Häuser gebracht.

Der bei uns gebräuchliche Weihnachtsbaum war in gleicherweise im heidnischen Rom und heidnischen Ägypten gebräuchlich. In Ägypten war dieser Baum eine Palme, in Rom eine Tanne. Die Palme bezeichnet den heidnischen Messias als Baal-Tamar, die Tanne verweist auf ihn als Baal-Berith. Von der Mutter des Adonis, des Sonnen- und großen Vermittlergottes, wurde mystisch gesagt, sie wäre in einen Baum verwandelt worden und hätte in diesem Zustand ihren göttlichen Sohn geboren. Wenn die Mutter ein Baum war, muss der Sohn als „der Zweig” wiederzuerkennen sein. Und dazu gehört auch das ins Feuer-Werfen des Jul-Scheites am Vorabend von Weihnachten und das Erscheinen des Weihnachtsbaumes am nächsten Morgen. Wie Zoro-Aschta, „der Same der Frau,” der auch Ignigena oder „der Feuergeborene” genannt wird, der in der „Mutter-Nacht” ins Feuer steigen muss, damit er am nächsten Tag daraus als der „Goldene Zweig” hervorgeht, oder als der Baum, der alle göttlichen Gaben zu den Menschen bringt. Aber warum, mag man sich fragen, gelangt er ins Feuer in Form eines Scheites? Um dies zu verstehen, muss man sich daran erinnern, dass das göttliche Kind zur Wintersonnwende als Inkarnation des großen Gottes geboren wurde (nachdem dieser Gott in Stücke gehauen wurde), in der Absicht, seinen Tod an seinen Mördern zu rächen. Der große Gott, in der Mitte seiner Macht und Herrlichkeit abgeschnitten, wurde durch einen riesigen Baum dargestellt, all seiner Äste entblößt und kurz über dem Boden abgesägt. [„Ail” oder „Il“, ein Symbol für Gheber, „den Mächtigen” (2.Mose 15:15), bezeichnet auch einen weit ausladenden Baum oder einen Hirsch mit großem Geweih. Deswegen wird der große Gott zu verschiedenen Zeiten als stattlicher Baum oder als Hirsch dargestellt. Auf dem nebenstehenden Holzschnitt ist das Abschneiden des Mächtigen durch das Abschneiden des Baumes dargestellt. Auf einer Epheser Münze ist er als auseinander gehauener Hirsch dargestellt und eine Palme ist so dargestellt, als wachse sie aus der Seite des toten Rumpfes. In Sanchuniaton wird Kronis ausdrücklich „Ilos” d.h. „Mächtiger” genannt. Der große Gott ist abgeschnitten, das Füllhorn zur linken des Baumes ist leer, aber die Palme stellt alles wieder her.]

Aber die große Schlange, das Symbol des wiederbelebenden[Wie sich der Leser erinnern mag, wird Æsculap gewöhnlich mit einem Stock oder Baumstumpf an seiner Seite dargestellt, um den sich eine Schlange windet. Das Bild im Text erklärt den Ursprung dieser Darstellung.] Æsculap, windet sich um den toten Stumpf daneben sprießt ein junger Baum von einer anderen Art – ein Baum von völlig anderer Art, dazu bestimmt, niemals von feindlicher Macht umgehauen zu werden – sogar eine Palme, das gutbekannte Symbol des Sieges. Der Weihnachtsbaum war gewöhnlich, wie gesagt, in Rom ein anderer Baum, eben eine Tanne. Aber genau die gleiche Idee, die der Palme zugrunde liegt, findet sich auch in der Tanne. Heimlich stellt es den neugeborenen Gott als Baal-Berith, [Baal-Bereth, das sich von Baal-Berith, „Herr des Vertrages” nur in einem Buchstaben unterscheidet, bedeutet „Herr des Tannenbaumes.”] „Herr des Vertrages” dar und das schattet die fortwährende und ewige Natur seiner Macht vor, der, nachdem er vor seinen Feinden gefallen war, sich nun triumphierend über sie alle erhoben hat. Deswegen wurde der 25 Dezember, der Tag, der in Rom als der Tag angesehen wurde, an dem der siegreiche Gott wieder erschien, als Natalis invicti solis, „der Geburtstag der unbesiegten Sonne” genannt. Nun, der Jul-Scheit ist der tote Stumpf Nimrods, vergöttlicht als Sonnengott, aber umgehauen von seinen Feinden. Der Weihnachtsbaum ist der wiederbelebte Nimrod – der erschlagene Gott kommt wieder zum Leben.

Der Lichterbaum ist der immergrüne Weltenbaum, der nun erstrahlt. Die Weihnachtsbäume entwickelten sich zu römischer Zeit aus den pinea silva, Pinienhainen, die bei den Tempeln der Göttin lagen. In der Nacht vor einem heiligen Tag schnitten römische Priester, die „dendrophori = Baumträger” genannt wurden, eine der heiligen Pinien, schmückten sie und brachten sie in den Tempel, um daran das Bild des Attis aufzuhängen. Die Figuren und Fetische, die in späteren Jahrhunderten an diese Bäume gehängt wurden, stellten das ganze Pantheon (Gesamtheit der Gottheiten) am Weltenbaum dar.

Den Weihnachtsbaum bescherten uns letztlich die Germanen. Für sie wohnten in den Bäumen gute Geister, ein Baum im Haus schützte vor Dämonen, Hexen und Krankheiten. Der Behang war nicht Schmuck, sondern Beschwörung: Früchte sollten eine gute Ernte bringen und Tiere (als Gebäck) für gesundes Vieh sorgen. Rote Früchte galten als Zeichen des Lebenselixiers Blut .Diese Baumtradition übernahmen die Christen erst im 17.Jahrhundert.

Der „christliche” Ursprung erzählt, dass der später genannte St. Bonifacius in Deutschland versuchte die Heiden zu missionieren. Er stoppte an Weihnachten die Opferung eines Jungen für den Gott Odin indem er die Eiche mit seinem Finger fällte und an dessen Stelle ein Tannenbaum erschien.

Es gibt noch ein paar andere Erzählungen. Der erste schriftlich belegte Tannenbaum kommt aus dem Jahr 1604 in Deutschland.

Die Spitze der Tanne zeigt auf die Sonne und ursprünglich wurde der Tannenbaum mit dem Stamm an die Decke gehängt, so dass seine Spitze auf die Sonne zeigt, die nach manchen Völkern sich dann im Meer befand. Zum Beispiel die Kelten dachten so und Wasser, welches aus an Mittwinter aus einer Quelle geschöpft wird, hat magische und heilende Wirkungen, vor allem die Wirkung der Erneuerung wird um nachgesagt, da es von der Sonne gewärmt wurde.

Zur Feier der Wintersonnenwende wurden grüne Zweige als Schutz und Zaubermittel sowie zur Beschwörung des Sommers geschlagen. In allen Kulturen und Religionen ist der immergrüne Baum Wohnsitz der Götter und damit Zeichen des Lebens gewesen. Die Sitte, grüne Tannenzweige ins Haus zu stellen, wird schon für 1494 im „Narrenschiff” Sebastian Brants bezeugt. Aus dem Jahr 1535 ist überliefert, dass in Straßburg kleine Eiben, Stechpalmen und Buchsbäumchen verkauft wurden, die noch ohne Kerzen in den Stuben aufgehängt wurden. 1605 soll es dann bereits einen mit Äpfeln geschmückten, aber noch kerzenlosen Weihnachtsbaum in Straßburg gegeben haben, der als „Gabenbaum” oder „Bescherbaum” errichtet war.

Seit dem Mittelalter wurden im Winter Zweige von Laubbäumen in das Zimmer gestellt, die um Weihnachten blühen sollten. An ihre Stelle traten später immergrüne Pflanzen, wie z.B. die Stechpalme, Kiefer, Fichte oder Lorbeer. Aus Schlesien und dem Elsass sind Nachrichten aus dem 17. Jahrhundert gekommen, nach denen man dort Bäume mit Backwerk und Obst behängte oder mit brennenden Kerzen schmückte. Bei genauerem Hinsehen bzw. Hinhören läst sich auch der alte Sinn in den Weihnachtsliedern entdecken: So beschreibt z. B. der Text von „O Tannenbaum” die Hoffnung auf ein Wiedererwachen der Natur im Frühjahr, für die die immergrüne Weihnachtstanne Anlas gibt. Der erste kerzengeschmückte Tannenbaum schließlich ist überliefert als 1611 in Schlesien im Schloss der Herzogin Dorothea Sybille von Schlesien ausgestellt.

Im 18. Jahrhundert wurde der Tannenbaum immer häufiger; so berichtet Lieselotte von der Pfalz 1708 von einem Buchsbäumchen mit Kerzen: „Ich weiß nicht, ob ihr ein anderes Spiel habt, das jetzt noch in ganz Deutschland üblich ist; man nennt es Christkindl. Da richtet man Tische wie Altäre her und stattet sie für jedes Kind mit allerlei Dingen aus, wie neue Kleider, Silberzeug, Puppen, Zuckerwerk und alles Mögliche. Auf diese Tische stellt man Buchsbäume und befestigt an jedem Zweig ein Kerzchen; das sieht allerliebst aus und ich möchte es heutzutage noch gern sehen. Ich erinnere mich, wie man mir zu Hannover das Christkindl zum letzten Mal [1662] kommen ließ”.

Die Lichterbäume tauchen zunächst in den Wohnstuben evangelischer Familien auf – als konfessionelles Gegensymbol zur (katholischen) Weihnachtskrippe. Der preußische König Friedrich der Große (1740 – 1786) berichtet 1755 von Tannenbäumen,an denen die Eltern „vergoldete Erdäpfel” (= Kartoffeln) aufhängen, „um den Kindern eine Gestalt von Paradiesäpfeln vorzuspiegeln”.

Johann Wolfgang von Goethe lernte den Weihnachtsbaum in Straßburg 1770 kennen und so ist eine der frühesten literarischen Erwähnungen in seinem „Werther” von 1774 zu finden. Trotzdem blieb der Weihnachtsbaum in Deutschland so gut wie unbekannt. Erst nachdem der Dichter Matthias Claudius 1796 in Hamburg im Schloss von Wandsbek einen mit Kerzen geschmückten Weihnachtsbaum sah und ihn in einer Dichtung beschrieb, verbreitete er sich in Deutschland. Dass die Verbreitung relativ langsam vorangekommen war, hatte viel damit zu tun, dass ihn viele Christen wegen seiner magischen Herkunft zunächst abgelehnt hatten.

In Berlin tauchte der erste Weihnachtsbaum um 1780 auf. Für das Jahr 1813 werden die ersten Weihnachtsbäume aus Wien und Graz gemeldet. Allgemeiner verbreitet hat sich der Christbaum in Österreich erst, seit Henriette von Nassau-Weilburg, die Gemahlin des Erzherzogs Karl, im Jahre 1816 das Weihnachtsfest mit einem kerzengeschmückten Weihnachtsbaum gefeiert hatte. Durch den deutschen Prinzgemahl Albert der britischen Königin Victoria (1837 – 1901) kam der Weihnachtsbaum auch nach England. Aber erst vor etwa hundert Jahren eroberte er auch die anderen Länder. Ab dem 19. und 20. Jahrhundert kommt der Tannenbaum auch in die Wohnzimmer katholischer Familien. Nach 1820 kamen Thüringer Glasbläsereien hinzu, und 1850 erfand dann der Glasbläser Müller die Glaskugeln. .

Heute ist der Weihnachtsbaum in fast allen Häusern und Kirchen üblich, wobei die „Weihnachtstanne” übrigens meistens eine Fichte ist! Schätzungsweise 22 bis 23 Millionen Weihnachtsbäumen werden für den Weihnachts-Kult gebraucht.

Berühmte Christbäume stehen auf dem Petersplatz in Rom und auf dem Trafalgar Square in London. Der Papst (klar, wer sonst?) erhält jedes Jahr einen heidnischen Weihnachtsbaum für den Petersplatz zum Geschenk. In diesem Zusammenhang ist auch noch zu erwähnen, dass erst Papst Johannes Paul II. in den siebziger Jahren anregte, in Rom doch einen großen „Christ”baum aufzustellen und damit den Weihnachtsbaum, der einer Weiterentwicklung des heidnischen Grünbrauchs seine Existenz verdankt und von den Frühchristen noch als „barbarisch” abgelehnt wurde, offiziell für das Christentum vereinnahmte.

Zur Symbolik des Weihnachtsbaums und seines Schmucks

Immergrüne Tanne:

Symbolisiert Fruchtbarkeit und Unsterblichkeit, bis heute gilt grün als die Farbe der Hoffnung – im ursprünglichen Kontext die Hoffnung auf das Wiedererwachen der Natur im Frühjahr und auf die Wiederkehr der Lebenszyklen (vgl. den Text von „O Tannenbaum”).

Grüner Zweig:

Lebensrute, Glücks- und Segenbringer, auch als Geschenkbeigabe verwendet. Wir finden diese Bedeutung heute noch in der Redewendung „Auf (k)einen grünen Zweig kommen” = (Kein) Glück haben.

Die Abwehr von Bösem ist eine weitere Funktion des grünen Zweiges, wobei schwer zu sagen ist, ob der Abwehrgedanke ursprünglich ist oder schon auf christlicher Umdeutung beruht. Dennoch sind die beiden Seiten, Segen und dadurch Abwehr, untrennbar miteinander verbunden.

(Kerzen-) Licht:

Nachfolger der in den Mittwinternächten brennenden Kerze, die mit der allgemeinen Festbeleuchtung des christlichen Weihnachtsfestes „verschmolz”. Nach vorchristlichem Glauben sollte die Kerze den Verstorbenen helfen, in den Mittwinternächten den Weg nach Hause zurück zu finden. Auch wurde die Überwindung der dunkelsten Jahreszeit durch die Wintersonnenwende mit brennenden Feuern gefeiert: Damit wurde die Wiederkehr der Sonne beschwört, deren wärmendes Licht ein Sinnbild des Lebens darstellt und für alle Lebensprozesse auf der Erde notwendig ist. Im Christentum symbolisiert Christus das Licht, die Hoffnung auf ein Ende der Finsternis bzw. stellt selbst das Licht in der Finsternis dar.

Äpfel:

Früchte sind Sinnbilder der Fruchtbarkeit. Da der Apfel eine bis zum Winter haltbare Frucht in den nordeuropäischen Breitengraden ist, bot er sich als Baumschmuck an.

Im „Christentum” wurde der Apfel als Frucht der Versuchung uminterpretiert und wächst angeblich am Baum der Erkenntnis. Vereinzelt wurden seit dem Mittelalter zu Weihnachten vor den Portalen der Kirchen Stücke aufgeführt, in denen die Vertreibung aus dem Paradies nachgespielt wurde: Dazu wurden Paradiesbäume (oft Laubbäume) aufgestellt, die natürlich mit Äpfeln geschmückt waren.

Biblische Beurteilung des Weihnachtsbaums:

Auch der Weihnachtsbaum findet sich bereits in einer alttestamentlichen, also vorchristlichen Aufzählung heidnischer Kultgegenstände. Der Weihnachtsbaum hieß in dem kanaanitischen Götzendienst „Aschera”. Das Vorwort einer älteren Bibelübersetzung erläutert dazu:

Astoreth (Griech. Astarte) = eine weibliche Gottheit, welche von den semitischen Völkern als Mondgöttin oder Königin des Himmels (auch Liebesgöttin) verehrt wurde … Aschera (Mehrzahl Ascherim, seltener Ascheroth) = ein zu Ehren der Astoreth in die Erde gepflanzter Baumstamm ohne Wurzeln aber mit stehengelassenen Zweigen, welcher gewöhnlich neben den Altären des Baal aufgerichtet wurde. – Baal (Herr) = die höchste männliche Gottheit der semitischen Völker, der Sonnengott. (Elberfelder Übersetzung Brockhaus Verlag, Wuppertal 1980, S. VII).

Nun ist klar, warum auch in den Kirchen am Weihnachtsabend neben dem Altar abgeschlagene Bäume mit stehen gelassenen Zweigen aufgestellt sind. Ebenso klar ist damit, dass jeder, der einen Weihnachtsbaum schmückt oder ehrt oder seine Kinder solches tun lässt, jemand ist, der noch dem alten Aschera-Kult bzw. Baalsdienst anhängt. GOTT hingegen hat in der Bibel ausdrücklich und oftmals gesagt, dass ER solche Bäume hasst und abgeschafft haben will, und zwar besonders auch dann, wenn man IHN damit ehren wollte:

Du sollst dir keine Aschera pflanzen, irgend ein Holz neben dem Altar JHWH, deines GOTTES, den du dir machen wirst (5. Mose 16,21; vgl. Auch 2. Mose 34,14; 5. Mose 7,5; 12,13; Ri. 3,7; 6,25; 1. Kön. 14,15; 15,13; 16,33; 18,19; 2. Kön. 13,6; 17,16; 18,4; 23,4; 2. Chr. 19,3; 24,18; Jes. 17,8; 27,9; Micha 5,13 usw.).

Schau mal, was die Bibel in Jeremia 10:2-4 über den Weihnachtsbaum sagt: So spricht der HERR: Ihr sollt nicht den Götzendienst der Heiden annehmen und sollt euch nicht fürchten vor den Zeichen des Himmels (z.B. Wintersonnenwende), wie die Heiden sich fürchten. Denn ihre Götter sind alle nichts. Man fällt im Walde einen Baum, und der Bildhauer macht daraus mit dem Schnitzmesser ein Werk von Menschen- händen, und er schmückt es mit Silber und Gold und befestigt es mit Nagel und Hammer, dass es nicht umfalle.

Beachte, dass wir den heidnischen Götzendienst nicht lernen, noch ihre Bräuche annehmen sollen. GOTT will nämlich niemals mit irgendwelchen heidnischen Bräuchen verehrt werden, weshalb man auch gemäß dem 3. Gebot (Anm.: In der Bibel ist es das dritte Gebot, in den kirchlichen Katechismen das zweite, da die Kirchen das zweite Gebot der Bibel (Bilderverbot) betrügerisch unterschlagen haben, da dieses Gebot die GOTTgleiche oder -ähnliche Verehrung jeglicher menschlicher Produkte untersagt, wodurch nämlich nicht nur die Altarbilder in den Kirchen samt Kruzifix, sondern auch die Anbetung von Brot und Wein (Sakramentalismus) als Götzendienst verboten ist) niemals den Namen GOTTES mit anderen Religionen oder mit deren Gebräuchen vermischen darf, wie es z. B. Beim „Christstollen” und „Christbaum” geschieht, oder wenn man einen heidnischen Götzenfesttag zum „christlichen Feiertag” umfunktioniert, indem man einen alten Götzendienst einfach mit der Geburt des CHRISTUS legitimiert.

Der HERR JESUS CHRISTUS ist dazu geboren worden, dass ER die Menschen gänzlich von dem Götzendienst wegbringe (1. Joh. 3,8) und zum wahren Gottesdienst hinführe (vgl. Luk. 4,8). Wie willst du ernsthaft Seine Geburt feiern, indem du dieselbe zur Rechtfertigung des alten Götzendienstes missbrauchst und damit ins Gegenteil verkehrst?

Die Kerzen

Schon vor JESU Geburt wurden Kerzen im ganzen Haus zu dieser Zeit angezündet: In Skandinavien um den Frost zu vertreiben, in Persien zu Ehren von Mithras dem Gott des Lichtes. Bei den Saturnalien entzündeten die Römer Kerzen an Bäumen. Die Druiden entzündeten Kerzen für ihren Sonnengott Balder. Für alle Alten Völker bedeutet ein neues Licht neues Leben.

Im Mittelalter stellten die Leute Kerzen in der Nacht vor Weihnachten an die Fenster, damit das Christkind den Weg findet.

In den Rauhnächten sollte das Licht, die Frau Percht (Frau Holle) die Winterkönigin zurückführen. Vor allem nach Mittwinter bis zum Lichterfest sollte das Licht der Kerzen die Sonne unterstützen – also umgekehrt wie bei uns jetzt, wo die Lichter vor allem vor den Weihenächten überall in den Straßen glänzen und danach abgehängt werden.

Weitere Weihnachtsbräuche

Andere Weihnachtsbräuche dagegen stammen nicht aus dem Heidentum, sondern entwickelten sich im Laufe der Jahrhunderte. So kommen die Spekulatius (Bedeutung des Namens ist nicht bekannt) aus den Niederlanden.

Die erste Krippe stellte Franz von Assisi 1224 n. Chr. auf. Die Weisen aus dem Morgenland sind übrigens dort fehl am Platz: Jesus wurde nämlich 33 Tage nach seiner Geburt in Jerusalem im Tempel dargestellt (Lk 2,22.23; 3. Mo 12,1-8). Danach zogen Maria und Josef nach Bethlehem (Beit Lechem) in ein Haus (Mt 2,11), und erst dann trafen die Weisen ein.

Die in Christchurch (Neuseeland) erscheinende Zeitung „The Press” schrieb einen Artikel im Dezember 1990 unter dem Titel

„Die sechs Legenden über Weihnachten”:

Darin hieß es:

„1. LEGENDE. Sankt Nikolaus, der am Nordpol wohnt, fliegt am Heiligen Abend rund um die Erde und teilt an brave kleine Mädchen und Jungen Geschenke aus. Niemand will ein Spielverderber sein, aber das kann doch einfach nicht stimmen, oder? In einer einzigen Nacht so viele Häuser besuchen und so viel Kuchen essen und Portwein trinken? Und was ist, wenn ein Haus keinen Kamin hat? Nein, das ist reine Lügendichtung. . . .

2. LEGENDE. Der 25. Dezember ist der Geburtstag Christi. Das kann nicht wahr sein. Im Lukasevangelium heißt es, dass Jesus in Bethlehem geboren wurde, als Hirten im Freien nachts ihre Herden hüteten. In dieser Gegend von Palästina beträgt die Temperatur im Dezember tagsüber im Durchschnitt 7 Grad Celsius, und nachts ist sie wesentlich niedriger. Im Bergland fällt häufig kalter Regen, und manchmal schneit es sogar. Die Hirten hielten sich dort auf, wo sich die Schafe in dieser Jahreszeit schon immer aufgehalten haben – in einem Schafstall. . . .

3. LEGENDE. Das erste Weihnachtsfest wurde in Bethlehem gefeiert, als Christus geboren wurde. Wie aus einem alten Dokument hervorgeht, scheint es in Wirklichkeit zum erstenmal 336 in Rom gefeiert worden zu sein. Es breitete sich im Osten und Westen aus, bis es schließlich Mitte des 5. Jahrhunderts von der Kirche in Jerusalem angenommen wurde.

In gewissem Sinne entstand das Weihnachtsfest schrittweise, wobei lediglich der Name des Festes geändert wurde: Ähnliche Schwelgereien und Festgelage wurden unter den Heiden der nördlichen Hemisphäre schon Jahrhunderte vor Christus Ende Dezember in Verbindung mit den Wintersonnenwendfeiern veranstaltet. . . .

Die Verbindung der Geburt Christi mit diesen heidnisch begründeten Festgelagen stieß bei der Geistlichkeit offenbar nicht auf Widerstand, da sie anscheinend weniger an der Wahrheit oder der theologischen Reinheit interessiert war als daran, ihre Herde zu vergrößern und somit auch ihre Macht. . . Es ist daher nicht zu verwundern, dass die Puritaner in Schottland, England und Neuengland im 17. Jahrhundert bestrebt waren, das Weihnachtsfest als eine Weiterführung „der Nichtigkeiten und Schwelgereien der Heiden” abzuschaffen.

Die jährlichen Rufe ‘Wir wollen Christus seinen Platz im Christfest zurückgeben’ klingen sehr hohl; in Wirklichkeit wollte Christus nie etwas damit zu tun haben.

4. LEGENDE. Der Brauch, zu Weihnachten Geschenke zu machen, geht darauf zurück, dass Jesus Gaben dargebracht wurden: Gold, duftendes Harz und Myrrhe. Tatsache ist, dass man in Verbindung mit den Sonnenwendfeiern schon Jahrhunderte vor Christus am 25. und 26. Dezember Geschenke austauschte. Die alten Römer beschenkten sich gegenseitig anlässlich der Saturnalien, des Festes zu Ehren des Gottes Saturn.

Auf alle Fälle beschenkten sich die Magier nicht gegenseitig, sondern brachten Jesus Gaben, wie es damals Sitte war, wenn man angesehene Leute besuchte. Aus dem Matthäusevangelium geht hervor, dass sie an Jesus interessiert waren, da er der künftige König der Juden sein sollte.

5. LEGENDE. Sowohl die ‘drei Weisen’ als auch die Hirten huldigten dem in der Krippe liegenden Jesus. Wer auch immer die kitschigen Krippenszenen anfertigt, die die Hirten zusammen mit den ‘Weisen’ im Stall darstellen, hat die Bibel nicht richtig gelesen.

Im Matthäusevangelium heißt es deutlich, dass Jesus zu dem Zeitpunkt, als die ‘Weisen’ ihn fanden, in einem Haus war; wahrscheinlich war es gut zwei Jahre nach seiner Geburt.

In dem Bericht über den Besuch der Magier bezeichnet Matthäus Jesus außerdem als kleines Kind, nicht als Säugling. Er war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in Windeln gewickelt, und die Hirten waren schon lange zu ihren Herden zurückgekehrt.

Man denke auch daran, dass Herodes, als er den Messias zu töten suchte, von dem Datum ausging, das ihm die Magier angaben, und er daher befahl, alle Knaben im Alter von zwei Jahren und darunter zu töten.

Hätte er einen solch schrecklichen, um nicht zu sagen äußerst unpopulären Befehl erlassen, wenn er gewusst hätte, dass sein Opfer nur ein paar Wochen alt war? . . .

Übrigens geht aus der Bibel nicht hervor, wie viele Magier es waren. Im Evangelium wird das griechische Wort mágoi gebraucht, von dem das Wort ‘Magie’ abgeleitet wird. . . .

6. LEGENDE. Weihnachten ist eine Zeit des Friedens auf Erden und des Wohlgefallens an allen Menschen. In der Tat ein edler Gedanke, aber nicht das, was die Bibel sagt. . . .

Übersetzungen des Lukasevangeliums mit einer Zwischenzeilenlesart des griechischen Textes lassen erkennen, dass die Menge der Engel, die den Hirten erschien, in Wirklichkeit sagte: Frieden auf Erden unter Menschen guten Willens. Und das ist der Unterschied. Ein Tag im Jahr, der sich durch Trinkgelage, Schwelgereien und Geschäftemacherei auszeichnet, macht einen Menschen nicht zu einem Christen; nach der Bibel wird nicht unter denen Frieden herrschen, die ein falsches Datum als Geburtstag Jesu feiern, sondern unter denen, die seine Lehren befolgen – und zwar das ganze Jahr hindurch.”

Gibt es eine Rechtfertigung des Weihnachts-Kultes?

Nachfolgend nun ein Argument, das gerne vorgebracht wird, um das Feiern eines solchen Festes am Ende doch noch zu rechtfertigen:

Na schön, es mag durchaus seine Richtigkeit haben, dass Weihnachten ursprünglich ein heidnischer Brauch gewesen ist; doch heute feiern wir dieses Fest nicht mehr im Sinne des Sonnenkultes, um einen Götzen gar zu ehren, sondern begehen dieses Fest im Sinne der Liebe und der Versöhnung, um unseren Erlöser nur zu ehren”.

Die Bibel sagt aber folgendes zu einer solchen Geisteshaltung: … so hüte dich, dass du dich nicht verführen lässt, es ihnen [den Heiden] nachzutun… und dass du nicht fragst nach ihren Götzen und sprichst: Wie haben die Völker ihren Götzen gedient? Ebenso will auch ich es tun! So sollst du JHWH, deinem Schöpfer, nicht dienen; denn sie haben ihren Götzen alles getan, was dem Schöpfer JHWH ein Gräuel ist und was er hasst… (5.Mose 12:30-31).

Der allmächtige Schöpfer macht in Seinem Anleitungsbuch, der Bibel, unmissverständlich klar, dass diese Art der Ehrung Ihm vollends verpönt und geradezu abscheulich ist, selbst wenn der Mensch in guten Absichten gewillt ist, Ihn auf Heidenart zu ehren!

Weihnachten ist dem himmlischen Vater ebenso ein Gräuel! Dieses Fest ehrt nicht Ihn, sondern lediglich heidnische Götzen bzw. Dämonen! Unser GOTT wünscht es nicht, dass der Mensch sich eigener Maßstäbe bedient, wie Ihm zu dienen ist! Der Messias sagte einst:

GOTT ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten (Joh.4:24).

Und was ist die Wahrheit? Des Schöpfers Wort, die Bibel, ist die Wahrheit (Joh.17:17). Und hier erfahren Sie auch, dass der HERR Sich grundsätzlich von einer Anbetung distanziert, die unter dem Deckmantel heidnischer Bräuche und Götzendienste vollzogen wird.

Bei anderer Gelegenheit sagte der HERR JESUS: Vergeblich dienen sie mir, weil sie lehren solche Lehren, die nichts als Menschengebote sind (Mt.15,9).

Das Feiern der Weihnachtstage ist ausschließlich menschlichen Traditionen zu verdanken. Das Wort GOTTES verbietet eine Beobachtung solcher Tage. Weiter sagte nämlich der Messias: Gar fein hebt ihr GOTTES Gebot auf, auf dass ihr eure Satzungen haltet (Mk.7:9). Die Zürcher Bibel gibt diesen Vers wie folgt wieder: Prächtig verwerft ihr das Gebot GOTTES, um Überlieferungen zu befolgen.

Millionen Menschen verhalten sich genau in dieser Richtung und missachten das klare und deutliche Wort GOTTES, sich heidnischer Sitten und Gebräuche zu enthalten. Die meisten Menschen messen diesem Gebot ohnehin keine Bedeutung mehr bei, sondern folgen einzig und allein menschlichen Traditionen oder ihren eigenen Vorstellungen. Täusche Dich bitte nicht. GOTT hat zwar den Menschen mit einem freien Willen ausgestattet und erlaubt ihm sogar, dass er sich Ihm widersetzen kann. Ebenso wird Er auch nicht einschreiten, wenn Du der Menge zu falschen Zwecken folgen wirst (2.Mos.23:2), um menschlichen Traditionen nachzugehen. Doch nach wie vor gilt immer noch die Aussage, dass Sie genau das ernten werden, was von Ihnen ausgesät wurde! Jeder wird vor dem Richterstuhl nach den biblischen Maßstäben eines Tages beurteilt werden. Dabei wird die persönliche Meinung von völlig untergeordneter Bedeutung sein. Hinsichtlich des Weihnachtsfestes und dessen Beobachtung handelt es sich nicht um eine Banalität, wie man meinen könnte. Vielmehr geht es darum, ob Sie ebenfalls gewillt sind, Ihrem GOTT Glauben und Gehorsam auch dann schenken zu wollen, selbst wenn Ihnen einige Seiner Entscheidungen nicht immer einsichtig erscheinen mögen.

Da wir nun wissen, was Weihnachten ist, lässt es sich auch leicht sagen, was es bringt und was es nimmt.

Ist die Weihnachtsfeier Götzendienst?

Jeder Götzendienst bringt in erster Linie denen etwas, die die Götzen machen bzw. Für deren Verehrung sorgen; das sind im Falle „Weihnachten” vor allem die Kirchen und die Geschäftsleute. Da man bei jedem Götzendienst die Autorität des wahren GOTTES auf die Götzenmacher zu übertragen sucht (vgl. das Papsttum), bringt auch der Weihnachts-Gottesdienst in erster Linie seinen oberen Götzenpriestern Macht und Einfluss. So hat die röm. Kirche ursprünglich durch den Etikettenschwindel, in welchem ein altes heidnisches Fest als Fest der Geburt des CHRISTUS ausgegeben wurde, den Heiden einen nahtlosen Übergang in das kirchliche sog. Christentum geschaffen, wodurch die röm. Kirche schließlich Staatskirche im Römischen Reich werden konnte und dementsprechend an Macht und Einfluss gewann. So konnten nämlich die Heiden ihren alten Götzendienst weiterbetreiben, während sie von der röm. Kirche gerechtfertigt und als „Christen” anerkannt wurden, die dafür zunehmend über den Glauben der Heiden und schließlich über die Menschen selbst herrschen konnte.

Mit demselben Etikettenschwindel hatten einst schon die Israeliten nach dem Auszug aus Ägypten ihren Götzendienst bei der Anbetung des goldenen Kalbes betrieben, indem nämlich dieser alte Götzendienst, den sie aus Ägypten mitgeschleppt hatten, als ein „Fest dem HERRN” ausgegeben wurde (2. Mo. 32,4.5): Der Name GOTTES wurde einfach als Etikett und Legitimation für den Götzendienst missbraucht. Dabei wurde Moses als gottgemäßer Führer des Volkes abgesetzt und der Götzenmacher Aaron als neuer Führer eingesetzt.

Noch heute dient der alte heidnische Weihnachts-Götzendienst, der wie ehedem als ein „Fest des HERRN” ausgegeben wird, dazu, den staatlichen Kirchen ihre Kirchengebäude zu füllen, womit die staatlichen Kirchen ihren Einfluss auf die Menschen und ihre politische Macht zu erhalten suchen, indem nämlich auch sie den CHRISTUS als Führer des Volkes GOTTES abgesetzt und ihre Kirchenobersten als neue Führer eingesetzt haben.

Und weil es wohl nichts gibt was mehr Geld bringt als die Ausnutzung einer religiösen Motivation, eignet sich besonders der Weihnachts- Götzendienst aufgrund seiner großen Beliebtheit vorzüglich dazu, sowohl die Kirchen- als auch die Geschäftskassen zu füllen.

Den religiösen Vertretern eines Götzendienstes bringt also ihr Götzendienst vor allem Macht, den materiellen Vertretern desselben Geldes. Die Masse des Volkes hingegen lebt in und von den Illusionen, die ihnen die Götzenpriester und Geschäftsleute beschert (suggeriert) haben, nämlich: Ein „christliches Fest” (Fest dem HERRN) gefeiert und ein sichtbares Zeichen von Liebe (obligatorische Geschenke an Verwandte und Bekannte) gegeben zu haben, während sie mit Tannenduft, Glöckchengebimmel, leise rieselndem Schnee (wenigstens dem Liedtext nach), Lebkuchen und Festessen tagelang in fleischlichen Lüsten und Sentimentalitäten vor sich hinschwelkt.

Da wir nun wissen was Weihnachten ist und was es bringt, ist nur noch die Frage offen, was es nimmt. Als erstes ist hier zu sagen, dass Weihnachten dem Menschen den Blick für die Wahrheit GOTTES nimmt, da er schon im Kindesalter durchschaut, dass dieses angeblich „christliche Fest” nur auf einer Lüge (vom Weihnachtsmann bzw. „Christkindlein”, das die Geschenke bringe), beruht. Ist dem Kind der Weihnachtsmann u. ä. als Lüge offenbar, so wird es auch bald den HERRN, dem dieses Fest vorgeblich gewidmet ist, als Märchen abtun. Da auch ideologisch geschulte Menschen diesen Zusammenhang leicht durchschauen, haben selbst die Parteifunktionäre im ehemaligen Ostblock am Weihnachtsfest festgehalten, da sie die Menschen als erklärte Atheisten bewußt zur GOTT-losigkeit erziehen wollten.

Im Weiteren verhindert das Weihnachtsfest den Frieden. So heißt es nämlich schon im Alten Testament bzgl. der Weihnachtsbäume (Ascherim):

Und sie verließen das Haus JHWH, des GOTTES ihrer Väter, und dienten den Ascherim und den Götzenbildern. Da kam ein Zorn über Juda und Jerusalem, um dieser ihrer Verschuldung willen (2. Chr. 24,18).

Wer meint, dass er heute in Frieden mit GOTT leben kann, während er götzendienerische Bräuche übt und gegen den erklärten Willen GOTTES handelt, der irrt. Denn auch der HERR JESUS sagt ausdrücklich, dass der Zorn GOTTES auf demjenigen bleibt, der IHM nicht gehorcht (Joh. 3,36), wobei es keine mildernde Umstände und keine Rechtfertigung gibt, wenn man sich dabei „Christ” oder gar „wiedergeborener Christ” nennt – im Gegenteil. Wer meint, im Glauben zu stehen, der wird durch diesen Götzendienst fallen (vgl. 1. Kor. 10,7.11.12). Hat man aber keinen echten Frieden mit GOTT, so hat man ihn auch nicht mit seinen Mitmenschen. Daran ändert sich auch dann nichts, wenn du dir jedes Jahr von einem staatlichen Religionsbeamten vorlesen lässt: „Ich verkündige euch eine große Freude….euch ist heute der Heiland geboren…..”. Der „Heiland” ist dazu geboren, die Menschen von ihren Sünden zu heilen (= zu erretten, Mt. 1,12). Wann willst du dich endlich von dem Weihnachts- Götzendienst heilen lassen?

Würde es den Sohn Gottes damit verherrlichen, Seinen Geburtstag (der völlig unbekannt ist) zu feiern, so würde auch der Auftrag dazu im Neuen Testament zu finden sein, denn alles, was den Sohn Gottes verherrlicht, hat der Heilige Geist hier mitgeteilt! (Johannes 16,13.14). Christen sind Priester Gottes (1. Petrus. 2,5-9), deshalb dürfen sie vor GOTT auch nur mit heiligem Feuer hintreten! Wer mit fremdem Feuer, das Er ihnen nicht geboten hat, vor ihn tritt, lästert GOTT! (3. Mose 10,1-3ff). Die Heiden verehrten ihren Sonnengott, indem sie dessen Geburtstag feierten. – GOTT aber sagt: Hüte dich, ihnen nachzutun…ein Gräuel ist es! (5. Mose 12,30 f. ).

Fazit:

Die Bibel sagt ganz deutlich: Daher kennen wir von nun an niemand nach dem Fleische; wenn wir aber auch CHRISTUM nach dem Fleische gekannt haben, so kennen wir ihn doch jetzt nicht mehr also. (2. Kor. 5,16). Wenn wir JESUS nicht mehr nach dem Fleisch kennen sollen, schließt das mit ein, dass wir auch Seinen irdischen Geburtstag nicht kennen, also auch nicht Weihnachten feiern sollen. Kein Mensch kennt den Geburtstag des HERRN. Er ist genauso verschollen wie die Bundeslade. Deswegen legte man die Geburt JESU, wie oben beschrieben, willkürlich mit den heidnischen Saturnalien zusammen. GOTT ließ den Geburtstag des HERRN bewußt nicht überliefern, weil Er nicht will, dass er gefeiert wird. GOTT will Weihnachten nicht! Dass wir CHRISTUS nicht mehr nach dem Fleisch kennen sollen, ist die beste Begründung dafür, dass entschiedene Christen kein Weihnachten feiern.

JESUS gebot aber folgendes: Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker … und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe (Matthäus 28,19-20). Weihnachten zu feiern hat Jesus aber nie befohlen; ganz im Gegenteil, er deutete niemals auch nur im Entferntesten an, dass seine Nachfolger die Autorität hätten, neue Tage der Anbetung einzurichten. Daher sollten wir verstehen, dass es für das Feiern von Weihnachten keine biblische Grundlage gibt. Sowohl Weihnachten als auch Ostern sind kommerzialisierte heidnische Festlichkeiten, und der Apostel Paulus hat deutlich gemacht, dass Christen nicht einmal mehr die schriftlichen alttestamentlichen Festtage halten sollten (Galater 4,9-11).

Wo beginnt Götzendienst?

1. Der Götzendienst beginnt nach dem Zeugnis der Schrift nicht erst beim Kniefall vor einem Bild. Der Fluch beginnt bereits beim Aufstellen oder Herstellen eines Götzenbildes. Lies 5.Mo.27,15 und 4,23.24. Du sollst keinen Gräuel (Götzenbild) (nur schon) in dein Haus bringen, damit du nicht wie er dem Bann verfällst. Du sollst es als abscheulich verabscheuen ……….. Gebanntes ist es (5.Mo.27,25-26).

2. Götzendienst meint: „Das Treten einer sichtbaren Darstellung anstelle des unsichtbaren Gottes, der man Verehrung darbringt, die in Wahrheit dem Herrn zukommt.” „Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter…”

3. Götzendienst ist auch dann Götzendienst, wenn aus Unwissenheit gehandelt wird (Eph.5,5; Kol.3,3). Eine bloße Liebe zum Geld nennt die Bibel bereits Götzendienst. 1.Sam.15,29: Eigenliebe, Widerspenstigkeit und Ungehorsam sind auch Götzendienst.

4. Die abscheulichste Form des Götzendienstes ist das Verehren fremder Gegenstände im Namen Gottes: Habt ihr MIR vierzig Jahre in der Wüste Schlachtopfer und Speisopfer dargebracht, Haus Israel? (lies Amos 5,21-26). Geschwister, GOTTES Herz blutet Jahrtausende lang über solchem Treiben. Wie oft klagt Er in den Heiligen Schriften: …und die Höhen kamen nicht hinweg? Sie opferten fremden Göttern und den Dämonen (1.Kor.10,20), und solches im Namen des HERRN!

Die Früchte des Weihnachtsfestes:

An den Früchten sollt ihr erkennen”: Lasst uns an folgenden Früchten erkennen, ob der ganze „Baum” gut oder faul ist.

Zu keiner Zeit des Jahres:

  • fördert ein Unternehmen mehr „Einheit” zwischen Gottlosen und Gottesfürchtigen. Unter dem Baum singen plötzlich alle zusammen „dem Herrn” – anschließend geht die Verachtung und die Gottlosigkeit weiter.

  • fördert ein Fest mehr Streit und Trennung (Familienskandale gibt es vor allem an Weihnachten).

  • verursacht ein Fest mehr Selbstmorde, haben die Menschen mehr Depressionen und Probleme.

  • wird durch ein Fest so viel Stress, Fluchen und Klagen hervorgerufen.

  • wird mehr Geld für unnötigere Dinge ausgegeben. Man könnte damit wohl mehr Hunger in der Welt stillen, als durch Ersparnisse mittels Abrüstung…

  • findet ein sog. christliches Fest statt, an dem es unchristlicher zuginge: Unenthaltsamkeiten, Fressegelage, Saufen, Spott, Heuchelei: (während des Jahres Zank und Disharmonie…, dann fromme Lieder singen).

  • Die Kassen etlicher Gemeinden und Missionswerke sind zu keiner Zeit des Jahres so leer – im Namen GOTTES beraubt man Ihn!

  • praktizieren so viele verborgene Rituale. Oder wer weiß denn, wen dieser Baum usw. darstellt?

  • feiern wir einen abnormaleren, unpersönlicheren, abgelenkteren und mystischeren Gottesdienst.

  • herrscht zu überschwänglich frommer Heuchelei gleichzeitig eine solch schweigende Toleranz der Christen! Man wagt diesen „bezaubernden Frieden” nicht zu stören. Wehe man hat keinen Baum!

Und trotz dieser offensichtlichen Missstände müssen wir objektiv feststellen: Mit keiner Tradition sind auch Christen mehr verwurzelt als mit der Weihnachtstradition. Pfingst- und Osterfest mögen dahinfallen, was aber wäre Weihnachten ohne den Lichterbaum und ohne alles drum und dran?

Was wäre Weihnachten ohne Heiligabend und ohne den 25.Dezember und ohne Geschenke und ohne Zweiglein und ohne…?

Wenn du jetzt innerliche Schwierigkeiten bekommst, dann lass dir zum Schluss etwas über Götzendienst sagen.

Leserbrief

Hier veröffentlichen wir die Antwort auf einen Leserbrief, weil diese Antwort die wahren Hintergründe aufzeigt, weshalb die Christenheit auch heute noch heidnische Feste zur „Ehre“ GOTTES begeht.

Zunächst der Leserbrief:

In der 22. Ausgabe von “Israel Heute” vom März 2004 war auf der zweiten Seite ein Artikel von Pfarrer Jaap de Vreugd, der von dem Osterfest handelte. Der Herr hat uns vor kurzem einige interessante Dinge über das Osterfest aufgezeigt: „Ostern” kommt aus einem heidnisch-römischen Hintergrund. Das von der Kirche übernommene und eingeführte Fest hat seinen Ursprung in einem heidnischen Fest zu Ehren der Göttin „Ostera”. Diese altrömische „Göttin der Fruchtbarkeit” hatte als Symbol ein Ei. Das heutige „christliche” Osterfest hat also heidnische Ursprünge. Dieses Fest zu feiern heißt, Ostera zu verehren. Ich bin der Herr, dein Gott, du sollst keine Götter haben neben mir! – Ostera verehren heißt Satan, der hinter allen römischen Göttern steht, anzuerkennen als Gott und ihn zu verehren. Satanisten opfern jedes Jahr zum Karfreitag überall auf der Welt Menschen für Satan (Quelle: “Er kam, um die Gefangenen zu befreien” von Dr. Rebecca Brown). Ebenso wie Ostern hat auch Weihnachten einen okkulten Hintergrund. Die Bibel beweist uns, dass Jesus nicht im Dezember geboren sein kann, da, nach der Bibel, die Hirten ihre Schafe auf dem Feld hüteten. Die Schafe wurden damals allerdings spätestens Oktober/November in die Ställe geschafft, weil es sonst zu kalt wäre. Wenn Jesus gewollt hätte, dass wir Seinen Geburtstag feiern, hätte er uns dann nicht das „Wann” und „Wie” gesagt?

Am 24.12. feierte und feiert man in vielen Völkern, vor allem in asiatischen und hinduistischen, Feste für den Gott des Lichts, Baal, Hindu, Buddaheto. Alle diese Feste kommen von einem Fest, das im alten Babylon zu Ehren Nimrods (1. Mose 10, 8-9) gefeiert wurde. Sein Zeichen war der Baum! Der Weihnachtsbaum ist also von Satan, ein Götzenbild (Jeremia 10).

Ich weiß nicht, wie Sie das alles sehen. Obwohl ich erst 15 bin, habe ich die feste Überzeugung, dass diese Feste heidnisch sind. Ich kann diese Feste deshalb nicht mehr feiern. Ich würde mich sehr über eine Antwort von Ihnen freuen!

Ich wünsche Ihnen Gottes Segen und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Zum Leserbrief von ….. hat Pfr. i. R. Wolfgang P., ……. folgende Antwort geschrieben, die wir hier, wegen der Bedeutung des Themas für alle Christen, veröffentlichen:

Es ist ganz großartig, welche Kenntnisse Du Dir zu den Themen angeeignet hast. Dass hier von den Kirchenvätern schwere Fehler gemacht wurden, steht ohne Zweifel fest. Zum Glück wissen viele Christen nichts von den Hintergründen der Namensgebung und Terminierung des Festes der Geburt und der Auferstehung unseres Herrn.

Doch selbst wenn es der Fall ist, kann man davon ausgehen, dass kein Christ auf die Idee kommt, in diesen Tagen der Göttin Ostera oder auch Nimrod zu opfern. Das steht fest, unsere Kirchenväter haben sich in dieser Hinsicht schwer versündigt. In der Anlage schicke ich Dir ein Schreiben, dass ich an verschiedene geistliche Leiter geschickt habe. Die ersten positiven Reaktionen sind bereits eingetroffen.

Dass ich dennoch diese Feste gefeiert habe und sie weiterhin feiern werde, hat vier Gründe: 1. Sie erinnern uns an Gnadenwirkungen Gottes, deren Wurzeln in seiner Liebe zu finden sind und über deren Wirkungstiefe wir uns gar nicht genug Gedanken machen können. Dabei ist mir deren Benennung und Terminierung zweitrangig.

2. Wenn wir an die Missionierung der Germanen denken, fällt uns auf, dass die Missionare möglichst die alten heidnischen Stätten mit Kapellen oder Kirchen überbauten, um die Neugetauften daran zu hindern, ihre alten Bräuche weiter zu pflegen und weiterhin ihren alten Göttern zu dienen. Das kann auch der Grund sein, dass man die Wintersonnenwende mit diesem wichtigen Fest besetzte. Dass Jesus als Licht der Welt zu uns kam, wird an diesem Datum besonders sinnfällig.

3. Viele Christen durften die Erfahrung machen, dass Gott die angeführten Feste trotz ihrer jetzigen Benennung und Terminierung unzählige Male gesegnet hat, und ich bin mir sicher, dass er sie auch weiterhin segnen wird. Dass Gott über diese Schuld unserer Väter hinwegsieht, ist Ausdruck Seiner unvorstellbaren Gnade und Geduld mit uns.

Eigentlich hätte Martin Luther auch die Reformationen vornehmen müssen, die Du hier anmahnst. Inwieweit ihm die Hintergründe bekannt waren, weiß ich nicht. Ihm ging es vor allem um die Reformation der Botschaft und der Ämter. Aber auch er wollte keine neue Kirche gründen. Ihm ging es um die Reformation seiner Kirche.

Wenn wir heute diese Reformen durchführen würden, würde das in der weltweiten Christenheit zu weiteren Spaltungen führen. Und da bin ich mir ziemlich sicher, dass Jesus, der den Vater um uns Einheit bat, das bestimmt nicht will.

Wir würden uns freuen, wenn diese Erklärungen helfen, wie unser Himmlischer Vater über Fehler hinwegsehen zu können, um diese wichtigen Feste wieder mitfeiern zu können.

Es grüßt Dich im Namen unseres Vorstands sehr herzlich (Quelle: “Israel heute, Nr. 06-2004, S. 19)

Stellungnahme zu der Beantwortung des Leserbriefes:

Dass hier von den Kirchenvätern schwere Fehler gemacht wurden, steht ohne Zweifel fest ……. Das steht fest, unsere Kirchenväter haben sich in dieser Hinsicht schwer versündigt.“ Götzendienst mit „schwere Fehler“ zu beschreiben, ist eine starke Untertreibung. Erinnern wir uns daran, was die Bibel zum Götzendienst sagt: Du sollst keinen Gräuel (Götzenbild) (nur schon) in dein Haus bringen, damit du nicht wie er dem Bann verfällst. Du sollst es als abscheulich verabscheuen … Gebanntes ist es (5.Mo.27,25-26). Aufgrund des biblischen Zeugnisses kann man klar erkennen, wie GOTT die „schweren Fehler“ der sog. „Kirchenväter“ beurteilt. Im übrigen ist es eine schwache Argumentation, wenn man die Verantwortung auf die sog. „Kirchenväter“ schiebt. Das erinnert mich stark an folgende biblische Begebenheit: Da sprach ER (GOTT): Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist? Hast du etwa von dem Baum gegessen, von dem ich dir geboten habe, du solltest nicht davon essen? Da antwortete der Mensch: Die Frau, die du mir zur Seite gegeben hast, die gab mir von dem Baum, und ich aß! Da sprach Gott der HERR zu der Frau: Warum hast du das getan? Die Frau antwortete: Die Schlange hat mich verführt; da habe ich gegessen! (1. Mose 3,11-13). Auch hier wird die Schuld auf andere geschoben. Wenn du Weihnachten bzw. Ostern feierst, liegt die Verantwortung für den praktizierten Götzendienst nicht bei den „Kirchenvätern“, sondern bei dir!

Zum Glück wissen viele Christen nichts von den Hintergründen der Namensgebung und Terminierung des Festes der Geburt und der Auferstehung unseres Herrn.“

Ist das wirklich Glück, wenn viele Christen nichts von den heidnischen Hintergründen „christlicher“ Feste wissen? Götzendienst ist auch dann Götzendienst, wenn aus Unwissenheit gehandelt wird (Eph. 5,5; Kol. 3,3). Eine bloße Liebe zum Geld nennt die Bibel bereits Götzendienst. 1.Sam.15,29: Eigenliebe, Widerspenstigkeit und Ungehorsam sind auch Götzendienst.

Doch selbst wenn es der Fall ist, kann man davon ausgehen, dass kein Christ auf die Idee kommt, in diesen Tagen der Göttin Ostera oder auch Nimrod zu opfern.“

Das wäre ja auch wirklich starker Tobak, wenn ein „Christ“ auf die Idee kommen würde, Ostera oder Nimrod zu opfern. Da kann man ja noch froh sein, dass die „Christen“ nur „indirekt“ Ostera und Nimrod opfern, weil sie ihre Feste begehen. Die abscheulichste Form des Götzendienstes ist das Verehren fremder Gegenstände im Namen GOTTES: Habt ihr MIR vierzig Jahre in der Wüste Schlachtopfer und Speisopfer dargebracht, haus Israel? (lies Amos 5,21-26). Geschwister, Gottes Herz blutet Jahrtausende lang über solchem Treiben. Wie oft klagt Er in den Heiligen Schriften: …und die Höhen kamen nicht hinweg? Sie opferten fremden Göttern und den Dämonen (1.Kor.10,20), und solches im Namen des Herrn!

Zu 1. Brauchen Christen wirklich heidnische und dämonische Festlichkeiten, damit sie an die Gnadenwirkungen GOTTES erinnert werden? Selbstverständlich können wir uns über die Liebe GOTTES gar nicht genug Gedanken machen – aber müssen „Christen“ deshalb wirklich Götzendienst ausüben?

Zu 2. Selbstverständlich wurden bei der Christianisierung der Germanen heidnische mit „christlichen“ Inhalten vermischt. Das Wort GOTTES sagt zu solch einer unseligen Verbindung: Was sage ich nun? Dass ein Götze etwas sei, oder dass ein Götzenopfer etwas sei? Nein, sondern dass die Heiden das, was sie opfern, den Dämonen opfern und nicht Gott! Ich will aber nicht, dass ihr in Gemeinschaft mit den Dämonen seid. Ihr könnt nicht den Kelch des Herrn trinken und den Kelch der Dämonen; ihr könnt nicht am Tisch des Herrn teilhaben und am Tisch der Dämonen! Oder wollen wir den Herrn zur Eifersucht reizen? Sind wir etwa stärker als er? (1. Kor. 10,19-22).

Die Bibel sagt, dass GOTT weder über den Götzendienst der „Väter“ noch über den Götzendienst der „Söhne“ und „Töchter“ hinwegsieht. Natürlich hätte Luther gegen den Götzendienst vorgehen sollen. Aber was macht der „große Reformator“? Er übernimmt den Götzendienst und führt sogar noch neuen Götzendienst ein.

Die Einheit der Gemeinde JESU wird nicht dadurch bewahrt, dass man sich einig ist, gemeinsam Götzendienst zu betreiben. Dieses „Argument“ hat einen machtpolitischen Hintergrund, weil sonst viele treue Kirchensteuerzahler ihre Kirche verlassen würden.

Bleibt zu hoffen, dass der Schreiber des Leserbriefes sich nicht „Sand in die Augen streuen lässt“ und weiterhin den Götzendienst ablehnt.

Persönliche Berichte:

Ein Mensch fand zum lebendigen Glauben an JESUS CHRISTUS. Als Folge davon war ihm unter anderem auch das Weihnachtsfest fragwürdig geworden. Er erkannte, dass das Volk aus der Erinnerung an die Geburt JESU, dem Sohne GOTTES, ein Fest der Romantik, der Rührseligkeit und des Kindergedenkens gemacht hatte, und dass Geschenke weit mehr zählten als das Versöhnungs- und Errettungswerk JESU.

Eines Tages stieß er auf das Pauluswort in Gal. 4,10.11: Ihr beobachtet Tage und Monate und Zeiten und Jahre. Ich fürchte um euch, ob ich nicht etwa vergeblich an (o. in Bezug auf) euch gearbeitet habe. Da wusste er, dass das Feiern von Festen (nur scheinbar) das Gewissen beschwichtigt: Wenn man nämlich Weihnachten oder auch Ostern, evtl. festlich gestimmt, mit einem Kirchenbesuch begeht, dann hat man ja GOTT gegenüber seine Pflicht schon getan und kann sich in der übrigen Zeit auf anderes konzentrieren.

Auch kannte er überzeugte Christen, die aus einer solchen und aus ähnlichen Überlegungen die Konsequenz zogen, Weihnachten und andere religiöse Feste nicht mehr zu feiern, weil sie der Auffassung sind, dass all das Drum und Dran bei den religiösen Festen die Bedeutung des Versöhnungs- und Errettungswerkes JESU eher verdeckt als unterstreicht. Jene haben deshalb keinen Adventkranz, keinen Weihnachtsbaum, keinen Gabentisch etc.

Und obwohl er dies alles einsah, gab er sich dann doch all diesen Dingen hin. Er wusste wohl eines nicht: Bibeltreue Christen leben nur nach der Bibel, ohne (fleischliche) Zusätze und Abstriche. Sie tun dies, weil sie GOTT und Sein Wort mehr lieben als sich selbst, und weil sie wissen, dass GOTT den Menschen einst nach seinem Wort richten wird.

Freilich fleht der von der stürmischen See (endzeitliche Verführung) heimgesuchte Steuermann um Entrinnen und ruft GOTT um Hilfe an. Aber zugleich trifft er selbst die notwendigen Maßnahmen: Er stellt das Steuer (GOTTES Wort, von Menschenlehren gereinigt), lässt die schwankenden Rahen (seine Auflehnung) herab und zieht die zerrissenen Segel (Zusätze und Abstriche) ein. GOTT ist die Hoffnung auf Mut und Kraft, aber keine Entschuldigung für Feigheit (siehe 1. Petr. 4,17.18; 1. Joh. 2,5.6).

Persönlicher Bericht eines Bibelschülers:

Als ich kritische Gedanken bezüglich des Christbaumes zum ersten Mal veröffentlichte, besuchte mich kurz darauf ein etwas aufgebrachter Bibelschullehrer. Er war über meine Ausführungen entrüstet und angegriffen. Mehrmals forderte er mich dazu auf, ihm zu sagen, ob er in meinen Augen ein Götzendiener sei. Was war geschehen? Schon während etlichen Tagen, bevor damals mein Artikel erschien, schwärmte dieser Lehrer vor allen Bibelschülern wiederholt von seiner neuesten Errungenschaft: Es war ein künstlicher Weihnachtsbaum „Made in USA”. Er erzählte ihnen und hernach auch mir, wie er bereits ca. zwei Wochen vor Weihnachten diesen Baum in seinem Wohnzimmer installiert und dann Morgen für Morgen in seinem Lichtschein „Stille Zeit” macht. Er kam zu mir, um mich von der Harmlosigkeit des Weihnachtsfestes und meiner Engherzigkeit zu überzeugen. Als er mit aber in allen Farben schilderte, welch glückseligen und gerade zu mystischen Gefühle ihn während diesen morgendlichen Andachten unter dem Lichterbaum durchströmen, machte ich vor Gott mein Herz fest in dieser Sache. In Jesu Namen warne ich euch Gotteskinder – tut es solch irrenden Lehrern nicht gleich! Ich habe meine Hand vor solch seelisch-dämonischem Treiben zurückgezogen und trete heute als Zeuge gegen solche Menschen auf. Ich reinige mich vor allem Blut des Götzendienstes indem ich bezeugend warne: Vor Gott ist zwischen unserem Weihnachtsbaum und einem „Buddha-Götzen” absolut kein Unterschied. Götzenbild ist Götzenbild.”

In Anbetracht dieser historischen und biblischen Fakten, fordere ich jedes Gotteskind heraus, sich kritisch mit religiösen Bräuchen und Traditionen auseinanderzusetzen. GOTTES Wort und GOTTES GEIST wollen uns auch hier in alle Wahrheit leiten.

Lasă un răspuns

Te rog autentifică-te folosind una dintre aceste metode pentru a publica un comentariu:

Logo WordPress.com

Comentezi folosind contul tău WordPress.com. Dezautentificare / Schimbă )

Poză Twitter

Comentezi folosind contul tău Twitter. Dezautentificare / Schimbă )

Fotografie Facebook

Comentezi folosind contul tău Facebook. Dezautentificare / Schimbă )

Fotografie Google+

Comentezi folosind contul tău Google+. Dezautentificare / Schimbă )

Conectare la %s